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Theater

Lucia di Lammermoor

Katharina Thalbach gastiert an der Oper mit dem düsteren Liebesdrama »Lucia di Lammermoor«. Altes Schloss, verfeindete Familien, heimliches Liebespaar, Intrige und Wahnsinn: Gaetano Donizettis Meisterwerk des Belcanto hat alles, was ein großes Trauerspiel braucht. Als Schauspielerin bekannt, wird Katharina Thalbach auch - weniger bekannt - als Regisseurin gefeiert. Nun wagt sie sich an ihre erste Tragödie, die gleichzeitig ihre Premiere in Leipzig darstellt. Pures Gefühl, pure Romantik. (Foto: Kirsten Nijhof)

Oper Leipzig, 26.11.

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Kinder & Familie

Zwerg Nase

Tu mal lieber die Märchen. Zigfach als Schauspiel, im Musiktheater und im Ballett und natürlich auf den Puppenbühnen: Weihnachten kann niemand dem Grimmskrams und seinen Artgenossen entkommen. Alle Gruppen und Spielstätten haben sich mindestens eine entsprechende Jahresendinszenierung zugelegt. Und da sind die Krippenspiele noch gar nicht mitgerechnet. Tagesgenaue Angebote finden Sie im Veranstaltungskalender, eine Übersicht auf www.kreuzer-leipzig.de. (Foto: Joachim Berger, Inszenierung »Zwerg Nase«, Cammerspiele)

Cammerspiele, 17./18.12.

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Literatur

Arno Camenisch liest aus »Kur«

Schweizerdeutsch, Italienisch, Rätoromanisch: In Graubünden, dem Heimatkanton des Schriftstellers Arno Camenisch, treffen viele Sprachen und Dialekte aufeinander. Camenisch verdichtet, verspinnt und verknotet sie zu einer einzigartigen Kunstsprache, die live vorgetragen noch mal doppelt so viel Spaß macht wie auf dem Papier. In Leipzig liest er unter anderem aus seinem aktuellen Buch »Die Kur«, in dem ein Ehepaar auf seiner vielleicht letzten Reise hochkomisch und tieftraurig aneinander scheitert. (Foto: Janosch Abel)

Haus des Buches, 7.12.

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Literatur

Nussknacker-Poetryslam

Können sich diese Poetry Slammer nicht endlich mal was Neues einfallen lassen? Ja, können sie. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit kollaboriert Livelyrix mit den Leipziger Philharmonikern, um einen zeitlosen Klassiker neu zu interpretieren: Das Orchester spielt die schmissigsten Hits aus Tschaikowskis »Nussknacker«, zu denen die Slam-Poeten Josefine Berkholz, Fee, Julius Fischer und Florian Wintels ihre eigens für diesen Abend geschriebenen Texte vortragen werden. Moderiert wird der Abend von Christian Meyer.

Peterskirche, 9.12.

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Theater

Am Brühl - Ein Abriss

Vor neun Jahren wurden die drei Wohnblöcke am Brühl abgerissen und durch das Einkaufscenter Höfe am Brühl ersetzt. Regisseur Sascha Schmidt begleitete den Abbruch mit der Kamera, interviewte Bewohner. Nun verarbeitet er das Material zum Doku-Theaterstück. Zu sehen sind Monologe und Projektionen über das Seelenleben eines Gebäudes, Verschwinden und bleibende Leere sowie den Umgang mit der Vergangenheit. (Foto: Sascha Schmidt)

Cammerspiele, 15./16.12.

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Musik

Against me!

Eigentlich wollte der junge Tom Gabel nur ein paar Songs auf seiner Akustikgitarre spielen, doch einige Bandmitglieder und Jahre später heißt er Laura Jane Grace und ist Frontfrau der erfolgreichen Punkrockband Against Me!. Vor zwei Jahren erschien das persönliche Album »Transgender Dysphoria Blues« und jetzt »Shape Shift With Me«. An der grundsätzlichen Anarchisten-Stimmung und dem Punkrock-Gebrüll hat sich allerdings nichts geändert.

Conne Island, 17.12.

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Musik

The Monochrome Set

The Smiths, The Divine Comedy, Franz Ferdinand oder Belle & Sebastian: Sehr viele sehr junge Bands nennen diese als ihre Einflüsse. Da können sie schon mal nicht viel verkehrt machen. Alles richtig macht dagegen eine Band, die selbst von den genannten als Einfluss genannt wird: The Monochrome Set, die sich 1978 in London gründeten und den Beginn des Postpunk zelebrierten, haben inzwischen ihr 13. Album herausgebracht: »Cosmonaut«.

Naumanns im Felsenkeller, 4.12.

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Clubbing

Aequalis & IO x Sunday Service

Giorgio Gigli passt schon deswegen gut ins IfZ, weil seine Technosounds auch immer etwas nach düsterem Drone und Ambient klingen und viele Bassräume beanspruchen. »The right place where not to be« lautet dann allerdings der irreführende Titel seines Debüts. Zum 30-Stunden-Rave kommt neben dem Italiener auch Lee Gamble, der Chef des UIQ-Labels.

Institut für Zukunft, 17.12.

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Clubbing

No more words needes!

Die Wighnomy Brothers sind wieder da. Also nicht, dass sie jemals so richtig weg waren, schließlich lief ihr Label Freude am Tanzen weiterhin, um seinem Namen Ehre zu machen, und Gabor Schablitzki aka Robag Wruhme und Sören Bodner aka Monkey Maffia waren seit der Auflösung des Duos auch nicht untätig. Doch nun treten die beiden Jenaer endlich wieder zusammen auf, um zum fröhlichen House- und Techno-Tanz zu bitten.

Distillery, 3.12.

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Film

No Land's Song

Die »Grüne Revolution« entfachte vor sechs Jahren Hoffnung auf Veränderungen in der islamischen Republik. Doch nach wie vor kann von sozialer und politischer Freiheit im Iran nicht die Rede sein. Filmemacher wehren sich dagegen und riskieren dabei oftmals ihr Leben. Eine Reihe von vier Filmen in der Cinémathèque unterstreicht die Lebensfreude junger Menschen im Iran und den Willen nach Veränderung. Immer wieder spielt die Musik dabei eine wesentliche Rolle.

Cinémathèque in der naTo, 6.12.

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Kunst

Grassi invites #3: Masken

Masken verhüllen, offenbaren, verwandeln. Sie dienen der Verwirrung ebenso wie dem Glauben. Dafür präsentieren sie sich in den unterschiedlichsten Materialien und Formen. Eine Auswahl aus dem Leipziger Grassi-Museum und dem Dresdner Museum für Völkerkunde ist im dritten Teil der Ausstellungsreihe »Grassi invites« zu sehen. Die Masken stammen aus Mali, Japan, dem Allgäu und Nordamerika. Figurentheaterkünstler erwecken sie dabei zum Leben. (Foto: Karoline Schneider)

Grassi-Museum für Völkerkunde, 16.12.-5.3.2017

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Kunst

Mario Pfeifer: Explosion

Am Neubau der GfZK prangt weiß auf grau die Frage: »Wie denken Sie über den gesellschaftlichen Zusammenhalt?« Das klingt arg didaktisch, führt jedoch direkt zu einer interessanten Filmarbeit im Inneren. Mario Pfeifer, der an der HGB in der Klasse von Astrid Klein studierte, befragte Akteure jeweils 80 Minuten lang, wie sie über die sächsische Gegenwart und Vergangenheit denken. Wem das zu sehr aufs Gemüt schlägt, der kann sich den anderen bewegten Bildern aus der fernen Welt zuwenden. (Foto: Mario Pfeifer)

Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, bis 8.1.2017