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Literatur

Kerstin Preiwuß liest aus »Restwärme«

Die DLL-Absolventin und ehemalige Edit-Herausgeberin Kerstin Preiwuß hat sich vor allem als Lyrikerin einen Namen gemacht. Mit »Restwärme« (Berlin Verlag) legt sie ihr Romandebüt vor. Einen ersten Erfolg kann sie schon verzeichnen: Mit ihrem Roman, der im Juli erscheint, wird Preiwuß am diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teilnehmen. Aber ob sie dort einen Preis abräumt oder nicht: Auf »Restwärme« sind wir wirklich gespannt. (Foto: Jorinde Gersina)

Café Bau-Bau, 24.7.

Film

Wie der Wind sich hebt

Mit seinem letzten Werk kehrt der 73-jährige Hayao Miyazaki zu seinen Anfängen zurück und schließt den Kreislauf eines Künstlerlebens. Die Faszination für das Fliegen und seine Liebe zum europäischen Kontinent beweist der Großmeister der japanischen Animation auch in »Wie der Wind sich hebt« mit liebevoll gestalteten Charakteren und einer überbordenden Phantasie. Dem Ende wohnt dabei eine gewisse Melancholie inne. Ein würdiger Abschied eines der wichtigsten Filmemacher, dessen Schaffen eine immense Bereicherung des Kinos bedeutet.

Passage Kinos, ab 17.7.

Film

The Signal

»The Signal« ist ein SciFi-Independent-Hit frisch vom Sundance Festival. Die Story um eine Gruppe von Freunden auf den Spuren eines legendären Hackers würde zwar auch eine gute »Akte X«-Folge abgeben. Aber wie schon bei seinem philosophischen Debüt »Love« punktet William Eubank mit seinem visuellen Stil. Für ein Budget von gerade mal 4 Millionen Dollar schlicht beeindruckend. Der Film wirkt, als hätten Kubrick und Lynch ein gemeinsames Kind gezeugt. Es erfüllt vielleicht nicht ganz die großen Erwartungen, die DNA ist aber unverkennbar.

CineStar, ab 10.7