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Echt bis in den Cyberspace

Neben den städtischen Museen wartet Leipzig mit neuen Ausstellungen auf

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Galerien und Kunsträume laden zu neuen Ausstellungen ein. Mit Voranmeldung und tagesaktuellem negativem Coronatest können sie in echt besucht werden. Aber auch im Internet gibt es kontaktfrei einiges in Sachen Kunst zu entdecken.

»Antipoden?«
Bis zum 17. April ist im Mädler Art Forum die Schau zur »Neuesten Leipziger Schule« zu sehen. Es sind insgesamt drei Malerinnen und neun Maler der Jahrgänge von 1977 bis 1987 vertreten, ausgebildet bei Astrid Klein, Neo Rauch, Heribert C. Ottersbach, Arno Rink, Annette Schröter und Sighard Gille an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Der Parkour reicht von Abstraktion zu Hyperrealismus. Zur Schau erschien zudem ein Katalog, in dem Frank Zöllners Essay »Antipoden? Vom Tod der Malerei ins Zeitalter der Malerei« nachgelesen werden kann.

Leipzig als Stadt der Malerei präsentiert sich fast allerorts.
Die Galerie Schwind in der Gohliser Springerstraße zeigt eine umfangreiche Ausstellung des Leipziger Malers Matthias Ludwig mit dem Titel »Werkschau«, die bis zum Ende des Monats zu sehen ist. Gleichzeitig erscheint zudem ein Katalog.

Wenn am Samstag einige neue Ausstellungen auf der Spinnerei eröffnet werden, dann dominiert auch hier die bemalte Leinwand. Rayk Goetz zeigt bei Josef Filipp neue Malerei unter dem Titel »Zärtliche Zeiten«. Eine zweiköpfige weiße Miezekatze aus dem Atelier von Martin Eder lädt zu dessen Einzelausstellung »Phantasma« bei der Galerie Eigen+Art ein. Bei The Grass is Greener stellen Tino Geiss und Johannes Nagel unter dem Titel »Recherchen« aus. Der Eröffnungstermin bei Aspn mit der neuen Soloshow von Jochen Plogsties »Vor Tizian nach Monet« steht dagegen noch nicht fest.

Bereits vor zwei Wochen eröffneten Kleindienst mit neuer Malerei von Christian Brand unter dem Titel »Reisen« und Tobias Naehring mit »New York Paintings« von Sebastian Burger. She Bam wiederum zeigt Arbeiten von Ana Castillo unter dem Titel »Scroll«.

Bei Thaler Originalgrafik gibt es unter dem Motto »Aus jeden Dorf ein Hund« künstlerische Positionen aus Chemnitz zu betrachten. Sie reichen von Steve Viezens, Jochen Mühlenbrink über Jan Kummer zu Boehler & Orendt.

Um Landschaften kreist die neue Gruppenausstellung der Galerie Baturina in der Lützner Straße.

Im Cyberspace
Der letzte Jahrgang der Meisterschülerinnen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst
bewarb sich gemeinsam unter dem Titel Kollektiv 2020 um den Förderpreis der G2-Kunsthalle, der eine einjährige Residenz in einem Atelier im ehemaligen DDR-Datenzentrum vorsieht. Das Kollektiv richtete den Arbeitsraum nun mit eigenen Kunstwerken ein und versteigert am 9. April eine Übernachtung auf den dafür üblichen Portalen.
»Einrichtung«, bis zum 25.4.

»Tutorial« hieß die Gruppenausstellung, die Marian Luft und Ronny Szillo vom BSMNT im Herbst organisierten. In Echt war sie zur Eröffnung im Untergeschoss der Halle 14 zu sehen. Dann kam der zweite Lockdown. Nun sind die Arbeiten online unter https://i-o-n.org/ zu erleben.

Im Leipziger Osten entwickelt sich ein neuer Kunstraum: Zimmt – Zentrum für immersive Medienkunst, Musik und Technologie verfügt in der Torgauer Straße 80 über einen Ausstellungsraum und lädt vom 14. bis 18. April zu einem Online-Festival zu Immersive Sound – Forum für 3D-Audio ein.

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