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Kakteen und Revolver

Der Wilde Westen in Computerspielen ist ein entfesselter Mythos

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Eigenlob stinkt ja eigentlich. Aber uns, Deutschlands härtester Spiele-Redaktion, ist das egal. Der geschätzte Kollege Denis Gießler, der seit vielen Jahren routiniert den Klassiker aufschreibt (schauen sie mal nach rechts), hat sich in der »taz« reflektiert damit beschäftigt, wie der Wilde Westen in Computerspielen aufgegriffen wird und wurde. Sonnenuntergänge, wilde Kerle und Canyons – ohne […]

Eigenlob stinkt ja eigentlich. Aber uns, Deutschlands härtester Spiele-Redaktion, ist das egal. Der geschätzte Kollege Denis Gießler, der seit vielen Jahren routiniert den Klassiker aufschreibt (schauen sie mal nach rechts), hat sich in der »taz« reflektiert damit beschäftigt, wie der Wilde Westen in Computerspielen aufgegriffen wird und wurde. Sonnenuntergänge, wilde Kerle und Canyons – ohne Klischees kommen die Titel meist nicht aus. In den düsteren Achtziger Jahren verarbeiteten Entwickler sogar noch Rache- und Vergewaltigungsfantasien. Und selten war Platz für eine faktengetreue Darstellung, Themen wie die Vertreibung und Vernichtung großer Teile der indigenen Bevölkerung oder die Sklaverei fielen hinten runter. Mit »Red Dead Redemption II« gab es einen Silberstreif am Horizont. Der Titel zeigte einige progressive Züge und war in mancher Hinsicht ein Bruch mit der historisch gewachsenen, verklärte Darstellung des Wilden Westens. Den Link zum Text (samt Evolutions-Video von Western-Spielen auf Youtube) finden Sie an dieser Stelle.

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