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Literatur

Autos

Dieses Hörspiel nach dem Theaterstück von Enis Maci erzählt nicht nur die Geschichte eines Mannes und einer Frau auf einer langen Autofahrt. Denn die beiden erinnern sich an ihre Familiengeschichte, während sie der ehemaligen Gastarbeiterroute ihrer Eltern folgen. In das Trauma mischen sich die Stimmen aus dem Radio, unterschiedliche Biografien werden verwoben. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch mit Regisseur Giuseppe Maio, Autorin Enis Maci und der Redakteurin Stefanie Hoster. Moderiert von Lene Albrecht. (Foto: Max Zerrahn)

Schaubühne Lindenfels, 29.1.

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Literatur

Karl-Heinz Ott, »Hölderlins Geist«

Mit Büchern wie »Endlich Stille« und »Wintzenried« sorgte Karl-Heinz Ott für feinste literarische Unterhaltung. Nun hat er einen Essay über den großen Friedrich Hölderlin geschrieben. Ott, der bereits als Student die Werke des Dichters mit sich herumtrug, taucht nicht nur in die Gedankengänge Hölderlins ein, er verknüpft auch dessen Rezeptionsgeschichte mit der Geschichte Deutschlands. Damit holt er den Dichter von so manchem ideologischen Podest, stellt ihn und sein Werk aber auf sichere Füße - die kluge, neuartige Betrachtung eines alten Meisters. (Foto: Peter-Andreas Hassiepen)

Haus des Buches, 28.1.

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Clubbing

2 Years of Seelen

Ein weiteres Jubiläum gibt es im Institut für Zukunft. Die hochgelobte Reihe Seelen feiert ihr zweijähriges Bestehen. Menschen, die da waren, sprechen von der etwas anderen Technoparty, irgendwie ungezwungener und weniger uniformiert, das alles, sowohl im Publikum als auch in Bezug auf die Musikauswahl. Neben den Vertretern der eigenen Seelen-Truppe sind Tobias von Ostgut Ton mit einem Liveset und Freddy K von Key Vinyl zu Gast. (Im Foto: Shaleen/Seelen)

Institut für Zukunft, 24.1.

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Musik

Darjeeling

Schon der Name zeugt von Geschmack, gilt der Darjeeling doch als der »Champagner unter den Tees«. Abseits des abgespreizten kleinen Fingers kann man der Band bescheinigen, dass ihr Sound so wohlig warm wie perlend prickelnd den ganzen Ballast von schlechtem Indierock gründlich aus den Ohren spült. Sie haben die Ruhe weg wie ein Mac Demarco, nur dass in ihren Songs mehr passiert, finden die großen Melodien in Zwei-Minuten-Songs und lassen es verzerrt krachen, wenn es sein muss. (Foto: Liza Arbeiter)

Moritzbastei, 24.1.

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Theater

Fun!

Stahlbad »Fun!«: Hinein! Über! Durch den Tunnel of Love und die Alpenrutsche ins Karussell des positiven Feelings. Hier zählt nur der Spaß. Choreografin Lea Moro führt in die Welt der Freizeitparks. Kann man Spaß wirklich herstellen und aufzwingen? Mit einem Lächeln als Dienstleistung kommt eine Attraktion nach der anderen auf die Bühne. Eine Achterbahnfahrt später wirds abschüssig, gerät die Happiness ins Schlingern. Viel Vergnügen! (Foto: Nelly Rodriguez)

Schaubühne Lindenfels, 16./17.1.

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Theater

Trials of Money (Geldprozesse)

In Belgien entstand die erste Börse. Vielleicht hat das den Brüsseler Christophe Meierhans motiviert, über Geld nachzudenken. In deutscher Erstaufführung ist seine Performance nun in der Merkurstadt Leipzig zu sehen. Was verbindet Kaurimuscheln und Wertpapiere, wo irrten Marx und Buffett? Oder hat die olle Geldtheorie doch recht und Nehmen ist besser als Geben? Und wer haftet, wenn die Gesellschaft beschränkt ist?

Residenz in der Stadt: Commerzbank/Filiale Thomaskirchhof, 23./24.1.

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Film

Copy/paste

Der Reiz des Remakes beschäftigt die Cinémathèque in einer neuen Reihe. Neuinterpretationen gibt es im Kino immer wieder. Der Fokus liegt aber weniger auf den kommerziellen, mehr auf den künstlerischen Versuchen, einer bekannten Geschichte neue Seiten abzugewinnen. Ein Jahr lang zeigt die Cinémathèque monatlich einen Film und sein Remake. Dazu gibt es eine filmwissenschaftliche Einführung. Den Auftakt machen der aktuelle Kinofilm »Freies Land« (im Foto) und dessen Vorlage »La isla mínima«.

Cinémathèque in der Nato, ab 21.1.

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Film

Filme zur Shoah

Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zum 75. Mal. Auch das Kino versucht sich seit mehr als fünfzig Jahren an einer Aufarbeitung der Ereignisse. Wie stellt man das Unvorstellbare dar? Die Schaubühne Lindenfels zeigt im Januar und Februar fünf Filme, die sich auf unterschiedliche Art dem Grauen nähern. (Filmstill: Am Ende kommen Touristen)

Schaubühne Lindenfels, ab 25.1.