Startseite / Kultur / Das Beste zum Schluss

Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

Größeres Bild

Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

»Mein Freund Harvey«
Was Bühnenbildner und »Faust«-Preisträger Étienne Pluss aus der Komödie »Mein Freund Harvey« optisch macht, wollte er dem kreuzer letzten Dezember noch nicht verraten. Aber bei der öffentlichen Probe am Freitagabend darf man schon mal einen Blick drauf werfen. Regie führt Schauspiel-Intendant Enrico Lübbe. Premiere ist am 18. Januar. Das ausführliche Porträt des Bühnenbildners findet Ihr übrigens im aktuellen Heft auf S. 42.
> 10.1., 18 Uhr, Schauspielhaus

Winterrundgang der Spinnereigalerien
Ganz der Tradition verpflichtet, gibt es zum Jahresbeginn den Winterrundgang mit frischer Kunst auf der Spinnerei. Die Galerien laden ein allerhand Leinwände zu betrachten. Ob mit neuem Pinselschwung oder eher in gewohnter Form, das zeigt sich am zweiten Samstag im Januar. Von den Leipzigern präsentieren sich unter anderem Oliver Kossack oder Anna M. Kempe. Etwas anderes ist bei She Bam mit einer Schau der Guerrilla Girls zu erwarten.
> 11.1., 11–20 Uhr, Leipziger Baumwollspinnerei

Bendik Giske
Bendik Giske klingt, als stünde Philip Glass noch ziemlich am Anfang seiner Karriere und könnte sich noch kein Orchester leisten. Das braucht er auch nicht, seine Minimal-Music-Beats sind für den Clubkontext gedacht und entführen von dort in andere Welten. – Konzert im Rahmen der Queeren Filmwoche
> 11.1., 21 Uhr, UT Connewitz

»My Own Private Bürokratie«
Im Jobcenter ziehen die Verbindlichkeiten an, erklärt man die »Wiedereingliederung« per Unterschrift, wird zum Fall. Der Verein Interaction Leipzig geht dem Wahnsinn nach, der auf das Nummernziehen folgt. Die Inszenierung will nichts Geringeres, als die Bürokratie zum Tanzen zu bringen.
> 11.1., 20 Uhr, Ost-Passage Theater

–––

Anfang mit Ende
Im letzten November wäre Michael Ende 90 Jahre alt geworden. Zum Jahresanfang widmet die Schaubühne Lindenfels dem beliebten Jugendbuchautor eine kleine Filmreihe mit Kinderkino. Heute gehts los mit Wolfgang Petersens aufwendiger Romanverfilmung »Die unendliche Geschichte«.
> 12.1., 15 Uhr, Schaubühne Lindenfels

»Frau Ada denkt Unerhörtes«
Martina Clavadetscher erzählt in ihrem Stück vom kurzen Leben der Ada Lovelace, die 1852 im Alter von 36 Jahren starb und heute für Eingeweihte als Visionärin des Digitalzeitalters gilt. Dabei konnte sie zu Lebzeiten weder unter eigenem Namen publizieren, noch erhielt sie Zugang zu wissenschaftlichen Bibliotheken. Regisseurin Katrin Plötner holt für uns die Pionierin eines neuen Denkens heraus aus der Vergessenheit, auf die Bühne.
> 12.1., 20 Uhr, Diskothek/Schauspielhaus

Kommentieren

Dein Kommentar

Keine Kommentare