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Literatur

Zehn Jahre Lesebühne Schkeuditzer Kreuz

20. April? Wer hat da noch mal Geburtstag? Ach ja: Der Dirigent und Leiter des Leipziger Bach-Archivs Sir John Eliot Gardiner wird 75. Oder an wen dachten Sie? Jedenfalls ein sehr schöner Termin für Julius Fischer, Hauke von Grimm, André Herrmann, Franziska Wilhelm, Kurt Mondaugen und Michael Schweßinger, ein Dezennium Lesebühne Schkeuditzer Kreuz zu feiern! Wir gratulieren.

Kupfersaal, 20.4.

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Musik

30 Minute Gigs pt. IV

Was ist los im Untergrund von Leipzigs Musikszene? Einiges - wie wieder der musikalische Abend im Ilses Erika beweist, bei dem jede Band nicht länger als eine halbe Stunde auftreten darf. Bei den »30 Minute Gigs« sind diesmal Contra Solaris (Ambient, Dark Jazz, Kraut), Mouth (Art, Pop, Punk), Götterscheiße (freak Elektro), Tuggy (Funk, Art Rock), Shy (Wv, Shoegaze) und Oxo Oho (Elektropop, Weirdo Dance, im Foto) dabei.

Ilses Erika, 20.4.

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Musik

King Khan & The Shrines

Wer die Live-Shows von King Khan als phänomenal beschreibt, der übertreibt nicht. Einflüsse aus Christentum, Voodoo, Brahmanentum und indianischer Mythologie bekam der kleine King als indischer Einwanderer in Kanada schon als Kind mit. Als großer King vereint er die Idee Punk mit den Emotionen des Soul, wobei die psychedelischen Erfahrungen der sechziger Jahre auch an den 1977 Geborenen herangetragen worden sein müssen.

Conne Island, 26.4.

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Film

Farewell Halong

Duc Ngo Ngoc setzte sich bereits in dem charmanten Kurzfilm »Obst und Gemüse« mit seinen vietnamesischen Wurzeln auseinander. Für seinen ersten Langfilm reiste der ehemalige Student der Weimarer Bauhaus-Uni zurück in die Heimat und begleitete eine Familie von den schwimmenden Dörfern ans Festland. Die Zwangsumsiedlung hinterlässt Spuren, die der 29-Jährige behutsam einfängt. Am 22.4. ist er in der Kinobar und am 27.4. im Cineding zu Gast.

Cineding, 27./28.4.
Kinobar Prager Frühling, 22.-24.4.

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Theater

Georg Büchner Fragmentstück

Die Schaubühne überlagert im »Fragmentstück« alle Werke Büchners. Was mit der rekonstruierten Enthauptung im Herbst auf dem Markt seinen Auftakt nahm, kommt nun zum Finale. Drei Wochen lang werden in der Schaubühne und an weiteren Orten Theaterstücke, Vorträge, Filme und Ausstellungen zu sehen sein - allesamt beleuchten sie die Vielschichtigkeit von Georg Büchners Werken. Das Herzstück des länderübergreifenden Projekts ist das »Fragmentstück«, wo Woyzeck, Danton, Lenz, Leonce und Lena zusammen auf die Bühne kommen.

Schaubühne Lindenfels, 19.-21.4.

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Theater

Leipzig tanzt zum Welttanztag

Wer tanzt, kann keinen Krieg führen. Das ist die einfache Idee der UNESCO, die den Welttanztag 1982 ins Leben rief. Den Tanz als universelle Sprache würdigt daher an diesem Tag auch das Leipziger Ballett. Probebühnen und Ballettsäle werden zum Tanzort, wo Macher und Begeisterte zusammenkommen, um die Vielfalt zu feiern. Ab 11 Uhr werden Leipziger Tanzvereine und -gruppen die Bühne vorm Operhaus von Line-Dance bis Tango und Hiphop betanzen. Abends gibts eine Gala. (Foto: Welttanztag 2017, Leipziger Ballett, Tom Schulze)

Oper Leipzig, 29.4.

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Kunst

Frühjahrsrundgang

Erstmals laden die Spinnerei und das Tapetenwerk Kunstinteressierte und Leutegucker zum Tapetenwerksfest und Rundgang bereits Mitte April ein. Zu sehen gibt es viel: von Malerei bis zu Video. Auf Einladung der Spinnereigalerien warten zudem in der Werkschauhalle internationale Kunsthändler auf. Die Kunsthochschule aus der Nachbarstadt Halle präsentiert ausgewählte Positionen aus den letzten fünf Abschlussjahrgängen im Untergeschoss der Halle 14. Eine Etage weiter oben sind künstlerische Arbeiten zum Wirken der DDR im Jetzt zu sehen. In der Fülle dürfte für alle etwas dabei sein. (Foto: Bertram Schultze, 2008)

Baumwollspinnerei, Tapetenwerk, 13.-15.4.

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Umland

Ideale. Moderne Kunst seit Winckelmanns Antike

Bevor sich im Juni zum 250. Mal der Todestag von Johann Joachim Winckelmann jährt, zeigt das Kunstmuseum Moritzburg in Halle seinen Einfluss bis in die heutige Zeit. Die Ausstellung »Ideale. Moderne Kunst seit Winckelmanns Antike« stellt nicht nur seine Verdienste um das neue Verständnis von der Antike vor, sondern auch sein Interesse am männlichen Körper. Ebenfalls nicht unbeachtet bleibt der Einfluss der Antike im modernen Sport. So treffen Max Beckmann, Arno Breker oder Oskar Schlemmer auf Leni Riefenstahl und zeigen, dass in der »edlen Einfalt und stillen Größe« unzählige Varianten, aber auch Ausschlüsse gegenüber dem Anderen existieren. (Foto: Hans Peter Feldmann, (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

Kunstmuseum Moritzburg Halle/Saale, bis 10.6.