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Nachhilfe

Die Kinostarts der Woche im Überblick

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… und was sonst so Filmisches in der Stadt passiert.

Film der Woche: Schleswig-Holstein, 1944: Polizist Jens Jepsen soll die expressionistischen Werke des Malers Max Nansen konfiszieren und diesem ein Berufsverbot auferlegen. Eine heikle Angelegenheit, denn die beiden Männer sind seit Jahren befreundet, Jepsens Sohn Siggi ist zudem Nansens Patenkind. Der halbwüchsige Junge ist fortan hin- und hergerissen zwischen den parteipolitisch geprägten Parolen seines Vaters und dem Verständnis und der Zuneigung, die ihm von seinem Patenonkel entgegengebracht werden. 1968 erschien Siegfried Lenz‘ Schlüsselroman »Deutschstunde«, in dem der bedeutende Schriftsteller mit dem Nationalsozialismus abrechnete und sich über falsch verstandenes Pflichtgefühl ausließ. Bislang wurde der Stoff nur einmal als Zweiteiler von Peter Beauvais fürs deutsche Fernsehen adaptiert, nun hat sich Christian Schwochow (»Bad Banks«) des Klassikers angenommen und diesen visuell eindrucksvoll für die große Leinwand inszeniert. Die Darstellerwahl ist exzellent und lässt die interessante Geschichte lebendig werden. Ausführliche Kritik von Frank Brenner im aktuellen kreuzer.

»Deutschstunde«: ab 3.10., Passage Kinos, Regina Palast

Wie eine Wand bewegen sich Bryan Widner (Jamie Bell), genannt »Pitbull«, und seine »Brüder« durch die Straßen, spucken und prügeln auf jeden Dunkelhäutigen ein, der ihnen begegnet. Bryan ist der Anführer einer arischen Bruderschaft. Er wuchs in ihrer Mitte auf, kennt nichts anderes als den Hass. Das ändert sich, als er Julie (Danielle MacDonald) und ihre Töchter kennen lernt. Er beginnt zu zweifeln. Für sie würde er seine Vergangenheit hinter sich lassen. Doch das ist nicht so einfach, wie es klingt. Auf wahren Aufzeichnungen basierend, erzählt »Skin« von einem schmerzhaften Abnablungsprozess. Eine neue Identität und die Entfernung der Tätowierungen, die seinen gesamten Körper bedecken, sind da erst der Anfang. Jamie Bell (»Billy Elliott«) gibt eine intensive Darstellung des Aussteigers, die Figurenzeichnung bleibt jedoch weitgehend blass. Angesichts des Erstarkens der »White Power«-Bewegung in den letzten Jahren, bietet »Skin« aber reichlich aktuellen Diskussionsstoff.

»Skin«: ab 3.10., Passage Kinos, Schauburg

Ost-Berlin, 1984: Die 16-jährige Anna (Lea Freund) aus dem Westen und Philipp (Tim Bülow) aus dem Osten Deutschlands lernen sich bei einem Kirchentreffen kennen und verlieben sich ineinander. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer. Anna muss zurück in den Westen und setzt fortan alles daran, Philipp so bald wie möglich wieder zu sehen. Doch die beiden Liebenden trennt die Mauer und Philipp schmiedet Fluchtpläne, die beide in Gefahr bringen. Katja Hildebrand erzählt in ihrem 2006 erschienen Roman »Zwischen uns die Mauer« von einer Ost-West-Liebe, wie es sie vielfach gegeben hat, vom Staatsapparat der DDR aber niemals geduldet wurde. Die Kinoadaption von Norbert Lechner (»Ente gut! Mädchen allein zu Haus«) bleibt vordergründig. Die Chemie zwischen den beiden jungen Hauptdarstellern stimmt zwar. Die Nebenfiguren und die Grenzsituation bleiben jedoch klischeehaft. Ausführliche Kritik von Yasmin Rau im aktuellen kreuzer.

»Zwischen uns die Mauer«: ab 3.10., Cineplex, Schauburg, Schaubühne Lindenfels

Weitere Filmtermine der Woche

Ballon

Zwei Familien wagten 1979 mit einem selbst gefertigten Heißluftballon – zu acht in einer winzigen Gondel – die Flucht aus der DDR. Daraus hat Bully nun einen recht spannenden Film gemacht. – Herbstkino am Matthäikirchhof (3.10.) und Freiraum für Demokratie und Dialog (6.10.)

3.10., 19.15 Uhr, Museum in der »Runden Ecke«
3.10., 21 Uhr, 6.10., 15.45 Uhr, Wilhelm-Leuschner-Platz

Cat Video Fest 2019

Deutschandpremiere einer Katzensensation: Jedes Jahr stellt das Cat Video Fest aus unzähligen Stunden eingereichter Filme, Animationen, Musikvideos und Internetfilmen eine Compilation der schönsten Katzenvideos zusammen und zeigt sie in Kinos rund um den Globus. Ein Teil der Erlöse geht an lokale Organisationen für den Schutz von Katzen und ihr Wohlergehen. Ob Katzenvideos im Kino genauso viel Spaß machen wie auf Youtube, kann man am 3. und 6. Oktober im Luru-Kino überprüfen. Schön bescheuert wirds auf jeden Fall.

3.10., 15, 19 Uhr, 6.10., 17.30 Uhr, Luru-Kino in der Spinnerei

Celebration

Dokumentarfilm über Yves Saint-Laurent und seine legendäre letzte Show.

3.10., 13 Uhr, Passage Kinos

Leaving the frame

Eine Weltreise ohne Drehbuch: Die Schauspielerin Maria Ehrich und der Journalist Manuel Vering begeben sich Anfang 2018 auf eine Weltreise, die sieben Monate andauern soll. Dabei legen sie mit einem alten VW Käfer über 20.000 Kilometer zurück und reisen von Mexiko bis nach Neufundland.

3.10., 20 Uhr, Cineplex, Cinestar

Letztes Jahr Titanic

Der verschwindende Staat, Lebensgeschichten und Schicksale – Alltag der Menschen in Leipzig zwischen Dezember 1989 und Dezember 1990. Wie erleben sie dieses Jahr des Umbruchs? Die sehenswerte Chronik von Andreas Voigt, zu erleben im Rahmen der Globale mit anschließender Diskussion.

3.10., 20 Uhr, Cinémathèque in der Nato

Memory Games

Die Filmemacher Janet Tobias und Claus Wehlisch begleiten für ihren Dokumentarfilm die Erinnerungsathleten Johannes, Simon, Nelson und Yanjaa. Aus Deutschland, den Vereinigten Staaten und der Mongolei reisen sie alle zu einer Weltmeisterschaft an, bei der sie um den Titel des Gedächtnisweltmeisters kämpfen. – am 29.9. in Anwesenheit des Regisseurs und des Protagonisten in den Passage Kinos

3.10., 13 Uhr, Passage Kinos

Rock’n’Roll

Spät, aber dann vehement, kamen auch in Bulgarien die prägenden Subkulturen der Achtziger an die Öffentlichkeit, sei es Punk, New Wave oder Heavy Metal. Balkanton, die staatliche Plattenfirma, reagierte 1989 mit der BG-Rock-Serie auf diese lauten Zeichen der neuen Zeit, und auch das noch in Kooperation mit dem kommunistischen Jugendverband. Mit anschl. Gespräch. – Sounds of ’89

3.10., 20 Uhr, Galerie KUB

Von Neonazis und Superhelden

In der Kleinstadt Themar in Thüringen findet 2017 eines der größten Rechtsrockkonzerte der Geschichte statt. Nazis aus aller Welt reisen an, doch es formieren sich auch Gegenproteste, die teilweise sehr kreativ sind. Doch während einige Bürger diese Proteste unterstützen, stehen die anderen auf der Seite der Rechten. Ein Riss geht durch den Ort. – Frei Raum für Demokratie und Dialog

3.10., 15.30 Uhr, Wilhelm-Leuschner-Platz

3 from Hell

Nach »Haus der 1000 Leichen« (2003) und »The Devil’s Rejects« (2005) der dritte Teil in Rob Zombies Saga um die Mörderfamilie Firefly.

4.10., 22.30 Uhr, Cineplex

Alles andere zeigt die Zeit

Abschluss der Nachwendechronik von Andreas Voigt. – Herbstkino am Matthäikirchhof

4.10., 19.15 Uhr, Museum in der »Runden Ecke«

WKDW – Was kostet die Welt

Das beschauliche Idyll auf der Insel Sark wird bedroht: Zwei Milliardäre haben die Insel für sich entdeckt, kaufen das Land auf, legen Weinfelder an und erwerben vier der sechs örtlichen Hotels. Bis jetzt besitzen sie und ihre Firmen bereits ein Drittel der gesamten Landfläche Sarks. – MoritzKino spezial

4.10., 19.30 Uhr, Moritzbastei

Aktfotografie / Kurzer Besuch bei Hermann Glöckner / A propos X

Drei Dokumentarfilme aus den DEFA-Studios im Rahmen der Ausstellung »Point of no Return« in der MdbK und Frei Raum für Demokratie und Dialog

5.10., 19 Uhr, Wilhelm-Leuschner-Platz

Herbstkino am Matthäikirchhof, bei Regenwetter im ehem. Stasi-Kinosaal in der »Runden Ecke«

Zwischen den Zeiten

Annette Schuster leitet als Mitarbeiterin der Stasi-Unterlagen-Behörde die Wiederherstellung von Stasi-Akten und findet nach fast 30 Jahren Hinweise auf ihre Jugendliebe. – Herbstkino am Matthäikirchhof

Samstag 05.10., um 19:15 Uhr

Das Wunder von Leipzig

Doku über den Herbst 1989 in Leipzig. – Herbstkino am Matthäikirchhof

6.10., 19.15 Uhr

Das schweigende Klassenzimmer

Bewegend und spannend inszenierte Adaption der Aufzeichnungen von Dietrich Garstka zum Aufstand einer Abitursklasse 1956, kurz vor Mauerbau. – Herbstkino am Matthäikirchhof

7.10., 19.15 Uhr

Barbara

Nachdem sie einen Ausreiseantrag gestellt hatte, wird die Ärztin Barbara 1980 von Berlin in ein Provinz-Krankenhaus an der Ostsee versetzt. Für Barbara ist klar, dass dies nur eine Durchgangsstation für ihre Reise in den Westen sein kann. Sie ist kaum motiviert, da der Aufenthalt nur von kurzer Dauer sein soll und interessiert sich kaum für ihre Patienten, Kollegen und Nachbarn. Doch mit der Zeit kommt sie ihrem Chef in der Kinderchirurgie immer näher. Glänzend besetzes Drama von Christian Petzold (»Transit«, »Yella«). – Herbstkino am Matthäikirchhof

8.10., 19.15 Uhr

Apocalypse Now: Final Cut

Francis Ford Coppolas Albtraum Vietnam in einer neuen, restaurierten Schnittfassung. – im Vorfeld der Theaterpremiere »Herz der Finsternis«

6.10., 16 Uhr, 8.10., 18 Uhr, Schaubühne Lindenfels (OmU)

Kundschafter des Friedens

Eine Gruppe gealterter Spione will es noch mal wissen. Höchst amüsante Altherrentour mit Charme. – Frei Raum für Demokratie und Dialog

6.10., 14 Uhr, Wilhelm-Leuschner-Platz

Leid und Herrlichkeit

Almodóvars »8 1/2«: Reflexion eines Regisseurs über sein Leben, stark gespielt und berauschend gefilmt.

6.10., 17 Uhr, Regina Palast

My People, My Country

Anthologiefilm aus sieben Kurzgeschichten von unterschiedlichen Regisseuren, die auf sieben einschneidenden Momenten der Gründung der Volksrepublik China beruhen.

6.10., 11.45 Uhr, Cineplex (OmU)

Rebellinnen

Als ihr schmieriger Chef – nicht ganz ohne ihr Zutun – tödlich verunglückt, muss Sandra gemeinsam mit ihren Kolleginnen Audrey und Nadine die Leiche entsorgen – schließlich wollen sie an sein Geld, hinter dem aber auch andere her sind. Schwarzhumoriger Spaß aus Frankreich. – Sommerlochopfer

6.10., 17 Uhr, Schauburg

Rembrandt

Dokumentarfilm über das Werk des berühmten Künstlers Rembrandt van Rijn. Besonderer Fokus liegt auf den Ausstellungen in der Londoner National Gallery sowie im Rijksmuseum Amsterdam, die den letzten fünf Lebensjahren Rembrandts gewidmet sind. – Kunst trifft Film anlässlich des 350. Todestages von Rembrandt, mit Einführung

6.10., 15 Uhr, Passage Kinos

Gegenbilder – Filmische Subversion in der DDR

Dass es jenseits von DEFA und DDR-Fernsehen auch eine rege unabhängige Filmszene in der DDR gab, war lange Zeit weitgehend unbekannt. Auf Anregung von Gerhard Wolf hin wurden ab 1995 im Archiv »ex.oriente.lux« diese Zeugnisse gesammelt, digitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese Filme bilden inzwischen ein wichtiges Korrektiv zu den offiziellen Bildern, sind im Gegensatz zu diesen völlig frei von Zensur. Sie durchliefen keinerlei Zulassungsschranken, folgten einzig den Intentionen der Künstlerinnen und Künstler. Die Sammlung »Gegenbilder« stellt einen Querschnitt von Arbeiten aus diesem Fundus dar. Gezeigt werden Filme von Tohm di Roes, Thomas Frysetzki, Gino Hahnemann, Cornelia Klauss, Ramona Koeppel-Welsh, Helge Leiberg, Via Lewandowsky, Claus Löser, Cornelia Schleime und Thomas Werner. – Kino in Bewegung: Station Leipzig im Rahmen der Ausstellung »Point of No Return. Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst« in dem Museum der bildenden Künste

7.10., 19 Uhr, Hochschule für Grafik und Buchkunst

Pulp Fiction

»Zed’s dead, honey. Zed’s dead.« Irre Typen, markante One-Liner, ein handverlesener Soundtrack und zahlreiche Zitate aus der Filmgeschichte: der Stoff, aus dem Kultfilme gemacht sind. Quentin Tarantinos zweiter Film markierte seinen Aufstieg vom Geheimtipp zu einem der wichtigsten Regisseure des kontemporären Kinos. – Montagskino

7.10., 20.30 Uhr, Dr. Hops

Systemsprenger

Mit neun Jahren hat Benni schon viele Stationen hinter sich: Pflegefamilien, Wohngruppen, Sonderschulen – mittlerweile wird sie nur noch weitergereicht. Dabei sehnt sie sich doch eigentlich nur nach der Fürsorge ihrer Mutter. Ein lautstarker Angriff auf die Sinne, der mitten ins Herz trifft.

7.10., 18.30 Uhr, Kinobar Prager Frühling

The bleeding Edge – Das Geschäft mit der Gesundheit

Netflix-Doku über die unvorhersehbaren Konsequenzen des Einsatzes von technischen Geräten im medizinischen Bereich. – im Rahmen der Gesundheitswoche der Städtischen Bibliotheken

7.10., 19 Uhr, Bibliothek Südvorstadt,
8.10., 19 Uhr, Bibliothek Gohlis

Therapie für Gangster

Der Gefängnisalltag suchtkranker Straftäter. – anschl. Gespräch und Diskussion mit Patienten aus der Klinik für Forensische Psychiatrie des Städtisches Klinikum »St. Georg« Leipzig

7.10., 17 Uhr, Nato

Unsere große kleine Farm

Die US-Doku thematisiert die moderne Landwirtschaft aus persönlicher Perspektive. – im Rahmen der Erntedankwoche des BUND mit Vortrag und Gespräch

7.10., 19 Uhr, Cineding

Der goldene Handschuh

Fatih Akin verfilmte den gleichnamigen Roman von Heinz Strunk um das Leben des Hamburger Serienmörders Fritz Honka als düsteren Horrorthriller. – Irres Kino – psychisch krank im Film

8.10., 20.30 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Die März Akte

Die Geschichte des März Verlages und seines Verlegers Jörg Schröder – im Rahmen der Ausstellung »Politische Literatur & unpolitische Kunst. 50 Jahre März Verlag – 100 Jahre Karl Quarch Verlag«.

8.10., 18 Uhr, Bibliotheca Albertina

Ein Glas Wasser

Ein Leutnant und eine Verkäuferin geraten zur Zeit des spanischen Erbfolgestreits in eine politische Intrige zwischen verschiedenen mächtigen Parteien in London. – Ballet Mécanique #7. Der populäre Stummfilm der Weimarer Republik

8.10., 20 Uhr, Luru-Kino in der Spinnerei

Helen

Depressionsdrama um eine Frau im Zerfall und die Hilflosigkeit ihres Umfelds. US-Debüt der deutschen Regisseurin Sandra Nettelbeck (»Bella Martha«). – MoritzKino spezial mit anschl. Gespräch zur Woche der seelischen Gesundheit

8.10., 19.30 Uhr, Moritzbastei

Karola Bloch – Dann nimmt die Frau die Geschicke selbst in die Hand

Karola Bloch war freie Mitarbeiterin der Deutschen Bauakademie Berlin und leitete Anfang der fünfziger Jahre die Typenentwicklung von Kindereinrichtungen. Auf dieser Grundlage veröffentlichte die Deutsche Bauakademie 1954 verbindliche Richtlinien und Typenpläne für die Projektierung und den Bau von Kinderkrippen, Kindergärten und Kinderwochenheimen in der DDR. – Rahmenprogramm zur Ausstellung »Karola Bloch. Eine Architektin in Leipzig 1949-1961« im Spinnerei archiv massiv

8.10., 18 Uhr, Luru-Kino in der Spinnerei

Katrins Hütte

Am Beispiel der Abwicklung der thüringischen Maxhütte begleitet die Langzeitdoku die Blockwalzerin und Volkskammerabgeordnete Katrin Hensel in den Jahren des Endes der DDR. – Globale

8.10., 20 Uhr, Neues Schauspiel Leipzig

Lichter aus dem Hintergrund

Dokumentation über den Fotografen Robert Paris und eine Bestandsaufnahme mentaler Befindlichkeiten in Teilen Ost-Berliner Künstlerszene. – Kino in Bewegung: Station Leipzig im Rahmen der Ausstellung »Point of No Return. Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst« in dem Museum der bildenden Künste

8.10., 19 Uhr, Hochschule für Grafik und Buchkunst

Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens

Murnaus Inszenierung des Grauens über die verworrene Zeit der Weimarer Republik. Ein Horrorfilm-Klassiker und ein Hauptwerk des deutschen Stummfilm-Expressionismus nach dem Roman von Bram Stoker. Stilprägend für spätere Draculaverfilmungen. – Orgelimprovisationen zum Stummfilm mit Studierenden des Kirchenmusikalischen Instituts

8.10., 19.30 Uhr, Hochschule für Musik und Theater

Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit

Biopic über Vincent van Gogh, kongenial verkörpert von Willem Dafoe, kunstvoll in Szene gesetzt von Julian Schnabel. – Irres Kino – psychisch krank im Film, mit Einführung

8.10., 18 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Blown Away – Music, Miles and Magic

Zwei Freunde begeben sich auf eine musikalische Weltreise an Bord ihres Segelboots. – in Anwesenheit der Protagonisten und mit Live-Musik im Anschluss

9.10., 19 Uhr, Luru-Kino in der Spinnerei

Der Boden unter den Füßen

Sprödes Familiendrama um eine Karrierefrau und ihre psychisch kranke Schwester. – Irres Kino – psychisch krank im Film

9.10., 19.30 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Skulls of my people

Die Geschichte des Genozids in Namibia, bei dem Anfang des 20. Jahrhunderts vier von fünf Herero und die Hälfte der Nama unter deutscher Kolonialherrschaft ermordet wurden. – anschl. Diskussion mit dem Aktivisten Israel Kaunatjike, Globale

9.10., 20 Uhr, Ost-Passage Theater

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