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Duke Nukem 3D (1996)

»Doom« erfand den modernen Ego-Shooter. Die Spielwelt war dabei aber so lebendig wie ein Stück Holz: Viel mehr als Metalltüren, die sich in den immer gleichen Labyrinthen nach oben schoben, gab es nicht. Drei Jahre nach dem Doom-Marine erschien dann ein gewisser Duke Nukem auf den Bildschirmen erstmals in 3-D – und lieferte den bis dahin vielfältigsten Ego-Shooter.

Möglich wurde das durch die Build-Engine des Entwicklerstudios 3D Realms. Die erlaubte schräge Flächen, Levels mit mehreren Ebenen (Jetpacks!) und – in Ansätzen – zerstörbare Umgebungen: Scheiben zersplitterten bei Beschuss und Rohrbomben legten beim Explodieren neue Levelbereiche frei. Dazu wirkte die Spielwelt von »Duke Nukem 3D« authentischer als bei seinen Konkurrenten. Denn der Shooter spielte nicht auf irgendwelchen fiktiven Naziburgen oder Mars-Basen, sondern auf der Erde: In einem Pornokino in Los Angeles oder in Kneipen mit Billardtischen und Klos – auf denen manchmal auch die warzenschweinähnlichen Gegner hockten, die man dann mit dem Shrinker schrumpfte und zermatschte.

1997 kündigte 3D Realms dann schon den Nachfolger »Duke Nukem: Forever« auf der Spielemesse E3 an. Bis zum Release sollte es aber noch ganze 14 Jahre dauern. Bis dahin galt 3D Realms’ berühmt-berüchtige Devise: »When it’s done«.

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