Startseite / Kultur / Das Beste zum Schluss

Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

Größeres Bild

Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

The Album Leaf
Wenn man schreibt, dass das Musik zum Einschlafen ist, ist das als Kompliment gemeint: The Album Leaf machen irgendwo zwischen Ambient, Post Rock und musealer Klanginstallation einen Sound, der auch im wachen Zustand zum Abdriften Richtung Traumlandschaft einlädt. KSC
> 27.9., 20 Uhr, UT Connewitz

»Der Hafen«
Speicher, Gleise, Rost: Alles so verlassen hier. Ein Hafen, der nie ans Meer angeschlossen war, ein bisschen Naziindustrie, sonst Brache. Nun regt sich neues Leben hier, entstehen Eigenheime. Welche Geschichten erzählt das Fleckchen im Leipziger Westen? Der performative Spaziergang macht sie erfahrbar. TPR
> 27.–29.9., 17 Uhr, Luisenbrücke


»Heroes«

Foto: Frank Merten

Tür auf, Monster metzeln, Schatz einsacken! Im improvisierten Adventure beschwören Sarah Arndtz und Anne Rab mit erzählerischem und spielerischem Talent ihre abenteuerliche Story. Ihre Charmeoffensive transportiert das olle Pen-&-Paper-Rollenspiel auf die Bühne. TPR
> 28./29.9., 20 Uhr, Moritzbastei

 

»Jodln und Jandln (Teil I: Jodln)«
Was hat Ernst Jandl mit den Alpen gemeinsam, wo kreuzen sich Berg- und Sprachwelt? Mit dem Zweiteiler »Jodln und Jandln« beackert das Theater Erweiterte Zugeständnisse Leipzig/Wien genau dieses Feld. Um Widerhall, komische Intervallsprünge, Jodler und Juchzer kreist der erste Teil. Dorfgeschichten werden zum Besten gegeben, Abgründe ausgelotet, Kletterpartien und Seilschaften gegründet. Frei nach Oskar Maria Graf gibts ein alpines Kammerspiel. TPR
> 28.–30.9., 20 Uhr, Nato


»Die Familie«
In der Stefan Weinerts Dokumentation zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls werden Schicksale der Hinterbliebenen derer Menschen vorgestellt, die von Mauerschützen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze erschossen wurden. Dabei werden die emotionalen Schilderungen der Angehörigen den kühlen, sachlichen Formulierungen in den Stasi-Akten gegenübergestellt. Bei freiem Eintritt im Rahmen von »Freiraum für Demokratie und Dialog«. LTU
> 29.9., 14 Uhr, Wilhelm-Leuschner-Platz

Kommentieren

Dein Kommentar

Keine Kommentare