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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Heimatkunde
Lola Randl und Jan Brandt lesen aus ihren Büchern »Der große Garten« und »Ein Haus auf dem Land / Eine Wohnung in der Stadt«, in denen sie, zwischen Roman und moderner Heimatkunde, die Sehnsucht nach Landlust, Sinnsuche und der Flucht vor sich selbst befragen. Der Versuch einer Antwort auf die Frage: Wie lässt es sich leben, in der Stadt, auf dem Land, oder irgendwo dazwischen, wie lässt es sich ankommen, wo sind wir zu Hause? Im Rahmen des Leipziger Literarischen Herbstes. LPM
> 25.10., 20 Uhr, Kaiserbad

John Dikeman / Urs Leimgruber
Wer das Saxofon bislang mit »Careless Whisper« und Ähnlichem assoziierte, sollte hier vorbeischauen. Dikeman und Leimgruber solieren zusammen und zu zweit Töne, für die dieses Instrument eigentlich nicht ausgelegt ist. Crazy! Im Rahmen des Euphorium-Festivals für experimentellen Jazz. KSC
> 25.10., 20 Uhr, Nato


»Hotel Deutschland«
1989, das Jahr der Wende. Der Tübinger Dokumentarfilmer Stefan Paul macht sich auf den Weg in seine alte Heimatstadt Leipzig, um der Wende zuzuschauen, den Aufbruch aufzuspüren. In der Musikszene, unter Künstlern, auf der Straße, in Gesprächen. Am 26. Oktober erzählt er in der Ratstonne persönlich von dem, was er vorfand. LTU
> 26.10., Moritzbastei

Codes In The Clouds
Zweimal Gitarrenbassschlagzeuggewitter: Codes In The Clouds interpretieren diese Vorgabe in klassisch-epischem Post Rock-Format, Support-Act Radium Palazzo mischen das mit Punk, Elektronik, launigen Ansagen und noch launigeren Auf-die-Fresse-Breaks.
> 26.10., 22 Uhr, Neues Schauspiel Leipzig

Riotvan
Wer ist schon ein Marcel Dettmann, wenn im selben Monat auch das Label Riotvan für einen Abend im IfZ gastiert? Das Leipziger Eigengewächs aus garantiert unkontrolliertem Anbau schickt mit Panthera Krause und Peter Invasion seine bekanntesten Vertreter, die einen Sound spielen, der als Alternative zum Berghain-Stechschritt-Techno Dettmann’scher Prägung funktioniert: melodisch verspielter, heller, freundlicher, die Kickdrum ist hier mehr Mittel zum Zweck als der Zweck selbst. Dass das natürlich auch ziemlich zünftig nach vorne geht, versteht sich. KSC
> 26.10., 23.59 Uhr, Institut für Zukunft


Grassimesse & Designers’ Open
Nur noch heute: Design, wohin das Auge reicht. Grassimesse und Designers’ Open laden zum Schauen, Kaufen und Informieren ein und zeigen Tendenzen und Innovationen in den Bereichen Mode und Textil, Schmuck und Accessoires, Keramik, Porzellan, Möbel, Holz, Metall, Glas und Spielzeug.
> Grassimesse: 25.–27.10., Grassi-Museum für Angewandte Kunst
> Designers’ Open: 25.–27.10., Kongresshalle im Zoo

Foto: Ruslan Hrushchak

»Turandot«
Das märchenhafte Maskentheater mit der Compania Sincara ist unter den Nominierten für den Leipziger Bewegungskunstpreis 2019. Aus der Jurybegründung: »Truffaldino, Chef der Eunuchen, setzt sich aus Versehen auf seine »liebe kleine Prinzessin Turandot« und zerquetscht gleich am Anfang die Hauptperson. Was nun? Trotzdem muss die Geschichte erzählt werden. Diese und andere erstaunliche Erfindungen präsentiert die Compania Sincara in ihrem neuesten Stück und »blamiert« sich dabei, wie Truffaldino befürchtet, ganz und gar nicht: Groß- und wichtigtuerisch, tänzerisch, mit Richtbeil und Mantel, bezauberndem Häubchen und einem Faible für guten Applaus ziehen die Masken mit einer ganz eigenen Märchenversion das Publikum auf ihre Seite.«
> 27.10., 20 Uhr, Schaubühne Lindenfels

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