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Tötet den Noob!

»Dead Pixels« zeigt die Wahrheit über Online-Gaming

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»Es gibt kein richtiges Leben im falschen.« Meg, Nicky, Usman und Russell halten es nicht ganz so mit Adorno. Sie sind Online-Zocker des fiktiven Spiels »Kingdom Scrolls« und die Protagonisten der hervorragenden Serie »Dead Pixels«, die noch bis zum 6. Juni in der Mediathek des ZDF gestreamt werden kann.

Computerspiele werden in Filmen und Serien selten so dargestellt, wie sie sind – geschweige denn die Menschen, die sie spielen. Das ist auch nicht so einfach, weil Videospiele ein extremer Ausdruck von Zeitgeist sind. Jedenfalls trifft die britische Produktion vieles auf den Punkt und ist dazu auch noch sehr witzig. Die Serie spielt mit Klischees – das funktioniert, weil immer eine große Kenntnis der Materie durchschimmert.

Als Zuschauer werden wir Voyeure einer Obsession, so schön und so hässlich, wie sie eben sein kann – in Folge eins meucheln Meg, Nicky, Usman den Neuling (Noob) Russell und rauben ihn aus. Gaming-Kultur wird kritisch aufgegriffen, aber eben mit Humor. Und der macht ja bekanntlich vieles leichter, auch wenn sich das doof anhört. Sie finden den Link zur Serie an dieser Stelle.

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