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Dyson Sphere Program Größeres Bild

Dyson Sphere Program

Entwickler: Youthcat Studio / Publisher: Gamera Game / Plattfom: PC / Peis: 17 €

Bei seinem Early-Access-Release im Januar war »Dyson Sphere Program« der neue, heiße Scheiß auf Steam: 200.000 verkaufte Exemplare in vier Tagen, Anfang Februar 97 Prozent positive Reviews, die Website Rock Paper Shotgun nannte es ein »mustplay«. Und die Gamestar schrieb, es sei »so gut, dass es ruhig teurer sein dürfte«. Ich muss sagen: Ich bin froh, dass ich mein Pressemuster umsonst bekommen habe.

Schon das Spielziel klingt absolut größenwahnsinnig: Wir sollen eine gigantische Maschine um eine Sonne herum bauen, eben die titelgebende Dyson-Sphäre. Dazu landen wir mit einem Mecha auf einem Planeten einer zufallsgenerierten Galaxie. Zunächst bauen wir Rohstoffe per Hand ab, werden aber bald schon alle Vorgänge automatisieren, bis Fließbänder die gesamte Planetenoberfläche umspannen – von den automatischen Erzschürfern zu Schmelzöfen und weiter zu anderen Fabrikanlagen. Knapp vierzig Gebäude zur Stromerzeugung und für die Produktion gibt es sowie etwa achtzig Komponenten zum Bauen, vom einfachen Eisenbarren bis zum Quanten-Computerchip.

Sobald wir den ersten Planeten ausgebeutet haben – und die nötigen Technologien erforscht –, starten wir ins All und machen uns über den nächsten Himmelskörper her. Komplizierte Produktionsketten und kleinteiliges Fließbandmanagement liefern irgendwann das nötige High-Tech-Equipment für die Dyson-Sphäre. Das dauert Dutzende Stunden, die eher Arbeit als Unterhaltung sind.

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