Startseite / Rezensionen / Spiele / Terminator: Skynet (1996) — Der Klassiker

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Terminator: Skynet (1996)

Heutige Spieler kennen Bethesda durch die »Elder Scrolls«-Reihe. Dabei begann das US-amerikanische Entwicklerstudio seine Geschichte mit dem Terminator-Franchise, das es in mehreren Ego-Shootern umsetzte. Ihren Abschluss und Höhepunkt fand die Reihe in »Terminator: Skynet«.

Bethesdas hauseigener Grafikmotor XnGine ließ Konkurrenten wie das ebenfalls 1996 erschienene »Duke Nukem 3D« alt und die Killer-Roboter umso furchterregender aussehen: Dreidimensionale Gegner, eine Auflösung von 640 mal 480 Bildpunkten in Kombination mit dem Original-Terminator-Soundtrack sorgten für Gänsehaut. Dazu führte Bethesda die Steuerung über die Tasten WASD ein, die bis heute Shooter-Standard ist. Im Mehrspielermodus konnten sich Spieler mit Jeeps und Jets beharken. Große Level-Areale und teils zerstörbare Levels zeigten, dass die »Elder Scrolls«-Macher am Werk waren.

Ursprünglich sollte der Terminator-Grafikmotor noch in »The Elder Scrolls 3: Morrowind« werkeln, am Ende entschieden sich die Entwickler aber für die neuere Gamebryo-Engine. Die hat mittlerweile schon mehr als zwanzig Jahre auf dem Buckel, vom früheren technischen Glanz ist nichts mehr übrig. Nach dem Fiasko um das Onlinespiel »Fallout 76« braucht das Studio dringend einen neuen Hit. Vielleicht ja mit einem neuen Terminator?

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