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Theater

Lazarus

Hubert Wild ist zurück und inszeniert ein Rätsel von Einsamkeit. Dieses Mal führt der Musiker selbst Regie und gestaltet ein Musical von David Bowie und Enda Walsh. Inhaltlich dreht sich dieses um einen vom Universum auf die Welt Gefallenen, der zurück auf seinen Heimatplaneten will. »E.T.« für Erwachsene gewissermaßen. Die Inszenierung verspricht Kopfkino im Zickzack mit Fragezeichen und Musik. (Foto: Probe/Rolf Arnold)

Schauspielhaus, 5. (öffentl. Probe), 15. (Premiere), 21., 26.6.

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Musik

White Wine

Der, Zitat: »anxious american« Joe Haege hat mit Fritz Brückner und Christian Kuhr eine Band am Start, welche die ins Deutsche unübersetzbare Anxiousness musikalisch vermittelt. White Wine sind dabei aber auch noch unfassbar catchy, bringen Einflüsse von Jazz über Techno bis Pete Doherty zusammen und machen daraus teils beklemmende, immer starke Popsongs. Zudem ist leider zu hören, dass der Gig in der Heilandskirche in Plagwitz bis auf Weiteres der letzte sein wird, aber darauf kein Amen.

Unterdeck (in der Heilandskirche Plagwitz), 22.6.

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Musik

Bloc Party

Wenn Bloc Party auf der Parkbühne im Clara-Park ihr erstes Album »Silent Alarm« von 2005 komplett durchspielen, wird das sicher etwas von Neunziger-Bombe atmen. In cool, sicher: aber retro. Die Band selbst ist dem Debüt vielleicht entwachsen. Beim Publikum wird es sich zeigen. Wenn aber ein oder zwei der mitgeschleppten Kids sagen: »Mensch, Mutter, die hast du damals schon live gesehen? Gar nicht so schlecht«, ist das Experiment Generationenverständigung geglückt.

Parkbühne im Clara-Zetkin-Park, 25.6.

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Clubbing

Mjuzik [at] Eli

Wer Abwechslung braucht vom gewohnten Ablauf einer Party beziehungsweise eines DJ-Sets, sollte zur Mjuzik im Elipamanoke vorbeischauen: Das Ensemble »Der Apparillo« hat eingespielt, was DJ Pavel, gesamplet und bearbeitet, auflegt, wozu Mitglieder des Apparillos wiederum live spielen, und dann rappt einer noch dazu, alles im Geiste von Hiphop und Beats. Das klingt ebenso musikalisch spannend wie partytauglich. Abgerundet wird das Ganze dann noch von einem Set der immer gern gehörten Leipziger Größe The Micronaut.

Elipamanoke, 21.6.

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Clubbing

Das Erotik Magazin Nr. 2

Bei dieser speziellen Releaseparty steht nicht zu befürchten, dass sich das Ganze als Rumsteherei samt kollektivem Schultergeklopfe zu seichter Hintergrundbeschallung herausstellt: Das Mjut öffnet seine Kammern zu Ehren der zweiten Ausgabe von »Das Erotik Magazin« und lädt nicht nur Lokalmatadoren aus dem Bereich von Beats und Bass wie Rzr oder Dorothy Parker ein, sondern auch die Rapperin Ebow (im Foto). Deren Abrissqualitäten im Bereich Rapmusik sind auch kein großes Geheimnis mehr, darum: Hingehen und gratulieren.

Mjut, 22.6.

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Film

Flashdance

»What a feeling!« - Das Sommerkino der Cinémathèque legt los, und das wie immer mit einem Auftakt nach Maß: Am 22.6. gibt es »Flashdance« von Adrian Lyne zu sehen. Von der Popkultur der Achtziger geht es hinein in die Neunziger mit Jonah Hills wundervollem Regiedebüt »Mid90s«. Es gibt Horror mit »Wir«, Musik mit »Gundermann« und am 30.6. lädt das 2cl in den »Ramen Shop« - wie immer im Original mit Untertiteln. Der Sommer kann kommen!

2cl - Sommerkino auf Conne Island, ab 22.6.

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Film

Meela - Erstes Afghanisches Kulturfestival Leipzig

Vom 19. bis 22. Juni wird das erste Afghanische Kulturfestival »Meela« gefeiert und die Schaubühne Lindenfels eröffnet mit einem kleinen Filmfestival. Gezeigt werden aktuelle Kurz- und Langspielfilme vom anhaltenden Konflikt, von Flucht und Migration und Einblicke in das Alltagsleben in Afghanistan. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit den Filmemachern. Am 21. und 22. Juni folgen Workshops, Podiumsdiskussion, Lesungen und ein Konzert in der Arno-Nitzsche-Straße. (Filmstill: »Facing the Dragon«)

Schaubühne Lindenfels, 19./20.6.
Arno-Nitzsche-Straße, 21./22.6.

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Kunst

Otto Fischbeck - Ein Architekt aus Leipzig

Einen bisher unbekannten Architekten rücken die Stadtteilbibliotheken im Westen und im Süden in den Mittelpunkt: ihren Erbauer Otto Fischbeck. 1893 in Leipzig geboren, eröffnet er 1925 sein eigenes Büro und emigriert 1934 nach Südafrika. Die Bibliotheksgebäude gehören zu seinen wichtigsten Leipziger Bauten. Obwohl sie so populär sind, war bisher über Fischbeck nicht sehr viel bekannt. Die Ausstellung räumt mit dem Vergessen auf.

Bibliothek Plagwitz, bis 17.7.
Bibliothek Südvorstadt, ab 22.7.

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Umland

Untergegangene Arbeitswelten

Ob VEB Druckhaus Einheit oder VEB Schwermaschinenbau S. M. Kirow - Wolfgang C. Schröter (1928-2012) zeigte die Arbeitswelten der fünfziger bis siebziger Jahre in diesen Leipziger Kombinaten auf farbenfrohen Fotos. Schröter, der in Leipzig Farbfotografie studiert hatte und ab 1972 als Dozent für Farbfotografie an der HGB tätig war, hatte als Werkfotograf einen besonderen Blick auf die arbeitende Klasse und die geschaffenen Produkte, die es heute längst nicht mehr gibt. (Foto/Ausschnitt: Wolfgang C. Schröter)

Sächsisches Industriemuseum Chemnitz, bis 4.8.