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Musik

Lambchop

Jetzt ist Trump also Präsident. Zum »wichtigsten Album für diese Präsidentschaft« hat die Süddeutsche Zeitung das aktuelle Album »Flotus« von Lambchop gekürt. Weil Kurt Wagner damit die Grenzen einreißt zwischen Country, Soul und Hiphop. Weil er sich darauf deutlich gegen Radikalisierung ausspricht. Und weil FLOTUS die Abkürzung für die First Lady der United States ist, hier aber vielmehr heißen soll: »For Love Often Turns Us Still«. (Foto: Elise Tyler)

Felsenkeller, 28.2.

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Clubbing

Sunday Service

Sonntagnachmittags ist ja eine hervorragende Zeit, um tanzen zu gehen. Das denken sich auch die Menschen im IfZ und veranstalten dann ihren Sunday Service, zu dem diesmal der New Yorker Produzent Daniel Martin-McCormick kommt, der sich einst Ital nannte und jetzt unter dem Namen Relaxer deepen, trippigen Techno spielt. Zudem legen Synthek, Perm und IfZ-Resident Solaris auf, die auch für das Booking zuständig ist.

Institut für Zukunft, 26.2.

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Film

Houston, we have a problem

In zwei Wochen bündelt das UT Connewitz aktuelle Produktionen, klassische, aber auch experimentelle Formen des Dokumentarfilms, die die konfliktreiche und ideologiegesättigte Geschichte und Gegenwart der unterschiedlichen Balkanstaaten reflektieren. Dabei gibt es unter anderem einen brandaktuellen Blick auf die Flüchtlingskrise, die sich nach dem Einreisestopp in der Region konzentriert.

UT Connewitz, 1.3.

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Film

Kurzsüchtig Festival

Seit vierzehn Jahren ist das Kurzsuechtig die wichtigste Plattform für Filmschaffende im mitteldeutschen Raum. Seit 2012 schreibt das Festival zudem einen Wettbewerb für Filmmusik und Sounddesign (siehe S. ?) aus. In diesem Jahr gibt es neben den Formaten Animation, Dokumentation, Fiktion und Experimental ein weiteres: Virtual Reality. Mehr dazu im April-kreuzer.

Schaubühne Lindenfels, 29.-31.3.

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Literatur

Millionaires zu Besuch

Bevor das jährliche Comic- und Grafik-Festival »The Millionaires Club« am Wochenende über die Kolonnadenstraße zieht, sind einige der tollsten, charmantesten und klügsten Comic-Artists zu Gast im Conne Island: Max Baitinger, Paula Bulling, Anna Haifisch, James Turek und Gina Wynbrandt werfen Zeichnungen aus ihren aktuellen Büchern und unveröffentlichten Werken an die Wand und bringen die Sprechblasen zum Klingen. (Foto: Ausschnitt aus »The Artist von Anna Haifisch)

Conne Island, 22.3.

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Musik

Bilderbuch

»Magic Life«, die neue Platte von Bilderbuch, ist ja schon gut. Noch besser sind die österreichischen Poster-Boys live auf der Bühne, wie man vor zwei Jahren bei der Tour zu »Schick Schock« arschwackelnd erleben konnte. Tanzt eure Facebookfriends und lasst rivers of cashflow in Prosecco fließen! Sweetlove is in the Air. Prince würde sich in seinem Grab mitdrehen. (Foto: Elizaveta Porodina)

Haus Auensee, 31.3.

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Musik

Skillz Award 2016

Zum zweiten Mal lädt Leipzigs Hiphop-Award Skillz zur großen Underground-Gala. Nachdem die Premiere im letzten Jahr noch ein wenig langatmig war, dürften sich nun alle Beteiligten gegenseitig auf die Schulter klopfen. Zwischen den Preisverleihungen in Kategorien wie Bester Künstler, Album, DJ oder Live-Act treten MCE, Sayes, Cleptomatic und viele andere auf. Weiterhin verbesserungswürdig ist allerdings die damals schon angeprangerte Frauenquote.

UT Connewitz, 18.3.

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Theater

Adolf Südknecht - Die Seifenoper-Improschau Spezial

Das improvisierte Theater mit Einbindung der Stadthistorie hat sich zur fesselnden Kultserie entwickelt. Seit fünf Jahren lässt die Kneipiersfamilie Südknecht monatlich ihr Publikum an allem Unbill des 20. Jahrhunderts, an Wahrheit und Wahrhaftigem, Quatsch und Erkenntnis teilhaben. Das wird gefeiert. In der Festwoche sind alle Spin-off-Formate, ein Impro-Soap-Spezial und die allererste Folge zu sehen. Darauf einen Allasch! (Foto: Armin Zarbock)

Horns Erben, 11.3.

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Theater

Landschaft mit Königstöchtern

Missbrauch an der Wiege des Abendlands: Im Märchen rauben Drachen Prinzessinnen, laut antiken Mythen werden sie von Helden und (Halb-)Göttern vergewaltigt. Mit »verführt« wird da das Ignorieren der Nein-meint-Nein-Botschaft umschrieben. Von der Landaneignung durch Missbrauch handelt Klaus Theweleits »Buch der Königstöchter«. Die Schaubühne (Regie: René Reinhardt) hat dieses Theoriewerk als ansehnliche Schau ohne Verkopftheit auf die Bühne gebracht. (Foto: Gábor Hóllos)

Schaubühne Lindenfels, 3./4.3.

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Clubbing

No Show x Caramba!Records

Wenn Caramba Records ins IfZ kommen, wird der Sunset Boulevard im Kohlrabizirkus aufgemacht, was so viel heißen mag wie: Alle tanzen, bis die Sonne wieder scheint. Connie Walker aka CFM spielt dabei erstmals live ein tanzflächenkompatibles Live-Set, aus dem ://about blank in Berlin kommt IAAC und zur Unterstützung legen Smilla und Lucis von Leipzigs bester female DJ Alliance auf. Caramba!

Institut für Zukunft, 18.3.

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Clubbing

10 Jahre Elipamanoke

Seit zehn Jahren gibt es nun schon das Elipamanoke im Leipziger Westen. Nach dem Umzug aus der Zschocherschen Straße in die Makranstädter vor ein paar Jahren ist es stetig gewachsen. Groß sind auch die Gäste der Geburtstagsparty, die in Scharen auflegen werden: allen voran der gefeierte Synth-Pop-Veteran Isolée, der aus Frankfurt am Main anreist. Happy Birthnight! (Foto: Florian de Brun)

Elipamanoke, 31.3.

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Literatur

Leipziger Buchmesse und »Leipzig liest«

Am letzten Märzwochenende sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass man in keine Lesung gerät, sobald man die Wohnung verlassen hat, mal wieder gegen null: Bei Europas größtem Lesefest sind dieses Jahr 3.300 Mitwirkende in 3.400 Veranstaltungen an 571 Orten zu erleben. Weil man selbst mit ausreichend Tagesfreizeit, Nerven aus Stahl und eisernem Sitzfleisch wohl kaum mehr als zwanzig, dreißig davon besuchen kann, bietet das beiliegende logbuch eine erste Orientierung. Das vollständige Programm inklusive Suchfunktion gibts auf leipzig-liest.de.

Leipziger Messe, 23.-26.3.

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Kunst

Tschichold in St. Gallen

Passend zur Buchmesse präsentiert das Museum für Druckkunst die Arbeitsbibliothek von Jan Tschichold. Geboren 1902 in Leipzig, waren sein Vater und sein Bruder hier als Schriftmaler tätig. Er wiederum begann ein Studium an der Kunstakademie und brillierte 1928 mit dem Buch »Die Neue Typographie«. Die Arbeitsbibliothek stellt seinen Kosmos aus Fotografien, Briefen und Kommentaren vor und bietet einen Einblick in die Typografiegeschichte. (Foto: Erling Mandelmann)

Museum für Druckkunst, 3.3.

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Kunst

Harald Kirschner, »Syrien '86«

Der Leipziger Fotograf Harald Kirschner ist vor allem durch seine Aufnahmen aus dem Leipziger Westen und Osten der achtziger Jahre bekannt. Ganz seinem sozialdokumentarischen Arbeitsansatz verpflichtet, sind nun über 70 Schwarz-Weiß-Fotografien zu sehen, die Syrien vor dreißig Jahren zeigen. 1986 bereiste er zwei Wochen lang im Rahmen einer Studienreise das Land und interessierte sich sowohl für den einfachen Alltag als auch das politische Tagesgeschehen. (Foto: Harald Kirschner)

Haus des Buches, ab 7.3.