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Ding, Dong, Dang

Ladegeräusche sind ein Relikt aus der Vergangenheit

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Schepper, Fiedel, Tröt, Schab – solche Geräusche waren lange Bestandteil eines jeden Computerspieler-Daseins. Die Datasette surrte, das Diskettenlaufwerk klickte, später schnurrte die Festplatte. Das war ein untrügliches Zeichen dafür, dass da etwas vor sich hin arbeitete. Alle wurden belohnt: die Recheneinheit hatte fertig malocht und ich konnte anfangen, zu zocken. Lade-Akustik spielt heute keine Rolle […]

Schepper, Fiedel, Tröt, Schab – solche Geräusche waren lange Bestandteil eines jeden Computerspieler-Daseins. Die Datasette surrte, das Diskettenlaufwerk klickte, später schnurrte die Festplatte. Das war ein untrügliches Zeichen dafür, dass da etwas vor sich hin arbeitete. Alle wurden belohnt: die Recheneinheit hatte fertig malocht und ich konnte anfangen, zu zocken. Lade-Akustik spielt heute keine Rolle mehr, das wird alles stumm ausgelesen. Nur manchmal dreht der Zufall die Zeit zurück. Aus Freude über den Neuerwerb einer Playstation 4 (die Geschichte ist schon ein paar Jahre her), öffnete ich mir am Schreibtisch eine Flasche Bier. Auf der Suche nach meinem Lieblings-Golfspiel touchierte ich die ehrliche Molle und der göttliche Gerstensaft ergoss sich über die Konsole. Seitdem knarzte die Maschine wieder wunderbar. Unweigerlich fiel mir dieser schlaue Spruch in Anlehnung an Wilhelm Busch ein: »Zwei, drei Tage war er krank, jetzt trinkt er wieder, Gott sei dank!« Andere lustige Geräusch-Anekdoten finden Sie an dieser Stelle in einem Text des »Guardians«.

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