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Theater

Zurück in die Zukunft

Letztmalig bittet das Lofft im Haus am Lindenauer Markt Platz zu nehmen. Dann zieht es um auf die Spinnerei, nach 18 Jahren. Mit »Zurück in die Zukunft: Kurzstückwettbewerb & 5 Seasons« verabschiedet sich Leipzigs professionelle Off-Bühne. Der Theaterabend wird mit einem performativen Popkonzert allmählich von Kunst in die gemeinsame Feier von Abschied und Willkommen übergehen - spielen Sie mit, seien auch Sie ein Phönix aus der Asche! (Foto: Mathias Theisen/Lucilla Guichón)

Film

Lenz

»Den 20. Jänner ging Lenz durchs Gebirg ...« Dass die Schaubühne ein großer Büchner-Fan ist, dürfte spätestens mit ihrem »Büchner-Zyklus« allen kulturell interessierten Leipzigern klar geworden sein. Am symbolträchtigen 20. »Jänner« darf daher ein Büchner-Gedenken nicht fehlen. Diesmal allerdings nicht theatralisch, sondern in Form von Thomas Imbachs Film »Lenz« mit dem großartigen Milan Peschel in der Hauptrolle: Der Filmemacher Lenz verlässt seine Heimatstadt Berlin, um in den Vogesen die Hintergründe von Georg Büchners Fragment »Lenz« zu erforschen. Doch bald schon tauscht er die elsässische Landschaft gegen höhere Lagen und emotionaleres Gelände: vom Wunsch getrieben, seinen neunjährigen Sohn Noah zu sehen, macht er sich auf nach dem Wintersportort Zermatt in den Schweizer Alpen. Dort trifft er auch seine Exfrau Natalie wieder und es kommt zu einer kurzen Phase des gemeinsamen Glücks, an deren Ende Lenz aber alleine im Gebirg zurückbleibt.
(CH/D 2006, 96 min ) R: Thomas Imbach, D: Milan Peschel, Barbara Heynen, Barbara Maurer

Musik

Infidelix

Der Texaner Streetrapper reiste einst mit 100 Dollar nach Spanien aus, strandete irgendwann in Amsterdam und hat inzwischen Berlin als Homebase, wo der Philanthrop immer noch am liebsten auf der Straße auftritt. Mit seinen Underground Beats und kongenialem Freestyle hat der Schöpfer von »Anthem of a Lost« nicht nur seinen Fans was zu sagen.

Musik

Schumanns Salon

Der Stockhausen-Experte und wichtige Neue-Musik-Interpret Frank Gutschmidt spielt im Schumann-Haus sein Recital »Gesänge der Frühe/Durch Nacht zum Licht«. Glasklare Strukturen, musikalische Intellektualität und ein fast besessen zu nennender Grad an Expression kennzeichnen das Spiel des Pianisten. Auf dem Programm stehen neben Bach und Schumann Beethovens letzte Klaviersonate und eine Klaviertranskription von Isoldes Liebestod. (Foto: privat)