Startseite / Stadtleben / Das Beste zum Schluss

Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

Größeres Bild

Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Expander des Fortschritts
»Glauben und glauben und aber und aber«: Der Expander des Fortschritts mag es zweideutig. Ihren DDR-Undergroundlegenden-Status müssen sie nicht mehr beweisen und machens für die Sache: Jazz, Post-Punk, düster, warm und entrückt. Vor dem Konzert gibt es ein Gespräch zu »Points East und der Subkultur-Transfer Ost-West mit Chris Cutter« im Rahmen des Klangkalender-Projekts »Sounds of ’89«. KSC
> 8.11., 20.30 Uhr, Nato

Foto: Miguel Cornejo

»Pimpinone«
Das vierköpfige Ensemble Opernwahn präsentiert mit seiner ersten Produktion eine barocke Minioper an alternativen Veranstaltungsorten wie Horns Erben (26.11.), dem Neuen Schauspiel (9.11.) oder dem Laden auf Zeit (8., 30.11.). So möchten sie ein Publikum erreichen, das sonst eher nichts mit Oper am Hut hat. Telemanns Kurzoper »Pimpinone«, 1725 ursprünglich nur als Pausenfüller, lustige Zwischenaktmusik für die Uraufführung einer Händeloper in Hamburg gedacht, bietet sich da aufgrund ihrer Kürze an. Zum Konzept gehört außerdem der Austausch mit dem Publikum. AKL
> 8.11., 20 Uhr, Laden auf Zeit
> 9.11., 20 Uhr, Neues Schauspiel Leipzig

Brandt Brauer Frick
Der Sound des Trios klingt ein bisschen nach einem Kammermusikensemble, dessen Leiter klammheimlich durch eine androide KI ausgetauscht worden ist, die ihre freien Donnerstage bis Dienstage in den Tanzlokalen der Hauptstadt verbringt. Für alle, die avantgardistischen Sound unterm Stroboskop erleben möchten und kein Problem damit haben, über ihre eigenen Hörgewohnheiten und Füße zu stolpern. KSC
> 8.11., 21 Uhr, UT Connewitz


Euro-Scene Leipzig: »Happyology – Tears of Joy«
Selbstoptimierung ist in aller Munde. Inwieweit beeinflusst also die verbreitete Forderung, permanent glücklich zu sein, unser Verhalten und unser Selbstverständnis? Dragana Bulut untersucht in ihrer Choreografie die Versprechen und Paradoxien der Positiven Psychologie. Im Rahmen der Euro-Scene Leipzig. TPR
> 9.11., 19.30 Uhr, Lofft
> 10.11., 17 Uhr, Lofft


Klub Sonntag
Der heiligen Institution des Sonntagsclubs darf am 10. November im Conne Island gefrönt werden. Hier bietet sich ein sicherer Hafen für alle Gestrandeten der stürmischen Stunden der letzten Nacht genau wie für alle, die Zuflucht vor dem Tag der Ruhe und Besinnlichkeit suchen. Also heißt es schön ausschlafen und fürstlich brunchen, um hernach ausgeruht in Connewitz zu Beats und Bass mit dem ersten Sekt des Tages anzustoßen. Wie ein Sonntagsausflug in die Sächsische Schweiz, so vom Feeling her, nur ohne die Sächsische Schweiz. Line-up: Manamana (Kann), Foool, Janthe (G-Edit, Chelsea Hotel). KSC
> 10.11., 16 Uhr, Conne Island

»Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde«
Der Dokumentarfilm »Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde« erzählt die bisher unbekannte Geschichte der französisch-jüdischen Spionin Marthe Cohn alias Chichinette. Regisseurin Nicola Hens hat die muntere 96-Jährige bei ihren Vortragsreisen in mehrere Länder begleitet. Am Sonntag Preview im Rahmen von Filme gegen das Vergessen. JR
> 10.11., 18 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Kommentieren

Dein Kommentar

Keine Kommentare