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Film

Alfred-Hitchcock-Filmreihe

Ende April jährt sich der Tod von Alfred Hitchcock zum 35. Mal. Der Regina Palast zeigt in seiner Classic-Filmreihe fünf Meisterwerke des Master of Suspense am Stück: den Tierhorrorfilm »Die Vögel«, den voyeuristischen Krimi »Das Fenster zum Hof«, den Psychothriller »Marnie«, »Psycho« - sein wohl bekanntestes Werk - und schließlich Höhenkoller mit »Vertigo - Aus dem Reich der Toten«. Zehn Stunden Spannung pur!

Regina Palast, 29.3.

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Film

X-Men: First Class - Erste Entscheidung

Die Comics aus dem Hause Marvel reflektieren immer wieder, in das Universum der Superhelden verwoben, aktuelle gesellschaftspolitische Ereignisse und Strömungen. So erzählt der Reboot der X-Men-Serie nicht nur von den Anfangstagen, als Professor Xavier seine erste Generation X-Men um sich scharte. Das ausgesprochen sehenswerte Prequel setzt sich auch mit der Angst vor dem Fremden auseinander, wie Andreas Rauscher in seinem Vortrag »Mutanten-Patchwork der Minderheiten« herausstellen wird.

Cinémathèque in der naTo, 24.-26.3.

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etc.

Kafka im Künstlerbuch

Da sich im März eh alles um Bücher dreht, sei nicht nur auf die neue Wechselausstellung zu Kafka und Künstlerbuch im Buch- und Schriftmuseum verwiesen, sondern auch ein Besuch der Dauerausstellung »Zeichen - Bücher - Netze« sehr empfohlen. Danach lassen sich nicht nur die auf der Buchmesse feilgebotenen Produkte besser einschätzen. Die Ausstellungen bereiten auch auf den anderen Monatstipp in die Leipziger Druck- und Verlagsvergangenheit vor.

Deutsches Buch- und Schriftmuseum/Deutsche Nationalbibliothek, 11.3.-6.9.

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Kunst

Leipzig beeinDruckt. 500 Jahre Druck- und Verlagsstandort

Leipzig als Metropole - dies galt tatsächlich für die Druck- und Verlagsbranche. Heute erinnert das Grafische Viertel ebenso daran wie die teils noch sehr repräsentativen Gebäude. Die Ausstellung schaut 500 Jahre in die Geschichte zurück. So bieten sich nun Drucke und Maschinen aus Zeiten an, in denen Leipzig für das Zentrum des Zeitungs- und Zeitschriftenwesens und später im 19. und 20. Jahrhundert für das des grafischen Gewerbes stand. Etwas Melancholie darf dabei mitschwingen. (Foto: Klaus-D. Sonntag)

Museum für Druckkunst Leipzig, 28.3.-4.10.

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Musik

Tarwater

Letztens war Ronald Lippok noch hier, um die achtziger Experimentalpunkband Ornament & Verbrechen wiederzubeleben, jetzt kommt er mit seinem anderen Punkbandkollegen Bernd Jestram und ihrem »neuen« (seit 1995) Projekt Tarwater wieder. Das Berliner Elektronik-Duo - das seinen Namen übrigens von einem Typen namens C. Tarwater hat, der auf einer Love-Schallplatte erwähnt wurde - wird sein neues, zwölftes Album »Adrift« vorstellen, das zeigt, dass die beiden keineswegs Minimalisten sind. (Robert Lippok)

Werk 2/Halle D, 17.4.

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Musik

The Pains of Being Pure at Heart

Eigentlich wollten sie nur auf der Geburtstagsparty einer befreundeten Sängerin spielen. Doch da wurden sie sofort entdeckt. So lautet kurz gefasst die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte der Pains Of Being Pure At Heart. Im letzten Jahr erschien das dritte Album »Days Of Abandon«, das die New Yorker Indierockpopband jetzt in der Moritzbastei vorstellen wird. Quasi Geburtstagsparty für alle.

Moritzbastei, 11.4.

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Literatur

Frieden ist ein unschätzbares Gut

Großer Bahnhof für einen ganz Großen: Der 96-jährige russische Schriftsteller Daniil Alexandrowitsch Granin stellt seinen Roman »Mein Leutnant« vor, in dem er den »Großen Vaterländischen Krieg« schildert, wie er tatsächlich gewesen ist. »Ein guter Schriftsteller!«, befindet Helmut Schmidt in seinem Vorwort. Und, was soll man sagen, der Altkanzler hat recht, auch wenn er hier untertreibt. Die Honneurs machen Ingo Schulze und Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange.

Haus des Buches, 21.4.

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Clubbing

Light will fall

Da kommt einiges zusammen an dem Abend. Erst die visuellen Aspekte der Clubkultur, die in einer Diskussionsrunde »beleuchtet« werden. Danach haben Kassem Mosse und Mix Mup das Londoner Kassettenlabel The Trilogy Tapes eingeladen, das nicht nur für seine ausgefallenen selbst gestalteten Cover bekannt ist, sondern auch für den guten und abseitigen Musikgeschmack: Neben den Gastgebern MM/KM und Labelchef Will Bankhead legt auch die Londonerin Beatrice Dillon auf.

Institut für Zukunft, 2.4.

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Clubbing

Tears Run Rings

Wisst ihr noch, damals, als man in der Diskoecke stand und wartete, dass endlich wieder die Runde mit der guten Musik kommt? »The Return Of Runden-Disko« feiert Zacker jetzt. Vier DJs, jeder immer eine Viertelstunde, und wer dazu nicht tanzen will, der kann ja knutschen. Die Musik sollte für beides taugen. All Shades Of Black. Heißt hier: Von The Cure über The Knife und Bowie zu Zola Jesus eigentlich alles.

E35, 3.4.

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Film

KinoDatsche

KinoKabaret in der KinoDatsche: Jetzt ist das Konzept Spontanfilmmachen auch in Leipzig angekommen. In nur wenigen Tagen durchlaufen Filmprojekte die Evolution von der Idee auf die Leinwand. Alt und Jung, Anfänger und Profi, jeder kann mitmachen und etwas beitragen, ausprobieren, umsetzen. Es gibt kein Budget, nur das nötigste Equipment, aber umso mehr Spaß bei der Sache. Am 12. April gibt es die Ergebnisse der ersten Leipziger KinoDatsche auf der Leinwand des UT zu bewundern.

Cineding, 8.4.

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Film

Mythos Freiheit: Körper (I.)

In diesem Monat gibt es gleich zwei Filmreihen, die sich mit Körperlichkeit im Kino auseinandersetzen. Neben der zweiten Auflage des Gegenkinos (S. 36) setzt auch die Reihe »Mythos Freiheit« den Körper in den Mittelpunkt und zeigt dabei Zusammenhänge und Widersprüche im Körperverständnis auf. Das äußerliche Erscheinungsbild als letzte Bastion der Selbstbestimmung, Filme über Themen wie Behinderungen und Liebe, Intersexualität und Transgender. Alle Abende werden von Diskussionsrunden und Vorträgen flankiert.

Cinémathèque in der naTo, 24.4.

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Theater

Splendid's

Jean Genets »Splendid's« ist ein Theater der Grausamkeit, aber auch der Befreiung und der Begierde. Geiselnehmer verschanzen sich mit ihrem millionenschweren amerikanischen Opfer in einem Hotel. Die Polizei belagert sie - eine letzte Nacht in Freiheit erwartet die Verbrecher. Keiner kommt hier lebend raus? Claudia Bauer inszeniert diesen Showdown. Mit »Und dann« legte sie die beste Produktion der vergangenen Spielzeit am Schauspiel vor. (Foto: Rolf Arnold)

Schauspielhaus/Hinterbühne, 18., 21.4.

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Theater

Verleihung des Ursula-Cain-Preises

Erstmals wird der Sächsische Tanzpreis vergeben. Unter den Nominierten für die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung befinden sich zwei Leipziger Produktionen: »Mozart Requiem« (R: Mario Schröder) des Balletts und »STRTCH« von Hermann Heisig. »Innovation, hohe künstlerische Qualität und besondere Ästhetik« gelten als Maßstab für die Auszeichnung. Die folgt der üblichen Unterscheidung in Stadttheater und Freie Szene ausdrücklich nicht - ein Novum. (Foto: Ida Zenna)

Lofft, 29.4.

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Kunst

2.5.0. - Object is Meditation and Poetry ...

Die Ausstellung der Hochschule für Grafik und Buchkunst im Grassi-Museum für Angewandte Kunst illustriert Tendenzen des Kunstfeldes, die sich hoffentlich in nächster Zeit verflüchtigen. Dass etwa Kunstwerken selbst kaum noch Eigenkräfte zugerechnet werden. Ihr Kredenzen innerhalb von Sammlungen soll zumeist theoretische Verrenkungen beweisen. Dass gute Kunstwerke nicht als Abziehbilder entstehen, dürfte bekannt sein. Daher wird sich auch hier die Spreu vom Weizen trennen. (Foto: Alexej Meschtschanow und Klemm's Berlin)

Grassi-Museum für Angewandte Kunst , 2.4.-28.6.

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Kunst

Paul Klee - Sonderklasse, unverkäuflich

Zur Stadtfeier anlässlich der Ersterwähnung Leipzigs im Jahr 1015 zeigt das Museum der bildenden Künste in einer Sonderschau nicht, welche Schätze es während seiner Existenz anhäufte, sondern was fehlt: zum Beispiel Arbeiten von Paul Klee. Die nun für kurze Zeit zu sehenden über 130 Arbeiten ergänzen Werke aus der Sammlung Dieter und Si Rosenkranz wie von Moholy-Nagy oder El Lissitzky. Danach scheinen die Fehlstellen garantiert noch schmerzhafter. (Foto: »Rote Fuge«/Privatbesitz, Schweiz)

Museum der bildenden Künste Leipzig, bis 25.5.