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Nominierte für den Leipziger Buchpreis

Die Liste der Anwärter

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Die Jury der Leipziger Buchmesse hat die Nominierten für den diesjährigen Buchpreis bekannt gegeben. Ein Überblick über die Autoren und Titel, die es in den drei Kategorien auf die Liste geschafft haben.

Aufgrund der Pandemie wird die Leipziger Buchmesse zwar erneut nicht stattfinden können, Preise werden allerdings trotzdem vergeben. Nun wurden die Nominierten für dieses Jahr bekannt gegeben. Insgesamt 15 von 400 eingereichten Büchern stehen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung auf der Liste der Bücher, die man laut Buchmesse »aktuell unbedingt gelesen haben muss«. Die Verleihung des Preises findet diesmal in der Kongresshalle am Zoo statt und wird am 28. Mai 2021 auf der Website der Leipziger Buchmesse gestreamt. Im Vorfeld werden die Nominierten ihre Bücher im Gespräch mit dem Deutschlandfunk vorstellen. Die Nominierten im Überblick:

In der Kategorie Belletristik:
Iris Hanika: »Echos Kammern«, Literaturverlag Droschl
Judith Hermann: »Daheim«, S. Fischer Verlag
Christian Kracht: »Eurotrash«: Kiepenheuer & Witsch
Friederike Mayröcker: »da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete«, Suhrkamp Verlag
Helga Schubert: »Vom Aufstehen«, dtv

In der Kategorie Sachbuch/Essayistik:
Heike Behrend: »Menschwerdung eines Affen. Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung«, Verlag Matthes & Seitz
Dan Diner: »Ein anderer Krieg. Das jüdische Palästina und der Zweite Weltkrieg«, Deutsche Verlags-Anstalt
Michael Hagner: »Foucaults Pendel und wir. Anlässlich einer Installation von Gerhard Richter«, Verlag Walther König
Christoph Möllers: »Freiheitsgrade. Elemente einer liberalen politischen Mechanik«, Suhrkamp Verlag
Uta Ruge: »Bauern, Land. Die Geschichte meines Dorfes im Weltzusammenhang«, Verlag Antje Kunstmann

In der Kategorie Übersetzung:
Ann Cotten – übersetzte aus dem Englischen »Pippins Tochters Taschentuch« von Rosmarie Waldrop
Frank Heibert und Sonja Finck – übersetzten aus dem Französischen (Québec) »Der große Absturz. Stories aus Kitchike« von Louis-Karl Picard-Sioui
Hinrich Schmidt-Henkel – übersetzte aus dem Norwegischen »Die Vögel« von Tarjei Vesaas
Nikolaus Stingl und Dirk van Gunsteren – übersetzten aus dem Englischen »USA-Trilogie. Der 42. Breitengrad / 1919 / Das große Geld« von John Dos Passos
Timea Tankó – übersetzte aus dem Ungarischen »Apropos Casanova. Das Brevier des Heiligen Orpheus« von Miklós Szentkuthy

Mehr zu den Nominierten gibt es im Sonderheft zur Leipziger Buchmesse :logbuch, das der Mai-Ausgabe des kreuzer beiliegt.

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