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Post Dok Blues

Die Kinostarts der Woche im Überblick

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… und was sonst so Filmisches in der Stadt passiert.

Das 62. Dokumentar- und Animationsfilmfestival liegt hinter uns und wir sind auch schon fast wieder ausgeschlafen. 31 Filmbesprechungen, Hintergrundberichte, Interviews und mehr sind zusammengekommen auf dem kreuzer dokblog und stehen jetzt ein Jahr zum Lesen bereit. Wir freuen uns jetzt schon auf die 63. Ausgabe des Dok Leipzig und sind gespannt, was der neue Festivalchef Christoph Terhechte so vor hat. Mehr davon lest ihr bald, im kreuzer.

Film der Woche: An ihrem sechzigsten Geburtstag steht die pensionierte Verwaltungsbeamte Lara Jenkins vor den Trümmern ihres Lebens. Alle Menschen in ihrem Umfeld hat sie von sich gestoßen. Krampfhaft sucht sie den Kontakt zu ihrem Sohn Viktor. Eigentlich sollte er doch dankbar sein, denn schließlich ist es ihrem unerbittlichen Ehrgeiz zu verdanken, dass er an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere geben wird. Doch ihre Anrufe bleiben unbeantwortet. Fortan ist Lara von einer Manie getrieben – sie kauft sämtliche Restkarten und verteilt sie an jeden, der ihr an diesem Tag begegnet. »Lara« ist erst der zweite Spielfilm von Jan Ole Gerster. Sein Regiedebüt »Oh Boy«, eine schwarz-weiße, lakonische Berlin-Ballade, wurde mit sechs LOLAs ausgezeichnet und machte seinen Hauptdarsteller Tom Schilling zum Star. In »Lara« arbeitet Gerster erneut mit ihm zusammen und erzählt seine Geschichte stilistisch ähnlich, an einem Tag, der alles ändert. Im Mittelpunkt steht allerdings Charakterdarstellerin Corinna Harfouch als getriebene Mutter. Ihrem eindrucksvollen, ambivalenten Spiel gehört jede Szene. Sie vermag es auch ohne viele Worte, Laras Zerissenheit deutlich zu machen. Sie offenbart die Wunden der Vergangenheit – ihre eigenen und jene, die sie hinterlassen hat –, ohne dass sie auserzählt werden müssen. Beim Filmfestival in Karlovy gewann »Lara« gleich dreimal: den ökomenischen Filmpreis, den Spezialpreis der Jury und den Darstellerpreis für Corinna Harfouch.

»Lara«: ab 7.11., Passage Kinos

Frankreich, 1770: Auf beschwerlichen Pfaden reist die Pariser Malerin Marianne auf eine abgelegene Insel in der Bretagne. Ihr Auftrag: Sie soll die Tochter des Hauses, die ehemalige Klosterschülerin Héloïse, malen – ohne dass sie es mitbekommt. Die junge Frau soll gegen ihren Willen mit einem Italiener verheiratet werden und weigert sich, für das Hochzeitsporträt Modell zu sitzen. Für sie ist Marianne eine Gesellschaftlerin, die sie bei den Spaziergängen an der schroffen Steilküste begleiten soll. Kurz zuvor hatte sich hier ihre Schwester hinab gestürzt. Héloïse ist schweigsam und entzieht sich zunächst den Blicken Mariannes. Doch allmählich entwickelt sich zwischen den Frauen eine zarte Beziehung, der aber Mariannes unausgesprochenes Geheimnis im Wege steht. Behutsam erzählt Céline Sciamma (»Tomboy«) ihre Liebesgeschichte in stillen Blicken und flüchtigen Gesten. Sorgfältig arrangiert sie ihre Tableaus, die niemals inszeniert wirken. Immer wieder zögert sie den Schnitt heraus, um die Wahrheit in einer Szene zu erfassen, fängt die Seele in der Entstehung eines Kunstwerks ein. Die hypnotische Kraft der Bilder von Kamerafrau Claire Mathon (»Der Fremde am See«) wird gestützt von zwei starken Hauptdarstellerinnen: Noémie Merlant (»Der Himmel wird warten«) als selbstbewusste Künstlerin Marianne und Adèle Haenel (»Die Blumen von gestern«), die Héloïses komplexen Charakter einfängt.

»Porträt einer jungen Frau in Flammen«: seit 31.10., Passage Kinos

Weitere Filmtermine der Woche

Chocolate de Paz

Anbau und Produktion von Bio-Schokolade mit Beginn der Aussaat der Kakaopflanze bis zur Verarbeitung in der Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien. – Globale, anschl. Diskussion mit Heike Kammer (Peace Brigades International)

7.11., 20 Uhr, Cinémathèque in der Nato

Colditz – Flucht in die Freiheit

Zweiteiliger britischer Fernsehfilm über das ausbruchsicherste Gefängnis Deutschlands während des Zweiten Weltkriegs. – Filmreihe »Zeitgeschichte auf der Leinwand im Stasi- Kinosaal«

7.11., 19 Uhr, Museum in der »Runden Ecke«

Die Kinder der Toten

Verfilmung des 1995 erschienenen Romans von Elfriede Jelinek als ungewöhnlicher B-Horror-Movie. – Preview in Anwesenheit der Regisseurin Kelly Copper

7.11., 20 Uhr, Schaubühne Lindenfels

Die Klavierspielerin

Schockierendes Psychogramm einer aussichtslosen Beziehung zwischen einem Schüler an einem Wiener Konservatorium und seiner Lehrerin. Nach dem Roman von Elfriede Jelinek. – mit Einführung von Dr. Martina Bako (Theaterwissenschaftlerin, Leipzig), Eintritt frei im Rahmenprogramm der Euro-Scene Leipzig

7.11., 16 Uhr, Passage Kinos

Duvarlar-Mauern-Walls

Dreisprachige Dokumentation (Türkisch, Deutsch, Englisch) über das wiedervereinte Berlin aus der Sicht eines türkischen Filmemachers aus den USA.

7.11., 19 Uhr, Conne Island

Eine eiserne Kassette

Eine Reihe von Massakern, die deutsche Truppen auf dem Rückzug durch Oberitalien im Jahr 1944 an der Zivilbevölkerung verübten. Eine Reise auf den Spuren des Großvaters. Landschaften und Gebäude damals und heute, Menschen, die sich noch an die Geschehnisse erinnern können. – anschl. Filmgespräch mit Regisseur Nils Olger

7.11., 19 Uhr, Cineding

Elser

Während der Jubiläumsrede Adolf Hitlers wird ein Mann an der Grenze zur Schweiz festgenommen. Nur Minuten später explodiert im Münchner Bürgerbräukeller eine Bombe und reißt acht Menschen in den Tod; Hitler hatte den Saal kurz zuvor verlassen. Der Mann ist Georg Elser, Schreiner aus dem schwäbischen Königsbronn.

7.11., 20 Uhr, UT Connewitz

Human Nature: Die CRISPR Revolution

Eine der größten technischen Revolutionen des 21. Jahrhunderts ist nicht digital, sondern biologisch. Ein Durchbruch namens CRISPR hat uns eine beispiellose Kontrolle über die grundlegenden Bausteine des Lebens gegeben. Doch die Anwendung der Genomforschung ist umstritten. – am 8.11. mit anschl. Gespräch mit Prof. Dr. Klemens Rottner (Molekularbiologe), Moderation: Heinning Helmer (Junior GBM Stadtgruppe)

7.11., 17 Uhr, 8.11., 19 Uhr,, 10.11., 13 Uhr, 11.11., 17 Uhr, Passage Kinos

Vorspiel

Der siebzehnjährige Dekorateur-Lehrling Tom begegnet Corinna, die mit ihrem Vater, einem Museumsdirektor, aus Berlin in die Kleinstadt gezogen ist. Als er hört, dass Corinna Schauspielerin werden will, ist dies plötzlich auch sein Lebenswunsch. – Filme gegen das Vergessen

7.11., 16 Uhr, 13.11., 17 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Areal

Der Dokumentarfilm zeigt die Geschichte des Gartens der Familie Hundt in Grünau, damit auch die Veränderungen des Viertels von 1981-2016 und wesentlich das Lebenswerk der Hundts in sich wandelnden Jahreszeiten.
8.11., 17 Uhr, KOMM-Haus

Ballon

Zwei Familien wagten 1979 mit einem selbstgefertigten Heißluftballon – zu acht in einer winzigen Gondel – die Flucht aus der DDR. Daraus hat Bully nun einen Film gemacht.

8.11., 18 Uhr, Kinobar Prager Frühling

9.11., 17.15 Uhr, Schauburg

Der marktgerechte Mensch

Im Kapitalismus wird alles zur Ware, – auch der Mensch selbst. Wenn Effizienz als einziger anzustrebender Wert auf dem freien Markt übrig bleibt, verändert sich die Arbeitswelt in eine pausenlose Konkurrenzmaschinerie. Was geschieht mit Menschen, die zunehmend in allen Bereichen dem Wettbewerbsdiktat unterworfen sind? – Globale & Studium Universale

8.11., 19 Uhr, Campus Augustusplatz

Germania

Für den kontrovers diskutierten Film bekam der Newcomer-Regisseur Lion Bischof exklusive Einblicke in den Alltag der Münchener schlagenden Verbindung Germania. Im Unikino ist der Filmemacher persönlich zu Gast.

8.11., 19 Uhr, Hörsaal 4, Uni Leipzig

Horror House Double Feature

Horror-Doppel jeweils in der englischen Originalsprachfassung ohne Untertitel (OF): Ein Killer beobachtet die Bewohnerinnen eines Mädchenwohnheims und bringt eine nach der anderen um die Ecke. (The House on Sorority Row). Ein Millionär bietet fünf Menschen 10.000 Dollar pro Nase, wenn sie sich gemeinsam mit ihm und seiner Frau über Nacht in ein Spukhaus einschließen lassen. (House on Haunted Hill)

8.11., 21 Uhr, Luru-Kino in der Spinnerei

Polina

Werdegang einer jungen Frau vom klassischen Ballett zur modernen Choreografie. – mit Einführung von Dr. Martina Bako (Theaterwissenschaftlerin, Leipzig), Rahmenprogramm der Euro-Scene Leipzig

8.11., 16 Uhr, Passage Kinos

Ludwigs Absprung

Dokumentation über den erfolgreichen Bremer Architekten und Künstler Ludwig Sasse.- 30 Jahre Fall der Mauer am 9. November 1989 / Filme gegen das Vergessen, in Anwesenheit der Regisseurin Karla Sonntag, mit Vorfilm: Die Klärung eines Sachverhalts (D 2008)

9.11., 17 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Swimmingpool am Golan

Die Lebenswege der jüdisch-deutschen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben. – Preview im Rahmen von Filme gegen das Vergessen, in Erinnerung an die Reichspogromnacht am 9. November 1938, mit Vorfilm

9.11., 18.45 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Traumfabrik

Melodram vor dem Hintergrund der deutschen Teilung. – Special zu Ehren des kürzlich verstorbenen Filmproduzenten Tom Zickler

9.11., 17, 20 Uhr, Cinestar

Zwischen uns die Mauer

Anna aus Westdeutschland und der DDR-Bürger Philipp lernen sich 1984 in Ost-Berlin kennen und lieben. Die Fernbeziehung nagt besonders an Philipp, der einen riskanten Fluchtplan schmidet. Recht klischeebeladene deutsch-deutsche Liebesgeschichte. – Special: 30 Jahre Mauerfall

9.11., 15 Uhr, Schauburg

Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde

Die bisher unbekannte Geschichte einer französisch-jüdischen Spionin, Marthe Cohn alias Chichinette. Regisseurin Nicola Hens hat die muntere 96-Jährige bei ihren Vortragsreisen in mehrere Länder begleitet. – Preview im Rahmen von Filme gegen das Vergessen, mit Vorfilm

10.11., 18 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Ekipa – Das Team

Krimikomödie rund um Fußball. – Serbisches Kino

10.11., 17.30 Uhr, Cineplex (OmU)

Good Bye, Lenin!

Kurz vor dem Ende der DDR fällt die engagierte Sozialistin Christiane Kerner ins Koma, weil sie beobachtet wie ihr Sohn Alexander während einer Anti-DDR-Demonstration festgenommen wird. Als sie nach dem Fall der Mauer wieder erwacht, muss sie geschont werden. Um sie nicht aufzuregen, versucht die Familie den nicht mehr existierenden Staat in der Wohnung zu simulieren. Kult-Wende-Tragikomödie von Wolfgang Becker (»Das Leben ist eine Baustelle«) mit Daniel Brühl. – 30 Jahre Mauerfall

10.11., 20 Uhr, Cinestar

Obcan Havel – Bürger Havel

Langzeitreportage über die politische Laufbahn von Václav Havel. Im Anschuss Filmgespräch mit dem Zeitzeugen Martin Krafl (ehem. Chef des Pressedienstes von Václav Havel), Rahmenprogramm zur Sonderausstellung »Charta 77 Story« im Stadtgeschichtlichen Museum/Neubau, mit freiem Eintritt zur Ausstellung mit dem Kinoticket

10.11., 11.30 Uhr, Passage Kinos

Yesterday

Als die Welt ihr Gedächtnis verliert, sieht der Musiker Jack seine Chance gekommen: Mit den Hits der Beatles wird er zum Superstar. Musikalische Romantikkomödie von Danny Boyle und Richard Curtis. – Der Sonntagsflm um 5

10.11., 17 Uhr, Regina Palast

Matrix

Computerspezialist im einer Parallel-Welt. Wegweisender, virtuos gestalteter, futuristischer Film-Noir-Thriller der in den letzen Jahren absoluten Kultstatus erreicht hat. – Montagskino

11.11., 20.30 Uhr, Dr. Hops

Das Glück meiner Schwester

Fotograf Christian verliebt sich in Isabel, die Halbschwester seiner Partnerin Ariane. Ariane möchte ihren Lebensgefährten aber nicht kampflos ziehen lassen. – Auf der Suche: 11 Filme von Frauen aus der DDR sowie der BRD vor und nach 1990

12.11., 19 Uhr, Luru-Kino in der Spinnerei

Die vorletzte Freiheit. Landschaften des Otto Dov Kulka

Berührender Dokumentarfilm über den Auschwitz-Überlebenden Otto Dov Kulka. – Filme gegen das Vergessen, mit Einführung durch Dr. Ivonne Meybohm (Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow), mit anschl. Filmgespräch

12.11., 19 Uhr, Kinobar Prager Frühling

The 13th

Ava DuVernays Dokumentarfilm ist nach dem 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten betitelt, in dem es um die Abschaffung der Sklaverei in den USA geht. Doch die Regisseurin zeigt Beispiele auf, in denen Sklaverei noch immer ein Thema ist: Im Justizsystem ist Strafarbeit erlaubt und Rassismus an der Tagesordnung, in vielen Gefängnissen herrscht zwischen Insassen schwarzer und weißer Hautfarbe Ungleichheit. – im Rahmen der interdisziplinären gefängniskritischen Veranstaltungsreihe »Hinter den Mauern lauert das Böse?« im Hörsaal 8

12.11., 18 Uhr. Campus Augustusplatz

Bait

Hinter der idyllischen Fassade eines Fischerdorfs in Cornwall liegen, kaum verdeckt, zerbrochene Welten. Klassenverhältnisse, Familien, der Alltag der Jugendlichen – alles ist durchzogen von großen Rissen. Deren visuelle Oberfläche jedoch ist von betörender, 16mm-körniger, schwarz-weißer Schönheit.

13.11., 21.30 Uhr, Cinémathèque in der Nato (OmU)

Chinafrika mobile

Zu den kulturellen Effekten der ökonomischen und politischen Verbindung zwischen China und Afrika. – anschl. Filmgespräch mit Regisseur Daniel Kötter

13.11., 19 Uhr, Luru-Kino in der Spinnerei

Cowspiracy

Das Geheimnis der Nachhaltigkeit – Über die Auswirkungen landwirtschaftlicher Nutztierhaltung auf die Erde. – anschl. Filgespräch mit dem BUND im Rahmen der Veranstaltungsreihe Postwachstum

13.11., 19 Uhr, Cineding

Die Grundschullehrerin

Florence ist Grundschullehrerin aus Leidenschaft. Während sie alles gibt, um ihren Schülern den Weg in eine glückliche und erfolgreiche Zukunft zu ebnen, sieht es privat chaotisch aus: Alleinerziehend fehlt ihr häufig die Zeit für ihren Sohn, der daher zu seinem Vater ziehen will. – Campuskino mit Expertengesprächsrunde

13.11., 19.30 Uhr, Cineplex

Kino-Abend in französischer Sprache

13.11., 19 Uhr, Institut Français

Mein Rabet

Gemeinsam haben sich Leipziger Schüler und Schülerinnen filmisch mit dem Rabet auseinandergesetzt, Interviews geführt, Stimmungen eingefangen und Geschichten erfunden und inszeniert. Ein dokufiktionales Episodenprojekt über einen Park voller Geister und Frechdachse. Mit anschl. Gespräch.

13.11., 18 Uhr, Ost-Passage Theater

Armomurhaaja / Euthanizer

Eine Parabel über die Menschlichkeit, die sich hinter der Fassade der Grausamkeit verstecken kann. Veijo lebt einsam im Wald und ist bekannt dafür, dass er gegen Bezahlung Haustiere »beseitigt«. Schnell ist aber klar, dass er kein Killer ist. Er tötet nicht aus Grausamkeit oder Geldgier. Es ist Mitleid. – Nordische Filmtage

14.11., 19.15 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Lykkelænder

Kunstvoll-poetischer Dokumentarfilm über das Verhältnis zwischen Dänemark und Grönland. – Nordische Filmtage

14.11., 17.30 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Pferde stehlen

Die Adaption des Romans von Per Petterson glänzt mit starken Bildern der norwegischen Natur, schafft es aber nicht, die verschachtelte Handlung emotional zu verdichten. – Preview im Rahmen der Nordischen Filmtage

15.11., 21 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Die Narbe

Clemens Wilhelm wandert die komplette ehemalige deutsch-deutsche Grenze entlang. Er folgt dabei mit seiner Kamera dem früheren Todesstreifen, dem heutigen Naturschutzgebiet »Das Grüne Band«. Der Weg von 1.400 km führt ihn in zwei Monaten von Tschechien bis an die Ostsee. – anschl. Filmgespräch mit dem Filmemacher Clemens Wilhelm

14.11., 20 Uhr, UT Connewitz

15.11., 19.30 Uhr, Schaubühne Lindenfels

Ich bin Anastasia

Nach dem Kreil-Urteil 2000 nimmt der Anteil weiblicher Soldatinnen und Offiziere zwar stetig zu und auch die Akzeptanz steigt. Doch was ist, wenn man sich nicht so eindeutig seinem Geschlecht zuordnen kann? – Preview zum Transgender Day of Remembrance / Gedenktag für die Opfer von Transphobie

14.11., 19 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Wanderkino vom 9. OderKurz-Filmspektakel

– 8 Preisträgerfilme des Kurzfilmfests

Das Wanderkino ist in verschiedenen Städten im ganzen Land unterwegs und zeigt die acht Preisträgerfilme, die auf dem 9. OderKurz-Filmspektakel im Mai vom Publikum gekürt wurden.

14.11., 21 Uhr, Kinobar Prager Frühling

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