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Literatur

Lesung zu dem deutsch-israelischen Dichter Werner Kraft

Leibniz, Lessing, Casanova, die Liste bedeutender Bibliothekare ist gar nicht so kurz, wie man denken könnte. Zu ihnen gehört Werner Kraft (1896-1991), der von 1922 bis 1926 in der Deutschen Bücherei gearbeitet hat. 1933 floh er vor den Nazis und lebte bis zu seinem Lebensende als - deutschsprachiger - Schriftsteller in Jerusalem. Der Übersetzer und Essayist Joachim Kalka (r.) und der Schauspieler und Schriftsteller Hanns Zischler (l.) stellen Krafts umfangreiches und vielfältiges Werk vor. (Foto: Jennifer Fey (l.), privat (re.))

Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow, 22.6.

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Musik

Black Rebel Motorcycle Club

»Whatever happened to our Rock'n'Roll?«, fragten Black Rebel Motorcycle Club, als sie 2002 erstmals die Bühnen für Gitarrenmusik betraten. Und geben seitdem alles, um ihn zu retten, den Rock'n'Roll - auch wenn sie sich gelegentlich auf Pfade von Country bis Noise-Ambient-Sounds verirrten. Für ihr achtes Album »Wrong Creatures« haben sie nach mehreren Schicksalsschlägen fast drei Jahre gebraucht, um damit aber klarzumachen: Unserem Rock'n'Roll ist gar nichts passiert.

Werk 2/Halle A, 19.6.

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Umland

»Typen« in Leipzig und Chemnitz

Gut gestaltete Schrift ist eine Wissenschaft für sich. Davon zeugen genauso viele Abhandlungen und Überlegungen zu Schriftformen wie auch Schriftfamilien. Das Museum für Druckkunst zeigt mit »Panagramme: learning type design« noch bis zum 15. Juli ausgesuchte Arbeiten von 50 jungen Schriftgestaltern. Ihre Schriften sind auf großen Schautafeln samt Erklärungen - wieso, weshalb und warum sie entstanden - zu sehen. In Chemnitz konzentriert man sich mit »zee.3.7.1.« (ab 19. Juni) aufs Lokale und stellt Schrift in der Stadt seit 1466 vor. Begonnen bei frühen Drucken bis zu aktuellen Beispielen aus dortigen Grafikbüros führt der Weg auch zur Schrifttafel hinter dem Karl-Marx-Monument von Heinz Schumann und Volker Beier. (Foto: »Panagramme: learning type design«, Museum für Druckkunst)

Museum für Druckkunst Leipzig, bis 15.7.
Neue Sächsische Galerie Chemnitz, ab 19.6.

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Kunst

»Typen« in Leipzig und Chemnitz

Gut gestaltete Schrift ist eine Wissenschaft für sich. Davon zeugen genauso viele Abhandlungen und Überlegungen zu Schriftformen wie auch Schriftfamilien. Das Museum für Druckkunst zeigt mit »Panagramme: learning type design« noch bis zum 15. Juli ausgesuchte Arbeiten von 50 jungen Schriftgestaltern. Ihre Schriften sind auf großen Schautafeln samt Erklärungen - wieso, weshalb und warum sie entstanden - zu sehen. In Chemnitz konzentriert man sich mit »zee.3.7.1.« (ab 19. Juni) aufs Lokale und stellt Schrift in der Stadt seit 1466 vor. Begonnen bei frühen Drucken bis zu aktuellen Beispielen aus dortigen Grafikbüros führt der Weg auch zur Schrifttafel hinter dem Karl-Marx-Monument von Heinz Schumann und Volker Beier. (Foto: »Panagramme: learning type design«, Museum für Druckkunst)

Museum für Druckkunst Leipzig, bis 15.7.
Neue Sächsische Galerie Chemnitz, ab 19.6.

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Kunst

Zeichen als Waffen - zum Beispiel das Emblem der »Rote Armee Fraktion«

Wer an die Rote Armee Fraktion denkt, der kommt nicht an deren Emblem aus fünfzackigem Stern, Maschinenpistole und Schriftzug RAF vorbei. 1971 erschien es erstmals auf dem Titel von »Das Konzept Stadtguerilla«. Wie verbinden sich grafische Zeichen und Gewalt? Geht diese Verbindung noch viel weiter als das Motto »Kunst als Waffe« der Asso - des Bundes kommunistischer Künstler in der Weimarer Republik? Mögliche Antworten gibt das Buch- und Schriftmuseum in Kooperation mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst in der Ausstellung »Zeichen als Waffen - zum Beispiel das Emblem der Roten Armee Fraktion«. (Grafik: Jaroslaw Kubiak)

Deutsches Buch- und Schriftmuseum in der Deutschen Nationalbibliothek, ab 22.6.

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Film

Kino im Osten

Leipzig hat eine neue Leinwand an alter Stelle: Im wiedereröffneten Ost-Passage Theater in der Konradstraße flimmern zum ersten Mal seit 1962 wieder Filme. 1912 war das Ost-Passage Theater als Kino eröffnet worden und hieß zwischenzeitlich auch Kammerlichtspiele oder Lichtspielhaus. In Kooperation mit dem Luru-Kino in der Spinnerei gibt es jetzt (fast) jeden Mittwoch Filme für den Osten - einen bunten Mix aus aktuellen Hits, Klassikern und Dokumentarfilmen. (Foto: Jana Nowak)

Ost-Passage Theater, 13., 20., 27.6.

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Clubbing

Sommerfest der Distillery

Im Juni feiert ja jeder, der schon mal die Sonne gesehen hat, ein Sommerfest. So auch die Distillery, die sich als Ehrengast Omar S aus Detroit eingeladen hat, dem man daher natürlich auch sehr viel Nähe zum Detroit-Techno nachsagt, aber mindestens genauso viel zum Soul, den er dann mit House vermischt. Ein weiterer Sommergast kommt aus Berlin angereist: Ruede Hagelstein, den man als Resident im Watergate kennt.

Distillery, 30.6.

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Film

Mehr Sommerkino

Neben dem Sommerkino der Kinobar und des Luru-Kinos auf der Feinkost und der Spinnerei geht es nun auch wieder mit dem 2cl Sommerkino los: Am 30. Juni wird das Open-Air-Kino der Cinémathèque mit Ridley Scotts Klassiker »Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt« eröffnet. Bis September gibt es eine handverlesene Mischung aus aktuellen Highlights, Diskurskino und popkulturellen Klassikern auf dem Freisitz am Conne Island zu sehen. Mitte Juli folgt dann noch das Sommerkino im Scheibenholz.

2cl - Sommerkino auf Conne Island, 30.6.