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Das Beste zum Schluss

Die Veranstaltungstipps zum Wochenende

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Freitags legt die Geschäftigkeit im Hafen an, das Getriebe darf zur Ruhe kommen. Landgang! Orientierung gibt es hier: Ausgewählte Ausgehtipps aus der kreuzer-Redaktion zum Ende der Woche. Wem das nicht genug ist, der guckt noch im kreuzer-Veranstaltungskalender vorbei. Ahoi!

»chai« – Chinesisches Filmfestival Leipzig
Eine Welt im Wandel, Spielball zwischen Tradition und Moderne: Das Reich der Mitte verändert sich und es macht schwindelig, dabei zuzusehen. Neben Dokumentarfilmen sind im Programm des diesjährigen »chai.«-Filmfestivals auch Spielfilme zu finden: In naturalistischen Aufnahmen zeigt »A First Farewell« (14.2.) das Leben eines Jungen im Kreise der Uyghuren tief im Nordwesten Chinas. »A Woman is a Woman« (14.2.) erzählt vom Schicksal zweier Transfrauen in Hongkong. »Wild Goose Lake« (15.2.) wiederum ist unbarmherziges Genrekino aus Neonlicht und Schatten frisch vom Filmfestival in Cannes. LTU
> 14./15.2., Cinémathèque in der Nato, Grassi-Museum Leipzig, Konfuzius-Institut Leipzig

»A Night in Blood Red«
Das wird ein Fest für Horror-Freunde: Ausgerechnet in der Peterskirche wird am 15. Februar eine satanische Messe gefeiert. Dario Argentos »Suspiria« lädt zum Hexensabbat. Der Klassiker von 1977 wird live begleitet vom Schöpfer seiner unheimlichen Klangwelten höchstpersönlich.
> 15.2., 19 Uhr, Peterskirche

»Das Kleingeld – oder wer hat Schuld?«
Ein Abend frei nach Texten der irischen Gegenwartsdramatik. Es geht um Ehrenhändel und andere Unglücke. Verbauten Zukünften kann auch die miese Kindheit nichts mehr anhaben, einmal Gosse, immer Gosse. Oder können sich die zwei Einzelgänger doch befreien?
> 15.2., 20 Uhr, Laden auf Zeit

Pulsar Trio
Was gibt es im Jazz noch neues zu sagen? Vermutlich nichts, aber es gibt Variationen, die mehr Aufmerksamkeit verdienen. Das Pulsar Trio tritt in der Besetzung, Klavier, Schlagzeug und Sitar an und variiert das Genre durch ungewohnte orientalische Klangfärbungen.
> 15.2., 20 Uhr, Horns Erben

Leipziger Kunst 1900–1945
Sammlung im Blick: In vier Kapiteln erzählt die Ausstellung die bisher kaum bekannte Geschichte des Bildermuseums in dem Zeitraum von 1900 bis 1945 und fragt welche Rolle die Leipziger Kunst dabei spielte. Die Schau erinnert an die vielen vergessenen Kunstschaffenden und Motive. Viele der ausgewählten Gemälde, Grafiken, Plastiken und Dokumente sind erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen und zeigen wie ein Museum damals funktionierte. Zur Finissage führt die Kuratorin (und kreuzer-Kunst-Redakteurin) Britt Schlehahn am Sonntag noch einmal durch die Ausstellung.
> 16.2., 15 Uhr, Museum der bildenden Künste

»Nacht ohne Sterne«
Totentanz in der Großstadt: Gordon Kämmerer inszenierte die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks von Bernhard Studlar in dem alle Figuren um ein kleines bisschen festen Boden unter den Füßen kämpfen, angesichts einer immer brüchiger werdenden Zivilisationsoberfläche. Rasante 70 Minuten!
> 16.2., 20 Uhr, Diskothek/Schauspielhaus

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