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Literatur

Klub der Populisten

Die Philosophen und Autoren Jana Heidenfelder, Thomas Hoffmann und Kurt Mondaugen sind von nun an der »Klub der Populisten«, die Leipziger Lesebühne für populäre Texte und Meinungsvielfalt. Alle zwei Monate wollen sie sich massentauglichen Themen widmen, um herauszufinden, was so schlimm daran ist, volksnah und beliebt zu sein. Die erste Ausgabe steht unter dem vieldiskutierten Thema »Heimat«. Neben der Lesung eigener Texte wird debattiert und popularisiert, was das Zeug hält.

Noch Besser Leben, 21.11.

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Theater

Frauen in gehobenen Positionen

Das Unbehagen der Geschlechter hält an. Hier gehts um Körperbilder, Normvorstellungen und die Klischees im eigenen Kopf. Wie kann man diesen Gespenstern beikommen? Ein ironisierender Gestus, der Ernst des Inhaltes eröffnen einen Raum, der zu denken aufgibt. Der Abend schreibt insgesamt keine Botschaften vor, sondern liefert Gedankenanstöße. Eine schrille, schräge und schöne Performance rund um Feminismus und Körperlichkeit(-en). (Foto: Stefan Hurtig)

Lindenfels Westflügel, 21.-23.11.

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Show

Schöner Schein

Schwupps, sind die Rasierklingen verschluckt. Gläser schweben im Raum. Staunend reibt man sich die Augen, wenn preisgekrönte Magier und Magierinnen die Varietéluft zum Flirren bringen. Hier kann man internationalen Stars auf die Finger schauen. Es gibt Illusionen und Taschenspiele, Comedy und Pantomime, Manipulationen und Mentalmagie. Geister erscheinen und die erste »Magierin des Jahres« rüttelt den Magischen Zirkel ordentlich auf. (Foto: Sandy Chang)

Krystallpalast Varieté, 1.-3., 6.-10., 13.-17., 20.-24., 27.-30.11.

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Musik

Catnapp

Diesen Sound kann man sich unter den Industrielampen des IfZ vorstellen, als wäre da nie etwas anderes gewesen: Catnapp präsentiert dort ihren Pop aus der Eistruhe. Die klirrenden, meist aufs nötigste reduzierten Beats deuten gängige Strukturen immer wieder an, tauchen sie aber in ein Kältebad von einem Klanggewand, das sich völlig unverdächtig macht, sich modisch anzubiedern. Ihr mal körperlos, mal wie von einem Computervirus infiziert klingender Gesang wirkt auch weniger wie der Mittelpunk als wie ein weiteres Instrument in einem weiten Raum. (Foto: Luciana Damiao)

Institut für Zukunft, 23.11.

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Musik

Gewalt

Mit dem Noise-Rock ist es so eine Sache. Musik zu machen, die bewusst wie Lärm klingt, kann bös' nach hinten losgehen - aber eben auch bös' nach vorn: Gewalt ist der geeignete grobe Keil für den stumpfen Klotz des Zeitgeists. Nicht durch Geschwindigkeit überrumpeln, sondern mit sich selbst zersägenden Riffs und Feedbacks aus der Hölle der kaputten Verstärker die Botschaft ins Hirn kerben ist die Vorgehensweise. Rock bis auf die Knochen zerlegt - das Gegenteil von konstruktiv heißt Gewalt. (Foto: Florian Penke)

Diskothek/Schauspielhaus, 24.11.

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Umland

Hin und weg. Schkeuditzer Geschichten zwischen Bahnen

Was macht Schkeuditz besonders? Zwei Jahre befragte ein Kunstprojekt die Einwohner, sammelte Geschichten zur Großen Kreisstadt nahe Leipzig. Sie wird ungerechterweise meist mit dem Autobahnkreuz oder dem Flughafen assoziiert. Aber das ist eine sehr verkürzte Sicht auf die Dinge und die Menschen wie die Abschluss-Präsentation des Projektes zeigt. Fotografien, ein Radiofeature und ein Soundtrack vom Komponisten Knut Müller ergeben eine sehr umfassende Analyse der Lessingstadt. (Foto: Sebastian Kiss)

art Kapella Schkeuditz, ab 17.11.

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Film

Rudolf Thome zum 80. Geburtstag

Unabhängige Filmemacher abseits des etablierten Netzwerks aus Senderbeteiligung und Filmförderung sind hierzulande rar gesät. Beeinflusst vor allem von der Nouvelle Vague entwickelte Rudolf Thome seine ganz eigene Filmsprache. Seit seinen ersten Spielfilmen in den sechziger Jahren entwickelte sich Thome zu einem Vorbild vieler deutscher Autorenfilmer. Im November feiert er seinen 80. Geburtstag - das Luru gratuliert ihm mit einer Retrospektive in 35mm. Thome selbst wird anwesend sein. (Filmstill: Liebe auf den ersten Blick)

Luru-Kino in der Spinnerei, 17.11.

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Film

25. Französische Filmtage

Bon anniversaire! Diesen November blicken die Französischen Filmtage zurück auf ein Vierteljahrhundert Kinokunst. Eine gute Gelegenheit, um etwa den Eröffnungsfilm der ersten Ausgabe, Claude Chabrols »Biester«, erneut auf der Leinwand zu präsentieren. Nach 23 Jahren flimmert auch Cédric Klapischs »... und jeder sucht sein Kätzchen« erneut über die Leinwand, auch wenn die nicht mehr im Grassi hängt. Im Hauptprogramm gibt es daneben sein neues Werk »Einsam, zweisam« (im Foto) vorab zu sehen.

Passage Kinos, Schaubühne Lindenfels, 20.-27.11.