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Literatur

Lesung mit Stefanie Sargnagel

»Eigentlich möchte ich gar nichts arbeiten, auch nicht künstlerisch, eigentlich will ich nur mit dem Witzmann die Währinger Straße auf und ab spazieren«, meint Stefanie Sargnagel. Schön, dass sich die Wiener Bloggerin trotzdem bisweilen dazu aufrafft. Ansonsten könnten wir uns ja nicht an ihrem neuesten Erzeugnis »Fitness« erfreuen, aus dem sie diesen Monat in der guten alten naTo vorträgt. (Foto: David Bogner)

naTo, 29.5.

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Musik

Faun Fables, B'ee

Dawn McCarthy und Nils Frykdahl aka Faun Fables sind nicht einfach nur ein Folk-Duo aus Kalifornien, das seine Sopran- und Bariton-Stimmen bestens mit Glockenspiel und osteuropäischen Einflüssen kombiniert und dessen Sängerin schon mit Bonnie Prince Billy ganze Alben aufgenommen hat. Faun Fables sind auch verrückt. Und vor allem live mehr als eine Band: Performance, Tanz und Puppentheater kann man da im Möbelgeschäft Unterholz erwarten.

Unterholz, 29.5.

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Musik

Destroyer

Woher Daniel Bejar die Ideen für seine Texte nimmt, ist meistens völlig unklar. Manchmal handelt es sich aber auch um eine Rede von Ronald Reagan. Jetzt kommt der Kanadier mit seiner Band Destroyer zum ersten Mal nach Leipzig - und auch da ist einiges unklar: Ob er nach Kammerorchester klingen wird, nach Indierock oder nach spanischen Folksongs. Wir wissen aber: Es wird großartig werden, das hat er nicht nur mit seinen letzten beiden Alben »Kaputt« und »Poison Season« bewiesen. (Foto: Fabiola Carranza)

Werk 2/Halle D, 20.6.

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Musik

Live & Laut - Das Festival im Täubchenthal

»Drei Tage - drei Bühnen« lautet das Motto vom Live & Laut Festival. Wobei am ersten Abend nur eine Party mit Dead Disco stattfindet, doch an den beiden anderen Tagen sind mit Neonschwarz, Jochen Distelmeyer, Gloria oder HVOB alle Genres von Spaßrap über Indie bis zu Elektronik vertreten. Das Leipziger Label Analogsoul holt zudem Künstler wie Nicolas Huart oder Emily's Giant auf die eigene Bühne. Und Nachwuchsbands spielen darum, wer beim Highfield-Festival auftreten darf. (Foto: Neonschwarz; Hendrik Köhler)

Täubchenthal,

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Clubbing

Level

Tommy Genesis hat sich ihren Vornamen selbst gegeben, weil sie sich manchmal wie ein Tomboy fühlt. Die Rapperin aus Kanada hat Gender Studies studiert und nennt ihre Musikrichtung »Fetish Rap«, angeblich weil sie in ihren Texten oft Dinge personalisiert. Begonnen hat sie ihre Karriere mit einer Freundin im Park, wo sie gemeinsam zu Beats improvisierten. Inzwischen sind ihre Alben »World Vision« und »World Vision 2« auf dem Label Awful erschienen.

Institut für Zukunft, 3.6.

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Clubbing

Transit

Kohlrabizirkus und Distillery liegen nicht weit voneinander entfernt, eine Brücke verbindet sie. Zeit also, diese auch im wortwörtlichen Sinne zu nutzen. So veranstalten Leipzigs ältester und neuester Technoclub eine gemeinsame Tanznacht, bei der sich die Residents vom Institut für Zukunft mit denen der Distillery auf vier Floors abwechseln. Gäste von Rostock bis London (Jerome Hill, Foto) kommen auch vorbei.

Distillery/Institut für Zukunft, 4.6.

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Literatur

Judith Hermann liest aus »Lettipark«

Nach »Sommerhaus, später« versuchten alle jungen Schriftstellerinnen, wie Judith Hermann zu schreiben. Aber an das Original ist niemand je herangekommen. Ihre Sprache blieb stets unverwechselbar in ihrer eleganten, zugleich spröden Lakonie. Das beweist sie auch in ihrem aktuellen Erzählungsband »Lettipark«. Worum es geht? Ist doch egal. Vivaldi hat bekanntlich auch nicht 344 Solokonzerte geschrieben, sondern ein einziges 344-mal komponiert. (Foto: Gaby Gerster)

Haus des Buches, 2.6.

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Literatur

Die elfte These ...

Die Utopien haben es ja gerade nicht leicht. Eben darum sollten wir über sie nachdenken. Wolfgang Hilbig hat es jedenfalls getan: zum Beispiel in seiner Erzählung »Die elfte These über Feuerbach«. In einem Podiumsgespräch werden sich der Literaturkritiker Helmut Böttiger und die Schriftstellerin Jayne-Ann Igel dem utopischen Denken bei Hilbig annähern und dabei Raum für weiteres Utopisieren bieten.

Haus des Buches, 9.6.

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Theater

10. Leipziger Straßentheatertage

Manege frei: Dieses Theater spaziert in den Park und die Fußgängerzone. Passanten verwandeln sich in Publikum, dem Alltag wird die rote Nase aufgesetzt und die Routine durchgerüttelt. Verschiedene Akteure spielen auf und schütteln Skurriles oder auch mal Sand aus dem Ärmel: Gaukelei und Clownerie, Akrobatik und Jonglage, Pantomime und Stegreif. Und das bei freiem Eintritt - nur der Hut geht rum. Kann Theater ehrlicher sein?

Grimmaische Straße, 10.6.
Petersstraße, 9., 12.6., Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park, 11.6.

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Theater

Nocturno - Ein Nachtstück aufs Verschwinden

Was Dramaturgen eigentlich so machen, ist eine oft gestellte Frage. Hier kann man sie direkt adressieren oder einfach zuschauen, was in den Köpfen der HMT-Dramaturgie-Studierenden so herumspukt. Ein neuntägiges Festival hat die studentische Initiative auf die Beine gestellt, um frische Perspektiven auf die Theaterkunst zu geben. Viele ungewöhnliche Orte werden bespielt und freilich gibt es ein Rahmenprogramm. »Party hard!« kommt nicht zu kurz. (Foto: Frederieke Tambaur)

Institut für Zukunft, 18.6.

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Kunst

Vergessene Avantgarde: Das Künstlerhaus am Nikischplatz

Das Künstlerhaus am Nikischplatz ist fast völlig aus dem lokalen Bewusstsein gefallen. Im Oktober 1900 eingeweiht, wurde es1943 zerstört. Heute erinnert das Portal samt Schriftzug an den Ort, wo Künstler arbeiten, ausstellen und feiern konnten. Der Leipziger Architekt Fritz Drechsler entwarf für den Leipziger Künstlerverein einen Jugendstilbau, der Wohnungen, Ateliers, Gesellschaftsräume und eine Kegelbahn beheimatete. Die Künstler schmückten es aus und huldigten dabei gleich noch dem lokalen Helden - Max Klinger.

Stadtgeschichtliches Museum/Neubau, 23.-26.10.

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Party

f/stop - 7. Festival für Fotografie Leipzig

Was sagen uns Fotos, was verschweigen sie uns? Wie viele Sprachen spricht ein Foto eigentlich? Wer hält die Gegenwart wie und wofür fest? Viele Fragen stellt das diesjährige Fotofestival unter dem Motto »The End of the World as we know it«, und das nicht nur in der Hauptausstellung auf der Spinnerei, sondern in der ganzen Stadt. Dabei bleibt der Blick nicht in der Gegenwart hängen, sondern wendet sich historischen Positionen zu. So werden Arbeiten von Gerda Taro zu sehen sein, die Leipzig 1933 verlassen musste. Ein Symposium, eine Filmreihe und noch viel mehr ergänzen das Fotografierte. (Foto: Nils A. Petersen)

Spinnereigelände, 25.6.-3.7.

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Kunst

F/Stop - 7. Festival für Fotografie Leipzig

Was sagen uns Fotos, was verschweigen sie uns? Wie viele Sprachen spricht ein Foto eigentlich? Wer hält die Gegenwart wie und wofür fest? Viele Fragen stellt das diesjährige Fotofestival unter dem Motto »The End of the World as we know it«, und das nicht nur in der Hauptausstellung auf der Spinnerei, sondern in der ganzen Stadt. Dabei bleibt der Blick nicht in der Gegenwart hängen, sondern wendet sich historischen Positionen zu. So werden Arbeiten von Gerda Taro zu sehen sein, die Leipzig 1933 verlassen musste. Ein Symposium, eine Filmreihe und noch viel mehr ergänzen das Fotografierte. (Foto: Nils A. Petersen)

Spinnereigelände, 25.6.-3.7.