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Kafka im Künstlerbuch

Da sich im März eh alles um Bücher dreht, sei nicht nur auf die neue Wechselausstellung zu Kafka und Künstlerbuch im Buch- und Schriftmuseum verwiesen, sondern auch ein Besuch der Dauerausstellung »Zeichen - Bücher - Netze« sehr empfohlen. Danach lassen sich nicht nur die auf der Buchmesse feilgebotenen Produkte besser einschätzen. Die Ausstellungen bereiten auch auf den anderen Monatstipp in die Leipziger Druck- und Verlagsvergangenheit vor.

Deutsches Buch- und Schriftmuseum/Deutsche Nationalbibliothek, 11.3.-6.9.

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Literatur

Frieden ist ein unschätzbares Gut

Großer Bahnhof für einen ganz Großen: Der 96-jährige russische Schriftsteller Daniil Alexandrowitsch Granin stellt seinen Roman »Mein Leutnant« vor, in dem er den »Großen Vaterländischen Krieg« schildert, wie er tatsächlich gewesen ist. »Ein guter Schriftsteller!«, befindet Helmut Schmidt in seinem Vorwort. Und, was soll man sagen, der Altkanzler hat recht, auch wenn er hier untertreibt. Die Honneurs machen Ingo Schulze und Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange.

Haus des Buches, 21.4.

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Film

Mythos Freiheit: Körper (I.)

In diesem Monat gibt es gleich zwei Filmreihen, die sich mit Körperlichkeit im Kino auseinandersetzen. Neben der zweiten Auflage des Gegenkinos (S. 36) setzt auch die Reihe »Mythos Freiheit« den Körper in den Mittelpunkt und zeigt dabei Zusammenhänge und Widersprüche im Körperverständnis auf. Das äußerliche Erscheinungsbild als letzte Bastion der Selbstbestimmung, Filme über Themen wie Behinderungen und Liebe, Intersexualität und Transgender. Alle Abende werden von Diskussionsrunden und Vorträgen flankiert.

Cinémathèque in der naTo, 24.4.

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Theater

Splendid's

Jean Genets »Splendid's« ist ein Theater der Grausamkeit, aber auch der Befreiung und der Begierde. Geiselnehmer verschanzen sich mit ihrem millionenschweren amerikanischen Opfer in einem Hotel. Die Polizei belagert sie - eine letzte Nacht in Freiheit erwartet die Verbrecher. Keiner kommt hier lebend raus? Claudia Bauer inszeniert diesen Showdown. Mit »Und dann« legte sie die beste Produktion der vergangenen Spielzeit am Schauspiel vor. (Foto: Rolf Arnold)

Schauspielhaus/Hinterbühne, 18., 21.4.

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Theater

Verleihung des Ursula-Cain-Preises

Erstmals wird der Sächsische Tanzpreis vergeben. Unter den Nominierten für die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung befinden sich zwei Leipziger Produktionen: »Mozart Requiem« (R: Mario Schröder) des Balletts und »STRTCH« von Hermann Heisig. »Innovation, hohe künstlerische Qualität und besondere Ästhetik« gelten als Maßstab für die Auszeichnung. Die folgt der üblichen Unterscheidung in Stadttheater und Freie Szene ausdrücklich nicht - ein Novum. (Foto: Ida Zenna)

Lofft, 29.4.

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Kunst

Paul Klee - Sonderklasse, unverkäuflich

Zur Stadtfeier anlässlich der Ersterwähnung Leipzigs im Jahr 1015 zeigt das Museum der bildenden Künste in einer Sonderschau nicht, welche Schätze es während seiner Existenz anhäufte, sondern was fehlt: zum Beispiel Arbeiten von Paul Klee. Die nun für kurze Zeit zu sehenden über 130 Arbeiten ergänzen Werke aus der Sammlung Dieter und Si Rosenkranz wie von Moholy-Nagy oder El Lissitzky. Danach scheinen die Fehlstellen garantiert noch schmerzhafter. (Foto: »Rote Fuge«/Privatbesitz, Schweiz)

Museum der bildenden Künste Leipzig, bis 25.5.