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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Release: »These Girls«
Die ehemalige und langjährige kreuzer-Musikredakteurin Juliane Streich präsentiert ihr Buch »These Girls. Ein Streifzug durch die feministische Musikgeschichte«. Zur Releaseparty lesen einige Autorinnen aus ausgewählten Texten. Darunter Paula Irmschler, Kuku Schrappnell, Christina Mohr, Nhi Le u. v. m. Den musikalischen Teil bestreitet die Leipziger Band Shed Ballet, die Schirmherrschaft über die anschließende Party übernimmt die Lokallegende Mrs. Pepstein. JRE
> 24.1., 20 Uhr, Conne Island

Darjeeling
Schon der Name zeugt von Geschmack, gilt der Darjeeling doch als der »Champagner unter den Tees«. Abseits des abgespreizten kleinen Fingers kann man der Band bescheinigen, dass ihr Sound so wohlig warm wie perlend prickelnd den ganzen Ballast von schlechtem Indierock gründlich aus den Ohren spült. Sie haben die Ruhe weg wie ein Mac Demarco, nur dass in ihren Songs mehr passiert, finden die großen Melodien in Zwei-Minuten-Songs und lassen es verzerrt krachen, wenn es sein muss. KSC
> 24.1., 20 Uhr, Moritzbastei

2 Years of Seelen
Ein kleines Jubiläum im Institut für Zukunft: Die hochgelobte Reihe Seelen feiert ihr zweijähriges Bestehen. Menschen, die da waren, sprechen von der etwas anderen Technoparty, irgendwie ungezwungener und weniger uniformiert, das alles, sowohl im Publikum als auch in Bezug auf die Musikauswahl. Neben den Vertretern der eigenen Seelen-Truppe sind Tobias von Ostgut Ton mit einem Liveset und Freddy K von Key Vinyl zu Gast.
> 24.1., 23.59 Uhr, Institut für Zukunft

»1984«
Am 21. Januar vor 70 Jahren starb der britische Schriftsteller George Orwell. Sein dystopischer Roman »1984« ist ein moderner Klassiker und eines der wichtigsten Bücher des 21. Jahrhunderts. Orwell beschreibt darin einen totalitären Überwachungsstaat, in dem die Hauptfigur Winston Smith in einen Konflikt mit der diktatorisch herrschenden Staatspartei gerät. Lysann Schläfke inszeniert Orwells Werk über den Großen Bruder und die Gedankenpolizei als Live-Hörspiel, bei dem ein Teil der Texte von einer Künstlichen Intelligenz gesprochen wird. JRE
> 25.1., 20 Uhr, Ost-Passage Theater

No No No!
Die bald schon zwölfjährige Partyreihe No No No! schreibt sich den Wahlspruch »for bouys and gehrls and criminals queers« (sic!) auf die Regenbogenfahne. Das heißt ins Deutsche übersetzt: Sexuelle und musikalische Vielfalt ausdrücklich erwünscht. Für Ersteres sind die Gäste zuständig, Letzteres besorgen am 25. Januar allen voran Justin Case und Open Mike, die beiden Köpfe hinter der Partyreihe Pet Shop Bears aus der Berliner Berghain-Kantine mit einem Leipzig-Debüt. Zu ihnen gesellt sich Sexxy Legs von Riotvan und auf dem zweiten Floor wird es düster-nebelig mit der Glitter+Trauma-Party, dem Tummelplatz für queere Waver, Gothics und Sissy-Punks mit Mrs. Pinkeyes und Dark Sounds. KSC
> 25.1., 23 Uhr, Elipamanoke

Devendra Banhart
Die neueren Songs des texanisch-venezolanischen Musikers schweben ein paar Meter über dem Erdboden und überzeugen durch eine gesunde Mischung aus Meditation und Verspieltheit: Siebziger-Jahre-Pop trifft auf zeitgenössischen psychedelischen Folk. Support: Vetiver. KSC
> 26.1., 20 Uhr, Felsenkeller

»Das geheime Leben der Bäume«
Verfilmung des Bestsellers über den Zusammenhalt der Bäume, mit beeindruckenden Naturaufnahmen von Jan Haft (»Die Wiese«). Am Sonntag in Anwesenheit von Autor und Förster Peter Wohlleben. LTU
> 26.1., 19 Uhr, Passage Kinos

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