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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Half Girl
Halb Frau, ganz Punk – Half Girl klingen ein bisschen wie die feministische Version der Sex Bob-Ombs aus »Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt«, das heißt: Keine Schnörkel, gerne auf die Fresse, aber mit großem Spaß an Melodien. KSC
> 20.9., 20 Uhr, Conne Island

»Midsommar«
Christian und seine Freundin Dani reisen nach Schweden, um dort ein heidnisches Mittsommernachtsfest zu feiern. Was sie dort erwartet, übersteigt allerdings ihre Vorstellungen. Neuer Horror von Ari Aster (»Hereditary«). Heute Preview und ab 26. September regulär im Kino. LTU
> 20.9., 20 Uhr, Cinestar


FCKR / Kenny Kenny Oh Oh / The Melmacs
»Ein Akkord reicht völlig aus. Zwei sind Angeberei, drei sind Jazz«, sprach einst Lou Reed, und er sprach wahr. Zur gepflegten Bierdosenjazzmatinee lädt das Conne Island im September mit einem besonders exquisiten Dreierpack: »Schweine machen Dreck, Schweine kaufen und verkaufen«, rufen FCKR, und sie rufen wahr. Kenny Kenny Oh Oh fahren auf Motorrollern auf die Bühne, und ihre Auspuffe klingen wie wohlig-räudiger Black Flag-Hardcore. The Melmacs aus Leutzsch machen den Sack zu und kloppen mit dem Knüppel noch ein paar Akzente dazu. KSC
> 21.9., 20 Uhr, Conne Island

No No No!
Die Partyreihe No No No! schreibt sich den Wahlspruch »for bouys and gehrls and criminal queers« (sic!) auf die Fahne. Das heißt, ins Deutsche übersetzt: Sexuelle und musikalische Vielfalt ausdrücklich erwünscht. Für Ersteres sind die Gäst*innen zuständig, Letzteres besorgt das Elipamanoke, das sich an diesem Abend zweiteilt. Auf dem großen Floor sind poppige Beats und beschwingter Indietronica angesagt, im Keller bratzt standesgemäß der Techno durchs Gemäuer. KSC
> 21.9., 23 Uhr, Elipamanoke


Foto: Simon Geisberger

Jeder neben jedem
Lesung zwischen Beats und Buch: Produzent, Moderator und Autor David Mayonga liest aus seinem Buch »Ein Neger darf nicht neben mir sitzen. Eine deutsche Geschichte«, in dem er seine persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung beschreibt. Weil er als Roger Rekless darüber auch Musik macht, wird der Abend eine Mischung aus Rap, Beats und Texten. LPM
> 22.9., 19 Uhr, UT Connewitz

Nate Wood – Four
Weil dem US-amerikanischen Jazz-Musiker normales Multitasking nicht reicht, entwarf er ein Set-up, das seine musikalischen Möglichkeiten potenziert. In seinem neuen Projekt Nate Wood – Four, widmet er seine Aufmerksamkeit mehreren Synthesizern, einem E-Bass und einem Schlagzeug zugleich. Dazu singt er. Über Futurismus. War irgendwie klar. JR
> 22.9., 20.30 Uhr, Nato

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