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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Orph
Mit reichlich Jazzkompetenz und Know-how stellen sich Orph der Herausforderung, guten Pop zu machen. Die reichhaltigen, getragenen Arrangements verbinden sich mit einer Vorliebe für die melancholische Melodie. Hier schließen sich Denken und Fühlen nicht aus. KSC
> 1.11., 20.30 Uhr, Subbotnik

»Schöner Schein«
Schwupps, sind die Rasierklingen verschluckt. Gläser schweben im Raum. Staunend reibt man sich die Augen, wenn preisgekrönte Magier und Magierinnen die Varietéluft zum Flirren bringen. Hier kann man internationalen Stars auf die Finger schauen. Es gibt Illusionen und Taschenspiele, Comedy und Pantomime, Manipulationen und Mentalmagie. Geister erscheinen und die erste »Magierin des Jahres« rüttelt den Magischen Zirkel ordentlich auf. TPR
> 1.11., 20 Uhr, Krystallpalast Varieté
> 2.11., 17, 20 Uhr, Krystallpalast Varieté
> 3.11., 15 Uhr, Krystallpalast Varieté


»Portrait of a Ghost«
»I ain’t afraid of no ghosts«: Wie viel Körper braucht der Mensch? In einer audiovisuellen Echokammer basteln die Theatermacher Hecke/Rauter und Soundkünstlerin CFM an einer Theorie des Geistes. Sie installieren im Gotteshaus eine begehbare Landschaft, die der Leibhaftigkeit und deren Verschwinden nachgeht. Der Mensch zwischen Subjekt, Projekt, Objekt, bevor er sich in Schall und Rauch auflöst. TPR
> 1./2.11., 20 Uhr, Heilandskirche Plagwitz

 

Seelen Records
Seit der Gründung vor etwas über zwei Jahren hat sich das Leipziger Label Seelen Records über die Grenzen der sächsischen Serenissima hinaus fest etabliert. Das wird nicht nur am abgespacten Namen liegen, sondern auch daran, dass man weiß, wie eine zünftig düster-ekstatische Party geht. In der Distillery bespielt die eigene Crew folgerichtig den Keller, oben finden sich immer gern gesehene Gäste wie Peter Invasion und bekannte Namen wie Benjamin Fröhlich oder Glowal ein. KSC
> 2.11., 23.30 Uhr, Distillery


Kevin Morby
Hier passt das Prädikat »coole Sau«: Kevin Morby schüttelt seine Indie-Opern so lässig genremixend aus dem Ärmel, dass er sich vor herausragenden Songwritern wie Sufjan Stevens oder Beck nicht verstecken muss. Jazz, Blues, Psychedelic: Alles geht. Support: Bedouine. KSC
> 3.11., 20 Uhr, UT Connewitz

»Point of No Return«

Foto: Punctum, Alexander Schmidt

»Point of No Return. Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst« wird in einigen Medien als »beste Ausstellung des Jahres« gefeiert. Ob das stimmt, kann bis 3. November überprüft werden. Die Frage ist: Besitzen Bilder die Macht, Gesellschaftssysteme zu stürzen? Wohl eher nicht, aber sie schaffen Kommunikation, zeigen Gefühle und entwickeln Atmosphären – nicht nur um 1989 herum. Also Obacht – sich nicht hinters Licht führen lassen und denken, dass das alles vorbei ist. Sonntagvormittag führt Claudia Klugmann ein letztes Mal durch die Ausstellung. BSC
> 3.11., 11 Uhr, Museum der bildenden Künste

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