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Die Kinostarts der Woche im Überblick

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…und was sonst so Filmisches in der Stadt passiert.

Das UT Connewitz lädt im März zur »Balkannacht« mit Autoren aus Südosteuropa. Begleitend dazu hat das UT eine Balkan-Filmrolle zusammengestellt, die aktuelle Spielfilmproduktionen sowie klassische aber auch experimentelle Formen des Dokumentarfilms vereint, die die konfliktreiche und ideologiegesättigte Geschichte und Gegenwart der verschiedenen Staaten des Balkans reflektieren.

»Balkan Filmweek«: 2.–5.3., UT Connewitz

Film der Woche: Ein Junge, der sich von seinem besten Freund im Stich gelassen fühlt, weil dieser mit seiner Familie geflohen ist. Ein anderer, der seinen schwer verletzten Bruder nach einer Explosion ins Krankenhaus trägt. Ein kaum einjähriges Mädchen, das nicht reagiert, wenn aus nächster Nähe die Bombendetonationen zu hören sind – sie ist an dieses Geräusch gewöhnt. Dieses Mädchen ist Sama. Sie und die anderen Kinder harren mit ihren Familien in Ostaleppo aus, während über ihren Köpfen ein Krieg tobt, der keinerlei Rücksicht auf die Zivilbevölkerung nimmt. Regisseurin Waad al-Kateab hat all diese Erlebnisse mit ihrer Kamera festgehalten: Den Schrecken des Krieges, aber eben auch die hoffnungsvollen Momente, die Freude der Menschen, die füreinander da sind und weder aufgeben können, noch wollen. Die emotionalen und teils drastischen Bilder gingen um die Welt – »Für Sama« wurde mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet und erhielt eine Oscarnomnierung. Hinsehen ist nicht immer leicht, aber der Film macht deutlich, dass Wegsehen niemals eine Lösung ist. Ausführliche Kritik von Hanne Biermann im aktuellen kreuzer.

»Für Sama«: ab 5.3., Passage Kinos, 5., 15., 18./19., 23./24.3., Cinémathèque in der naTo, 8.3. Schaubühne Lindenfels

Jette steht die Welt offen, sie hat nur noch keine Ahnung, was sie damit anfangen will. Sie hat ihr Abitur in der Tasche und steht kurz vor dem Abflug in ein freiwilliges soziales Jahr in Costa Rica. Ihr Vater Urs hat das arrangiert. Die Mutter fehlt und Urs sieht sich in der Pflicht beide Elternteile auszufüllen und doppelt so umtriebig zu sein. Das entspricht seiner Natur, wie gleich zu Beginn klar wird. Als die beiden auf dem Weg zum Flughafen bei Urs Bruder Frank Halt machen, ist er davon überzeugt, dass Frank zuhause ist, obwohl er nicht aufmacht. Also setzt er fortan alles daran in die Wohnung einzudringen. Derweil bringt Mario Jette zum Flughafen und sie muss feststellen, dass sie eigentlich doch nicht weg will. Sie stachelt Mario an, mit ihr durchzubrennen, doch weit kommen sie nicht. In ihrer ersten Zusammenarbeit zeigen Ulrich Köhler (»In My Room«) und Henner Winckler (»Lucy«), wie Entscheidungen eine Eigendynamik entwickeln. Jede Flucht vor der Verantwortung endet im Morast oder in zugeparkten Autos. In langen Einstellungen begleitet die Kamera von Patrick Orth (»Toni Erdmann«) die Figuren durch zwei Tage und Nächte und ist immer nah dran. Die drei zentralen Charaktere sind realistisch angelegt in ihren Wünschen und Zweifeln. In seiner engen Chronologie entwickelt »Das freiwillige Jahr« eine starke Sogwirkung, die auch den überzeugenden Darstellern zu verdanken ist.

»Das freiwillige Jahr«: 5., 8.3., Luru Kino in der Spinnerei, ab 12.3., Cineding

Furchtlose Krieger, mächtige Drachen – Der Stoff aus dem Fantasy-Rollenspiele geboren werden. Ob online oder klassisch am Tisch mit 20-seitigem Würfel – seit dem Kinoerfolg der Tolkien-Saga und Serien wie »Game of Thrones« erfreut sich die sogenannte »High Fantasy« einer so breiten Beliebtheit wie nie zuvor. Die Animationsfilmschmiede Pixar hat sich nun zum ersten Mal den klassischen Motiven angenommen und sie gehörig auf den Kopf gestellt. In der Welt von »Onward« gehören Trolle, Elfen, Einhörner und Minotauren zum Alltagsbild in der Großstadt. Man lebt friedlich nebeneinander her. Magie ist überholt und durch die Vorzüge des Fortschritts ersetzt worden. Wer braucht schon einen Feuerzauber, wenn er eine Glühbirne hat?

Der junge Elf Ian Lightfood hat genug damit zu tun, durch seinen Teenager-Alltag zu kommen, ohne sich bis auf die Knochen zu blamieren. Dafür sorgt vor allem sein älterer Bruder Barley – ein Nichtsnutz in den Augen der anderen und auch Ian geht er gehörig auf die Nerven. Doch die Familie sucht man sich nicht aus und als die Brüder an Ians 16. Geburtstag ein Geschenk ihres verstorbenen Vaters erhalten, beginnt für sie ein unerwartetes Abenteuer: Der Zauberstab soll es ihnen ermöglichen, noch einmal einen Tag mit ihrem Vater zu verbringen. Doch der Spruch geht schief und reicht nur bis zum Hosenbund. Fortan begeben sich die Brüder und ihr halber Vater auf die Suche nach dem Phoenix-Stein, einem magischen Diamanten, der das familiäre Wiedersehen vielleicht doch noch ermöglichen kann.

Dan Scanlon, der vorher die solide Fortsetzung »Monster Uni« inszenierte, nutzt das Fantasy-Szenario für viele Gags und Anspielungen, in denen sich Rollenspieler wiederfinden, die aber auch allen anderen Kinogänger mächtig Spaß bereiten. Die Mischung der klassischen Sagen mit Motiven des Alltags macht dabei den größten Reiz aus. Elfen mit Smartphones, Rocker-Feen auf Harleys und eine mächtige Mantikor-Lady, ein Fabelwesen mit dem Körper eines Löwen und dem Schwanz eines Skorpions, die ein Fast-Food-Restaurant leitet, bevor sie ihre animalischen Triebe wiederentdeckt. All das sorgt für Charme und Situationskomik.

Die Reise der Brüder ist actionreich und visuell gewohnt beeindruckend inszeniert. Im Kern ist »Onward – Keine halbe Sachen« aber eine Geschichte über Freundschaft und Familie und damit auch für die kleinen Kinogänger zugänglich. Wer allerdings ein tiefer gehendes Kinoerlebnis wie »Alles steht Kopf« oder »Oben« erwartet, wird enttäuscht. Dafür sind die Charaktere zu oberflächlich und die Auflösung zu simpel geraten. Alles in allem bietet „Onward – Keine halbe Sachen“ aber höchst unterhaltsame 100 Minuten mit viel Schauwert und dem Herzen am rechten Fleck.

»Onward – Keine halbe Sachen«: ab 5.3., Cineplex, CineStar, Regina Palast

Eric hat alles, was er sich wünschen kann: Frenni, die ihn liebt, und Martin, mit dem er seit Kindertagen durch Dick und Dünn geht. Doch sechs Jahre später ist alles anders. Frenni hat ihn verlassen und ist bei Martin gelandet. Als sein Bruder stirbt, stellt er den Kontakt zu Martin wieder her. Die beiden gehen Angeln, wie in alten Zeiten, doch die unausgesprochenen Gefühle kochen hoch. Das vielversprechende Debüt von Max Gleschinski beginnt als Liebesdrama und wandelt sich zum hochspannenden Psychothriller, stets überraschend und überzeugend gespielt. Allerdings trägt die Inszenierung oft zu dick auf. Der konstante Einsatz von Musik und bedeutungsschwangere Heine-Zitate trüben den positiven Eindruck. 

»Kahlschlag«: ab 5.3., Luru Kino in der Spinnerei

Um eine mit allen Wassern gewaschene Heldin geht es im auf dem DOK Leipzig 2017 mit dem EWA Development Award für »Best Female Driven Documentary« ausgezeichneten Debütfilm von Daniela König: Khawla Al-Sheikh war, nach eigener Aussage, die erste Klempnerin Jordaniens, einem der trockensten Länder der Welt. Zusammen mit ihren Kolleginnen und besten Freundinnen Aysha und Rehab repariert sie Rohrbrüche und Abflüsse und bildet auch andere Frauen in ihrem gerade in der wasserarmen Region so wichtigen Beruf aus.

In ausdrucksstarken Bildern, die auch das Problem der Wasserknappheit immer wieder unaufdringlich thematisieren, erzählt König eine beschwingte Geschichte über Freundschaft, Frauenpower und Unternehmerinnen-Spirit und macht zugleich dem Handwerk und denjenigen, die es ausüben, eine wunderbar warmherzige Liebeserklärung. Die emanzipatorische Botschaft muss die Nachwuchsdokumentarfilmerin aus Görlitz dabei nicht an die Leinwand pinseln: Die gewitzten, grundsympathischen Heldinnen im Alltag und in (politischer) Aktion zu beobachten, reicht als inspirierendes feministisches Statement völlig aus. Ausführliche Kritik von Karin Jirsak im aktuellen kreuzer.

»Waterproof«: 5., 8., 11.3., Cinémathèque in der Nato, 26.–31.3., Cineding

Am 5.3. ist die Regisseurin Daniela König in der Cinémathèque zu Gast und ihre Protagonistinnen stoßen per  Videotelefon dazu.

Die schwedische Malerin Hilma af Klint lebte von 1862 bis 1944. Während ihres intensiven künstlerischen Lebens schuf sie ein umfassendes Werk, dass es heute neu zu entdecken gilt. Einer adeligen Familie entstammend, deren Männer seit Generationen zur See fuhren und die Meere kartographierten, malte Klint zunächst das was sie sah. In der Kunstakademie entstanden so Porträts und Landschaftsaufnahmen. Diesen Bildern ist vor allem eines gemein: starke, eindrückliche Farbtöne und geometrische Formen. Deutlich stellt die Dokumentation heraus, dass es eigentlich Klint war, und nicht Kandinsky, die als erste abstrakt malte. Leider legt die Regisseurin den Fokus jedoch zu sehr auf den mystischen Aspekt von Klints Werk. Am Ende sind es vor allem Klints Arbeiten, die in Erinnerung bleiben. Ausführliche Kritik von Josef Braun im aktuellen kreuzer.

»Hilma af Klint – Jenseits des Sichtbaren«: ab 5.3., Passage Kinos, Schauburg

Fabienne war einst ein gefeierter Star und gab nach außen die Rolle der hingebungsvollen, perfekten Mutter. Ihre Tochter Lumir hat andere Erinnerungen an ihre Kindheit und eine Mutter, die ihrer Aufgabe nicht gewachsen war. Und dann sind da die Bilder der jungen, hoffnungsvollen Schauspielerin, die sich damals um Lumir kümmerte und deren überraschender Tod einen Schatten über die Gegenwart wirft. Als Lumir nun Jahrzehnte später mit ihrem Mann Hank aus den Staaten nach Paris zurückkehrt, konfrontiert sie ihre Mutter mit ihrer Seite der Wahrheit. Koreedas einfühlsame Art zu erzählen verbindet sich dabei mit dem Schauspiel zweier Legenden. »La Vérité« ist eine interessante Symbiose aus hochdramatischem Kino französischer Prägung, erzählt mit japanischer Ruhe und Gelassenheit. Ausführliche Kritik im aktuellen kreuzer.

»La Vérité«: ab 5.3. Passage Kinos, Schauburg

Erst seit kurzem leben Nathan und Theresa Gardner mit ihren drei Kindern auf einer kleinen Farm im Wald nahe des Orts Arkham in Massachusetts. Dort soll die Familie durch Alpakazucht und Gemüseanbau nach Theresas Brustkrebs-OP etwas zur Ruhe kommen. Als ein purpurn schimmernder Meteorit abstürzt, kehren stattdessen Wahnsinn und Grauen in das ländliche Idyll ein. An Lovecraft beißt die Filmwelt sich seit eh und je die Zähne aus, trotzdem sind in den nächsten Jahren einige neue Versuche geplant, sich seiner anzunehmen. Stanley glückt schon jetzt das seltene Kunststück, die Ideen des Meisters modernisiert in angsteinflößende, zerfließende B-Movie-Bilder zu packen. Ausführliche Kritik von Peter Hoch im aktuellen kreuzer.

»Die Farbe aus dem All«: ab 5.3., Luru Kino in der Spinnerei, am 6.3. im Nicolas-Cage-Grusel-Doppel mit »Mandy« (USA/B 2018; OmU)

Hat sich die Erde weitergedreht? Ist die Welt einfach eine andere als noch vor zwei Jahrzehnten als Guy Ritchie mit Filmen wie »Bube Dame König Gras« und »Snatch« das Genre des britischen Gangsterfilms prägte? Irgendwie wirkt Ritchies Weltbild mit heutigen Augen unangenehm veraltet. Dabei sind die Zutaten dieselben wie eh und je: Man nehme einen aalglatten Drogenboss – Flash auf ein Standbild von Matthew McConaughey als Mickey Pearson –, der sich zur Ruhe setzen will, um mehr Zeit mit seiner heißen und selbstbewussten Frau Rosalind – Schnitt auf Michelle Dockerty im Catsuit – zu verbringen. Daher sucht er einen potentiellen Käufer, der sein Erbe – Untergrund-Marihuana-Plantagen, quer verteilt über das gesamte Königreich – übernehmen soll. Hier betritt der distinguierte Matthew die Bühne. Er ist aber nicht allein, denn natürlich wetzt die Konkurrenz aus China bereits die Messer, um sich nicht etwa nur ein Stück des Kuchens, sondern gleich die ganze Torte einzuverleiben. Das ist wie gewohnt atemlos erzählt und visuell virtuos inszeniert, zudem mit einer ganzen Riege aus bekannten Akteuren besetzt. Aber das fragwürdige Frauenbild und die abgegriffenen Klischees hinterlassen einen unangenehmen Nachgeschmack. Ausführliche Kritik im aktuellen kreuzer.

»The Gentlemen«: seit 27.2. Cineplex, Passage, Regina Palast, Schauburg

Weitere Filmtermine der Woche

Stasi im Kinderzimmer / Stasi auf dem Schulhof

Zwei Dokumentarfilme im Rahmen der Reihe Zeitgeschichte auf der Leinwand im ehemaligen Stasi-Kinosaal.

5.3., 19 Uhr, Museum in der »Runden Ecke«

Mein Leipzig lob‘ ich mir

Filmabend mit selbst aufgenommenen Filmen aus Privatarchiven

6.3., 19 Uhr, KOMM-Haus

Bad Boy

Zwei Brüder werden zu erbitterten Konkurrenten, als sie sich in dieselbe Frau verlieben. – Polnisches Kino im OmU

8.3., 17 Uhr, Cineplex (OmU)

Der Glanz der Unsichtbaren

Als eine Einrichtung für obdachlose Frauen schließen soll, werden die Bewohnerinnen selbst aktiv. Ein bewegendes Plädoyer für Menschlichkeit, ebenso witzig wie wütend. – zum Internationalen Frauentag

8.3., 18 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Festung

Berührend, behutsam und sensibel beschreibt die Regisseurin Kirsi Marie Liimatainen häusliche Gewalt gegen Frauen am Beispiel einer fünfköpfigen Familie. – zum Weltfrauentag mit anschl. Diskussion mit Vertreterinnen des Vereins Frauen für Frauen

8.3., 19 Uhr, Cinémathèque in der Nato

In Search …

Persönlicher Dokumentarfilm über »Female Genital Mutilation/Cutting«, die weibliche Genitalverstümmelung, wie sie in vielen Ländern Afrikas üblich ist. – mit Vorfilm zum Internationalen Frauentag

8.3., 16 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Narziss und Goldmund

Aufwendige Adaption des Hermann-Hesse-Romans, in dem ein Sohn aus reichem Hause auf einen jungen, asketischen Mönch trifft.

9.3., 18 Uhr, Passage Kinos

Die Jagd nach dem Tode I-II

Teil eins und zwei des vierteiligen deutschen Abenteuerfilms, der in die geheimnisvolle indische und tibetanische Welt entführt. – Ballet mécanique

10.3., 20 Uhr, Luru-Kino in der Spinnerei

Milk

Biografisches Drama über den Politiker Harvey Milk, der in den siebziger Jahren als Erster sich zur schwulen Community bekennender Stadtrat der USA gewählt wurde. – CineQueer

10.3., 19.45 Uhr, Cinestar

Get – Der Prozess der Viviane Amsalem

In minimalistischen Bildern an kargen Spielorten erzählen die jüdischen Regisseure Ronit Elkabetz und ihr Mann Shlomi von einem zermürbenden Kampf um Freiheit, das Recht auf Selbstbestimmung, zu lieben und zu verlassen, wen man will. – Screening Religion, mit Diskussion

11.3., 19 Uhr, Cinémathèque in der Nato

Lovemobil

Sexarbeit am Rande der Autobahn: Ein Film über einen Mikrokosmos, der eine Gesellschaft am äußersten Rand des globalisierten Kapitalismus beschreibt. – Am 11.3. in Anwesenheit der Regisseurin Elke Lehrenkraus, am 16.3. in Anwesenheit des Kameramanns Christopher Rohrscheidt.

11.3., 20 Uhr, UT Connewitz

Wagenknecht

Dokumentarfilm über die ehemalige Linken-Politikerin in den letzten zwei Jahren ihrer politischen Karriere. Am 11.3. in Anwesenheit der Regisseurin Sandra Kaudelka in den Passage Kinos und am 26.3. in Anwesenheit von Sahra Wagenknecht und Sandra Kaudelka ebenda.

11.3., 20 Uhr, Passage Kinos

Surf Film Nacht

Mit »Shaka – born in the mountains, raised by the waves«: Der französische Snowboard-Weltmeister Mathieu Crepel träumt davon, die größte Welle der Welt zu surfen – die Peahi auf Maui, Hawaii.

12.3., 21 Uhr, Kinobar Prager Frühling

Dada – Hugo Ball – Der Buchstabenkönig

Mit Einführung in Anwesenheit der im Film Mitwirkenden Michael Braun (Filmkritiker) und Norbert Lange (Dichter) und Karl Piberhofer (Regisseur und Autor), anschl. Publikumsgespräch

13.3., 18.30 Uhr, Cineding

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