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Musik

Yasmine Hamdan

Sie gründete die erste Indieband des Nahen Ostens. Die Soapkills spielten orientalischen Triphop, mit dem Yasmine Hamdan zur Underground-Ikone Libanons wurde. Mit dem Madonna-Produzenten Mirwaïs nahm sie das Album »Arabology« auf und arbeitete mit CocoRosie zusammen. Endgültig hierzulande bekannt dürfte sie durch ihren Auftritt in Jim Jarmuschs »Only Lovers Left Alive« geworden sein. Klingt alles viel zu cool? Letztens lief auch ein Song von ihr im »Tatort«.

Täubchenthal, 21.5.

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Clubbing

Family Fever Festival Opening

Es gibt einen Welttag des Tanzes, wussten Sie das? An dem kommen Breakdancerinnen aus der ganzen Welt zum Family Fever Festival nach Leipzig, wo sich unter anderem die 16 besten Tänzerinnen weltweit einer internationalen Jury aus Schweden, Russland und Polen stellen - beim sogenannten »Queen16«. Im Fokus steht der interkulturelle Austausch, es gibt Workshops, Vorträge, Battles und Partys, zum Beispiel in der Distillery mit DJ Jasty und Live-Drummer Ajvo aus Tschechien plus DJane Kat.

Distillery, 28.-30.4.

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Film

Die rote Schildkröte

Der europäische Animationsfilm ist so stark wie lange nicht mehr. Grund genug für eine Reihe, dachte sich die Kinobar, die den gezeichneten und gekneteten Filmen in dieser Stadt stets eine Leinwand bietet. So kann man sich erneut an der großen Kunst des irischen »Melodie des Meeres«, der japanisch-niederländischen Kollaboration »Die rote Schildkröte« oder auch am famosen »Shaun das Schaf«-Film erfreuen. Obendrauf gibt es noch den Klassiker »Das große Rennen von Belleville«.

Kinobar Prager Frühling, 4., 7.5.

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Film

In this World

Ein guter Kontrast zu all den Filmen über Flüchtlinge, die gerade die Kinos füllen: Fortan zeigt die Schaubühne Lindenfels monatlich Filme, die eines eint: Ihre Regisseure leben und arbeiten in Leipzig, respektive in der Region und sie sind alle emigriert, haben eine Flucht aus Kriegsgebieten hinter sich oder mit den Folgen ihrer Migration nach Deutschland zu kämpfen. Den Auftakt macht der kurdische Regisseur Shirwan Qasim mit seinen Filmen »Brabrusk« und »The Path of Jihad in Europe«.

Schaubühne Lindenfels, 6.5.

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Literatur

Niemerlang (20)

Dazu, woher der Name »Niemerlang« kommt, gibt es eine halb schöne, halb banale Erklärung, die man immer sofort wieder vergisst, nachdem man sie gehört hat. Ist aber auch egal, »Niemerlang« ist nämlich vor allem eine hervorragend kuratierte Lesereihe in einem der angenehmsten Cafés der Stadt. Zur Jubiläumsausgabe lesen Özlem Özgül Dündar, Marlen Pelny, Udo Grashoff und »Niemerlang«-Organisator Carl-Christian Elze. Die Musik kommt von der Berliner Band Zuckerklub.

Café Tunichtgut, 3.5.

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Literatur

Rachel Kushner liest aus »Telex aus Kuba«

Nach dem internationalen Erfolg ihres Romans »Flammenwerfer« ist nun auch Rachel Kushners Roman »Telex aus Kuba« auf Deutsch erschienen. Darin zeichnet die US-amerikanische Autorin ein viel-perspektivisches Bild von der kubanischen Gesellschaft vor und während der Revolution. Reiche amerikanische Unternehmenssprösslinge treffen auf französische Agenten mit SS-Vergangenheit, machtinteressierte Prostituierte auf dubiose Geschäftemacher. Und Fidel Castro und Che Guevara sind natürlich auch dabei. (Foto: Chloe Aftel)

Haus des Buches, 18.5.

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Musik

Sóley

In einer Januarnacht wachte Sóley Stefánsdóttir auf und notierte sich: »Schreibe über Hoffnung und den Frühling!« Und dann tat sie, wie ihr geheißen. »Endless Summer«, das dritte Album der Isländerin und ehemaligen Seabear-Sängerin, klingt wie der Sommer ihrer Heimat: kalt, klar und frisch. Und statt an der Welt zu verzweifeln, scheint Sóley sie umarmen zu wollen. Mit ihren traumhaften und soundtrack-ähnlichen Indiepopsongs, denen trotz des versprühten Optimismus auch immer etwas Melancholie innewohnt. (Foto: Ingibjörg Birgisdóttir)

Felsenkeller, 11.5.

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Musik

Kreidler

Eigentlich sollte das neue Kreidler-Album ein viel leichteres und verspielteres sein. Doch dann kam Donald Trump. Der letzte Schliff der Platte, die die Band in Mexiko mastern wollte, fiel auf den Zeitpunkt der US-Wahl. Die Düsseldorfer verschoben alles um eine Woche, Inspirationen für neue Dystopien gaben das Wahlergebnis und die Weltlage genügend her. Nun stellen die Avantgarde-Elektroniker »European Songs« live vor, wohl wissend, dass auch auf dem hiesigen Kontinent einiges im Argen liegt. (Foto: Chrisa Ralli, Melina Pafundi)

Conne Island, 17.5.

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Theater

Der Rebell des Königs (Cinq-Mars)

Vergessene Oper: Hier bohrt sich ein Mantel-und-Degen-Stück ins Parkett. Das weitgehend unbekannte Werk von Charles Gounod handelt von Musketieren im Auftrag des Guten. Gegen Kardinal Richelieus Intrigen ziehen sie zu Felde. Eine Affäre mit einer geheimnisvollen Frau fehlt natürlich nicht. Der Vierakter wurde 1878 zum letzten Mal aufgeführt. Nun kehrt er unter der Regie von Anthony Pilavachi auf die Bühne zurück. (Kirsten Nijhof)

Oper Leipzig, 20., 27.5.

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Theater

Frankenstein oder Der moderne Prometheus

Wie beseelt man totes Material? Mit »Frankenstein« widmet sich das Figurentheater Wilde & Vogel der Urfrage des Genres. Dabei nehmen sie die Figur des angeblichen Monsters ernst, in welcher der Traum des Menschen nach Unsterblichkeit und Selbstoptimierung schillert. Mit wechselnden künstlerischen Zugriffen nähern sie sich dem Roman. Wie immer wird Musik entscheidende Akzente setzen und als Berater wurde eigens ein Physikprofessor engagiert. (Foto: Thilo Neubacher)

Lindenfels Westflügel, 4.-6., 11.-13.5.

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Kunst

Leipzig. Architektur und Städtebau 1945-1976

Die Stadt verändert sich, und so sollten vergangene Baukulturen nicht dem Vergessen überlassen werden. Die neue Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum zeigt, dass Erinnerungen an Visionen und Realitäten im Leipziger Stadtraum wach bleiben: Bauten, Projekte und Pläne, vom Kriegsende bis zur Grundsteinlegung in Grünau 1976, von der Ringbebauung über die DDR-Moderne. Ein guter Grund, über lokale Baukultur nachzudenken. (Foto: Hans Lindner)

Stadtgeschichtliches Museum/Neubau, 17.5.-27.8.

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etc.

Leipzig. Architektur und Städtebau 1945-1976

Die Stadt verändert sich, und so sollten vergangene Baukulturen nicht dem Vergessen überlassen werden. Die neue Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum zeigt, dass Erinnerungen an Visionen und Realitäten im Leipziger Stadtraum wach bleiben: Bauten, Projekte und Pläne, vom Kriegsende bis zur Grundsteinlegung in Grünau 1976, von der Ringbebauung über die DDR-Moderne. Ein guter Grund, über lokale Baukultur nachzudenken. (Foto: Hans Lindner)

Stadtgeschichtliches Museum/Neubau, 17.5.-27.8.

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Clubbing

Three IV: Clubnacht

Alles Gute zum dritten Geburtstag, Institut für Zukunft! Der Club mit dem politischen Weltverbesserungsanspruch hat laufen gelernt und steht gut da in der überregionalen und hiesigen Clublandschaft. Und so wird der Geburtstag fünf Nächte lang gefeiert, mit Techno natürlich, aber auch mit Acid, House und New Wave, zu denen DJs von Chicago bis Buenos Aires anreisen. Happy Birthnight mit heute Shifted, Cem, Public Possession, Carisma und vielen anderen! (Foto: Felix Adler)

Institut für Zukunft, 24.-28.5.

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Clubbing

Electric Island x Feat. Fem

Feminismus beim Feiern ist das Thema von Featuring Females, das sich als Plattform und Netzwerk für Diskussion und Austausch versteht, welches das Selbstbewusstsein und die Präsenz von Frauen in der Clubkultur stärken will. Neben Panels und Workshops macht man das am besten, indem man eine tolle Party macht. So gestaltet Feat. Fem das Electric Island, bei dem unter anderem Violet aus Lissabon, Olivia aus Krakau (Foto) und einige G-Edit-DJs auflegen. (Foto: Kachna Baraniewicz)

Conne Island, 13.5.