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So geht sächsisch – die gesammelten Texte

Debatte: Was an Sachsens erklärter Sonderstellung so problematisch ist

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»So geht sächsisch«: Mit dieser Dachmarke wirbt Sachsen für sich, kittet eine sächsische Identität zusammen. Diese zeigt sich besonders exklusiv, wirkt als Mischung aus Stolz und Schmach verstärkend aus aufs Bild vom »hellen Sachsen«, der sich nichts sagen lässt. Weil Aufklärung und Kritik der erste Weg zur Besserung sein können, haben eine Reihe von Autorinnen in den vergangenen Wochen die sächsische Identitätsbildung beleuchtet und diskutiert. Warum fühlt man sich in Sachsen so besonders und bildet das nicht genau auch den Boden für besonders eklige Phänomene der Gegenwart? Was also sind die sächsischen Verhältnisse? Wie geht sächsisch – und warum?

Die Links zu allen Beiträgen sind nun gesammelt hier zu finden:

Sachsens Glanz
Die Staatsregierung schickt die Abrafaxe nach Sachsen – und befeuert einen Geschichtsmythos
TOBIAS PRÜWER

Sachsens Glanz

 

Vom Messermann zum Kurschwert
Mit den alten Sachsen haben die Bürger des Freistaats nichts zu tun. Allein der geografische Name wanderte über die Jahrhunderte etappenweise elbaufwärts
TOBIAS PRÜWER

Vom Messermann zum Kurschwert

 

Sachsen first
Die Überhöhung der sächsischen Identität führt zu einer Sonderstellung, in der es menschenfeindliche Einstellungen leicht haben
MICHAEL LÜHMANN

Sachsen first

 

Für ein offenes Sachsen
Der Sachsenbegriff hat Potenzial – gelänge es, ihn von den Folgen der Verpreußung zu befreien
OLAF BÖHLK

Für ein offenes Sachsen

 

Die Ossis der Ossis
Vom Phantasma der ostdeutsch-sächsischen Seele
ROBERT FEUSTEL

Die Ossis der Ossis

 

Gibts dor gorni!
Wie Sächsisch geht, können selbst die Sächsinnen schon lange nicht mehr sagen
FRANZISKA REIF

Gibts dor gorni!

 

Sorben und Sachsen: kein Gegensatz
Sächsische Geschichte ist auch sorbische Geschichte – nur wird der Teil verleugnet
JULIAN NYČA

Sorben und Sachsen: kein Gegensatz

 

Demokratie in »Sucksen«
Abwiegeln und Ausschließen: faktenresistente Imagepolitik bestimmt die sächsischen Verhältnisse
MARIA STEINHAUS, TINO HEIM und ANJA WEBER

Demokratie in »Sucksen«

 

Kaffeesachse im Verschwörungswahn
Pegida und der lutherische Lynchmob: Mit Geschichte ließe sich einiges legitimieren. Eine Warnung
ULRIKE GEISLER

Kaffeesachse im Verschwörungswahn

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