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Quake (1996)

Nachdem id Software mit »Doom« das Genre der Ego-Shooter erfunden hatte, entwickelte das Studio seine Technologie konsequent weiter. 1996 erschien dann »Quake«: Ein Shooter, der zeigte, wie gut 3-D-Grafik aussehen konnte. Neben eigenen Spielen begann id Software dann auch, seine neue Quake-Engine zu lizenzieren.

Anders als beim sechs Monate zuvor erschienenen »Duke Nukem 3D«, bei dem die Gegner noch aus zweidimensionalen Sprites bestanden, war in »Quake« alles dreidimensional. Ids technisches Mastermind John Carmack war federführend für die Quake-Engine. Da die Grafik damals noch vom Prozessor und nicht von der Grafikkarte berechnet wurde, renderte »Quake« die Levels nicht am Stück, sondern nur dort, wo sich der Spieler gerade aufhielt. Spielerisch war »Quake« wie »Doom«, die Spielfigur bewegte sich wie auf Schlittschuhen durch verwinkelte Gemäuer, die ohne Story lose miteinander verbunden waren.

»Quake« war dann vor allem im Mehrspielermodus beliebt und eines der ersten E-Sport-Spiele. Bei einem Turnier gewann ein Spieler 1997 den Hauptpreis: John Carmacks Ferrari. 1998 veröffentlichte Epic Games dann seinen Ego-Shooter »Unreal«, der ids Engine alt aussehen ließ. Beide Studios lieferten sich daraufhin einen jahrelangen Kampf um die Spitze der Multiplayer-Shooter.

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