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Eine neue Option

Im Freistaat sollen Gemeinschaftsschulen Teil der Bildungslandschaft werden

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Das Schulgesetz wird erneuert. Ein wichtiger Etappensieg für das Bündnis, das den Gesetzentwurf auf den Weg brachte. Die Freude ist jedoch zunächst noch verhalten.

Sachsen hat ein klares bildungspolitisches Konzept: In der vierten Klasse endet die gemeinsame Schulzeit. Dann wird per Empfehlung der Lehrer darüber entschieden, auf welche weiterführenden Schularten die Kinder gehen. Kritiker des Modells, wie der Dresdner Verein »Gemeinsam länger lernen in Sachsen«, bemängeln die frühe Aufteilung. »Das geschieht viel zu schnell, ist dafür aber wegentscheidend«, sagt Burkhard Naumann. Der ehemalige Lehramtsstudent ist Mitglied bei »Gemeinsam länger lernen« und Koordinator des Bündnisses, das der Verein 2016 ins Leben gerufen hat. »Der Startmoment war eigentlich die Diskussion um die Schulgesetznovelle im Landtag«, erinnert er sich. Plötzlich fand die Diskussion um alternative Schulmodelle, die längeres gemeinsames Lernen ermöglichen sollten, in einer breiteren Öffentlichkeit statt. Es war der Moment, in dem der Verein entschied, ein Bündnis aufzustellen und einen Volksantrag zu initiieren. »Die richtigen Partner zu finden, ging relativ schnell. Was aber gedauert hat, war, al…

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