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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

Dance Yrself Clean
Indie Island Vol. 2: Ältere Semester werden sich erinnern: Es gab mal eine Zeit, da waren die Clubs noch nicht dominiert von Utz-Utz-Utz und Elektronik, das höchste der Gefühle in die Richtung sind Uffie und La Roux. Ansonsten gibt es diesen Abend Indie, Gitarren und Gefühle, bis die Füße wund sind.
> 31.1., 23 Uhr, Conne Island

»Das Ding aus einer anderen Welt«
John Carpenters Remake des SF-Klassikers aus den fünfziger Jahren ist selbst zum Klassiker der Popkultur geworden. Die Wissenschaftler einer Südpol-Station werden von einem außerirdischen Wesen in immer neuer Gestalt angegriffen und dezimiert. Schon bald ist jeder verdächtig und die Nerven liegen blank. – Polarzeit: Filmexpeditionen
> 31.1., 21 Uhr, Schaubühne Lindenfels


»Rechtsextreme Frauen«
Wie nahmen die Stasi und die Polizei vor 1990 rechtsextreme Frauen wahr? Die Schau »Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS und Polizei« von der Aamdeu-Antonio-Stiftung zeigt anhand ausgewählter Biografien, dass Frauen keine unpolitischen Mitläuferinnen waren. Vielmehr konnten die Organe nicht über ihre eigenen Geschlechterstereotypen hinaus denken. Diese traditionelle männliche Sicht führte letztlich zur Verharmlosung von rechtsextremen Mädchen und Frauen, die auch heute noch zu finden ist.
> ab 1.2., Mo-Fr 8-18, Sa/So 10–18 Uhr, BStU Außenstelle Leipzig

15. Leipziger Bewegungskunstpreis
Der Bewegungskunstpreis wird nach 15 Jahren eingestellt. »Wir sind fertig!«, heißt es halbironisch von den Veranstaltern. Die Situation für die Künstler ist heute eine andere als 2004. Es gibt zum Beispiel heute eine Wiederaufnahmeförderung – der Preis sollte ja unter anderem diesen Zweck erfüllen. Um die Förderung ist es insgesamt besser bestellt. Zeit, den ehemals bestdotierten Preise der Freien Szene und diese auch selbst noch einmal zu feiern.
> 1.2., 19 Uhr, Lofft


»Der Boxer und der Tod«
Der Amateurboxer Jan Komínek wird in einem Konzentrationslager festgehalten und wartet wegen einem missglückten Fluchtversuch auf seine Hinrichtung. Als der Lagerkommandant, ein ehemaliger Preisboxer, von der Box-Vergangenheit des Häftlings erfährt, verschont er ihn, fordert ihn allerdings auf, mit ihm einen Schaukampf durchzuführen. Re-Release der tschechoslowakischen Literaturverfilmung von Peter Solan nach der gleichnamigen Kurzgeschichte des polnischen Schriftstellers Józef Hen.
> 2.2., 17 Uhr, Luru-Kino in der Spinnerei

»Die besondere Perücke«
Wo wandern abgespielte Theaterstücke hin? Was passiert mit den Kulissen, Requisiten? Die Künstlerinnen Antonia Baehr und Lucile Desamory stöberten, diesen Fragen auf der Spur, durch die Leipziger Theaterwerkstätten. Es sind Fragen nach dem Jenseits des Theaters.
> 2.2., 20 Uhr, Residenz

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