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The Beths

Jump Rope Gazers

Carpark

Bewertung: 5 Kreuzer

Glücklicherweise klingt das gar nicht mehr enden wollende 80s-Revival im Indie-Pop langsam aus. Langsam, aber sicher, hofft der Autor, der musikalisch von den Neunzigern geprägt wurde. Und nicht nur deswegen nie so richtig warm mit den achtziger Jahren wurde. Dem dauergewellten Jahrzehnt mit seinen unsäglichen Keytars und elektronischen Schlagzeugen. Gottlob klingen aktuell wieder mehr Bands nach der Folgedekade. The Beths haben gewiss die eine oder andere Platte von Elastica, Pavement oder den Lemonheads im Plattenschrank stehen.

Auf ihrem Zweitling bleiben die Neuseeländer dem Sound ihres umwerfenden Debüts »Future Me Hates Me« treu. Die neuen Stücke sind wieder äußerst kurzweilig und catchy geraten. Sie schrammen immer knapp am Punk vorbei. Power Pop trifft es in diesem Fall ganz gut. Selten wurden Themen wie Entfremdung und Selbstzweifel so erfrischend aufgearbeitet wie auf »Jump Rope Gazers«. Und mit Elizabeth Stokes haben die Neuseeländer eine Sängerin, für die manch andere Band töten würde. Alvvays und Echobelly sind nicht sonderlich weit entfernt, was ihnen niemand verübelt.

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