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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

»Forgotten Futures«
Allmende hieß der mittelalterliche Genossenschaftsbesitz von Wiesen, Weiden und Wald. Seit einigen Jahren ist Allmende – oder englisch: Commons – die große Hoffnung linker Gesellschaftsutopien. In der Performance scheint diese auf, wird an der Zukunft gemeinschaftlich operiert, um einen flüchtigen Blick auf sie zu erhaschen. TPR
> 11./12.10., 20 Uhr, Lofft

Tonkassette
Ohne regelmäßig-/unregelmäßige Tonkassette-Partys würde ganz schön was fehlen in Leipzigs Elektro-Szene. Erst im August feierte die Partyreihe ihren zweiten Geburtstag. Freitagabend sorgen unter anderem Lake People (Permanent Vacation), Johannes Albert (Frank Music), Filburt (O’rs, Distillery) und Sledge (Tonkassette) für das gewisse Knistern, Wummern und Dröhnen auf der Tanzfläche.
> 11.10., 23 Uhr, Elipamanoke

Jazzanova
Es ist wieder Jazzelectric Night! Vor mehr als 20 Jahren etablierte sich in Berlin ein DJ-Kollektiv, das auf Brasil, Soul, Funk, Jazz, House, und Hiphop setzte – 2018 erschien das Album »The Pool« – ein Hymnus auf eine durchtanzte Nacht. Heute treten Jazzanova im Rahmen der 43.Leipziger Jazztage in neunköpfiger Besetzung auf.
> 11.10., 21 Uhr, Werk 2/Halle D


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»Frauen in gehobenen Positionen«
Wie war das mit der gläsernen Decke? Ab wann kommt frau nicht weiter oder muss sich besonders mühen? Mit den Mitteln von Schauspiel und Figurentheater befragt das Stück die Biografien erfolgreicher Frauen. Es taucht in die Mythologie ab und skizziert eine Utopie der gerechteren Welt. TPR
> 11./12.10., 20 Uhr, Lindenfels Westflügel

Kruder & Dorfmeister
Das Doppelgespann zählt seit mittlerweile über einem Vierteljahrhundert zu den wertvollsten Musikexporten Wiens. Ob sie Madonna und Depeche Mode remixen oder experimentellen Downtempo spielen, langweilig wird es mit Sicherheit nicht. KSC
> 12.10., 21 Uhr, Täubchenthal

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Messitsch Radio Show presents: Parocktikum 1989
Die Ausstellung »Sounds of ’89. Ein Klangkalender« verknüpft quer durch den Ostblock Momente zwischen Pop-Kultur und Politik. Zum Abschluss blicken Sonntagabend Szenekenner Christoph Heinemann (Ex-Die Zucht/Die Art, Messitsch Radio Show) und Lutz Schramm (Ex-DT64) zurück auf die DT64-Kultsendung »Parocktikum« im Jahr 1989, ein Forum alternativer Sounds im staatlichen Jugendradio der DDR.
> 13.10., 20 Uhr, Galerie KUB

»Gott existiert, ihr Name ist Petrunya«
Zum European Arthouse Cinema Day gibt es eine Preview des Berlinale-Wettbewerbsbeitrags aus Mazedonien. Die religiöse Satire um eine junge Frau, die mit der Borniertheit der Einwohner ihrer Heimatstadt aufräumt, gewann den Ökumenischen Filmpreis.
> 13.10., 20.15 Uhr, Schaubühne Lindenfels

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