Startseite / Rezensionen / Spiele / The Curse of Monkey Island (1997) — Der Klassiker

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The Curse of Monkey Island (1997)

Flipwood, Tripwood oder doch Fliepwood? In seiner Laufbahn als »grausamer Pirat« hatte der schlaksige Jüngling Guybrush Threepwood schon so allerhand Versionen seines Nachnamens gehört. Auch in »The Curse of Monkey Island« oder einfach »Monkey Island 3« änderte sich daran nichts. Besonders während dieses Winters ist das Point-and-Click-Adventure von Lucas Arts ein echter Stimmungsaufheller, bei dem man sich unweigerlich fragt: Dieses Spiel soll schon fast ein Vierteljahrhundert alt sein?

Vor allem die Optik und die Sprachausgabe bewahren das Spiel vorm Altern. Alle Hintergründe im Spiel waren handgezeichnet, auch die Sprite-Figuren im Comiclook. Guybrushs Odyssee, bei der er seine Geliebte Elaine aus Versehen in eine Goldstatue verwandelte, führte ihn auf verschiedene Inseln. Dort musste er blassen Piraten die Rückenhaut abziehen, um an Seekarten zu gelangen, an Gummibaumweitwurf-Wettbewerben teilnehmen oder laktoseintoleranten Vulkanen Durchfallattacken bescheren.

»Monkey Island 3« verkaufte sich in Deutschland am besten, laut Schätzungen bis 2009 mehr als 700.000 Mal. Der Spieleredakteur Heinrich Lenhardt vermutete, Lucas Arts habe die Serie nur wegen des deutschen Marktes fortgeführt. Angesichts des schlechten vierten Teils war das aber keine gute Idee.

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