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Molly und Missy

In Computerspielen ist der Umgang mit Tieren eine ethische Grauzone

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Ich kann es Ihnen nicht ersparen, seit dem zweiten Lockdown spiele ich wieder das Western-Epos »Red Dead Redemption 2«. Allerdings die Online-Variante, das war auch für mich Neuland – macht aber einen Heidenspaß.

Wilde und nicht so wilde Tiere spielen hier wie im Story-Modus eine zentrale Rolle. Das eigene Pferd ist der ständige Begleiter und unabkömmliches Fortbewegungsmittel – während die Lebewesen in der freien Natur praktisch nur als Material und Nahrungslieferant herhalten. Molly und Missy heißen meine zwei Gäule in Red Dead Online, und nach unzähligen Stunden gemeinsamen Erkundens hat man zu ihnen natürlich eine ganz andere Beziehung, als zu dem x-ten Hirsch, der gerade aus dem Busch springt.

Genau diese Tatsache ist aber eine Untersuchung wert, die der Kollege Tim Baumann im Deutschlandfunk vorgelegt hat. »Insbesondere Open-World-Games nutzen eine immer größer werdende Vielfalt an Tieren, um ihre Spielwelten zum Leben zu erwecken«, weiß Baumann. Den sehr hörenswerten Audiobeitrag verlinke ich Ihnen an dieser Stelle.

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