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Viva Pinata

LSD im Gartenwunderland

Piep, Piep, Piep - wir haben uns lieb! »Viva Pinata« ist eine Lebenssimulation, am ehesten vergleichbar mit »The Sims«. Nur, dass hier alles etwas abgedrehter ist. Die Sims auf Lysergsäure sozusagen. Es geht darum, einen schönen Garten zu bauen und allerlei putziges Getier anzulocken. Diese Wesen heißen Pinatas und wenn es ihnen gefällt im Spielergarten, beschließen sie, dort zu bleiben. … weiterlesen

Crysis

Prachtstrotzende Doof-Suppe

»Crysis« ist ja ganz hübsch, spektakuläre Grafik - suuuper! Aber was bringt das dem Spieler? Er spielt ein Spiel, das er schon tausendmal gespielt hat, es sieht nur alles besser aus. Dieses Konzept ist, gerade im Genre der Ego-Shooter, ganz und gar Alte Schule. Bis vor einigen Jahren ging es bei neuen Ballerspielen immer nur um Bumpmaps, Shader, Polygone und … weiterlesen

Call Of Duty 4

Fastfood-Krieg

Im von der Fachpresse gefeierten vierten Teil der »Call of Duty«-Serie darf sich der Spieler in einem halbfiktiven Jetztzeitszenario ins Pixel-Inferno stürzen, um böse arabische und russische Terroristen in Heeresstärke umzulegen. Das ist zwar eine willkommene Abwechslung zum Weltkrieg-2-Geballer, aber ungemütlich nah an der Realität. Die beklemmende Authentizität reicht vom Häuserkampf bis zum nächtlichen Luftschlag, genau wie in den TV-Bildern … weiterlesen

Kane & Lynch: Dead Men

Böse Rächer

»Kane & Lynch« ist das neue Werk der Macher der erfolgreichen »Hitman«-Reihe. Die Protagonisten sind Schwerverbrecher, Strafgefangene und Todeskandidaten. Kane ist ehemaliges Mitglied des Verbrechersyndikats The 7. Dieses stellt ihm Lynch, einen Soziopathen, als Wachhund zur Seite. Mithilfe weiterer schwerer Jungs soll Kane nun innerhalb kurzer Zeit Geld aufbringen, das er der Organisation schuldet. Sonst droht The 7 seine Familie … weiterlesen

Tennis for two (1958)

Schwerter zu Computerspielen

1958 macht der US-Kernphysiker William Higinbotham eine Beobachtung: Am Tag der offenen Tür stehen die Besucher gelangweilt vor den Fotos und Ausstellungsstücken seines Forschungsinstituts in New York. Um die Rundgänge in Zukunft interessanter zu gestalten, hat der passionierte Flipperspieler eine Idee: Er will ein Tennisspiel auf einem Oszilloskop simulieren. Die Technik dazu ist prinzipiell vorhanden. Computer wurden ursprünglich entwickelt, um … weiterlesen