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Theater

Das Massaker von New Leipzig

Shoot down im Westbad: Die Berliner Gruppe Bryckenbrant ist zurück und inszeniert »Das Massaker von New Leipzig«. Der schräge Theater-Western um eine Truckerin in der Prärie kommt nicht ohne Blaue-Bohnen-Ballerei und schwingende Saloon-Türen aus - und nicht ohne stilechten Volkstanz. Also mal eben Leipziger Square Dancer integriert. Es geht um deutsche Wurzeln, kommende Winter und alraunendes Raunen. (Foto: David Schellenberger)

Lofft im Westbad, 13.-15.12.

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Show

Showtime

Männer mit Esprit, Frauen mit Muskeln: Die Krystallpalast-Show erinnert an den legendären gleichnamigen Varieté-Ort der zwanziger Jahre. Ohne rührenden Retrokitsch. Welche damals angesagten Kunststücke faszinieren noch heute? Eingewebt in einen Teppich aus Swing-Livemusik sind Jonglagen, Gleichgewichtsübungen und magische Fingerfertigkeiten. Hüften und Kristallkugeln kreisen und eine ganze Arche Noah wird mittels Handschattenspiel erschaffen.

Krystallpalast Varieté, 1./2., 4.-9., 11.-16., 18.-22., 25.-29., 31.12.

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Umland

Wir machen nach Halle

Der 100. Geburtstag des Bauhauses macht es möglich: In Halle sind erstmals die Hauptwerke der Keramikerin Marguerite Friedlaender und des Bildhauers Gerhard Marcks gemeinsam zu sehen. 1925, als das Bauhaus aus Weimar nach Dessau ziehen musste, gingen sie an die Kunstgewerbeschule nach Halle. Friedlaender leitete die Töpferei- sowie Porzellanwerkstatt und Marcks eine Bildhauerklasse und die Burg. Nach 1933 wurden beide entlassen. Die Schau präsentiert Plastiken, grafische Arbeiten sowie Keramiken - wie etwa das zeitlose Mokkaservice »Hallesche Form«. (Foto: Christoph Sandig)

Kunsthalle »Talstrasse«, Halle, bis 24.2.2019

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Film

Kinoorgel live

Zum vorerst letzten Mal ertönt die Kinoorgel zu einem Filmklassiker (siehe kreuzer 02/18). Immerhin hatte das Grassi-Museum für Musikinstrumente ein Einsehen und gewährt dem historischen Klangkörper einen letzten Einsatz: Kurz vor Jahresende gibt es »Ein Landhaus in Dartmoor« von Anthony Asquith aus dem Jahr 1929 zu sehen. Philipp Hosbach und Claudia Cornelius bieten wie gewohnt eine sachkundige filmische Einführung, an der Welteorgel spielt Clemens Lucke.

Grassi-Museum für Musikinstrumente, 29.12.

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Clubbing

Masta Ace & Marco Polo

Die beiden Hiphop-Urgesteine Masta Ace und Marco Polo haben im November ihr gemeinsames Album »A Breukelen Story« veröffentlicht, auf dem sie Brooklyn ein Denkmal setzen. Denn von dort kommt auch Underground-MC Masta Ace, der ebenda schon in den achtziger Jahren mit Größen wie Big Daddy Kane oder Biz Markie abhing und 1995 den Hit »Born To Roll« raushaute. Und der kanadische Produzent Marco Polo, der bereits mit Kool G Rap oder Talib Kweli zusammengearbeitet hat, ist nun auch nach Brooklyn gezogen. (Foto: Mr Wattson)

Distillery, 20.12., 20.00