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Clubbing

Hans im Glück - Elipamanoke Openening Part 1

Das Elipamanoke bastelt gerade an einem neuen Raumkonzept. Wie das fertig aussieht, kann man am Ende des Monats sehen, wenn der Plagwitzer Club zur großen Re-Opening-Party lädt. »Hans im Glück« lautet das Motto, zu dem neben Leipzigern wie Mentell oder Kleinschmager Audio auch die Neustrelitzer Electro-Gang Kombinat100 mit Hammondorgel, Melodica, Akkordeon oder Basslines aufspielen wird.

Elipamanoke, 30.1.

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Musik

Who Loves The Sun?

All Tomorrow's Parties an einem Wochenende. Nach Künstlern wie Police, Udo Lindenberg oder Rihanna war es wirklich an der Zeit, dass sich Leipziger Bands und Femmes Fatales mal Lou Reed und The Velvet Underground vornehmen, um sie in ganz eigenen Versionen zu spielen. Jede Band drei Songs und fertig ist das Cover-Wochenende in der Ilse. Es könnte A Perfect Day, äh, Night werden.

Ilses Erika, 30./31.1., ab 22 Uhr

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Kunst

Kicker, Kämpfer, Legenden.

Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus eröffnet im Neuen Rathaus die Wanderausstellung zu jüdischen Fußballern. Leipzig ist dabei nicht vertreten, denn Spuren zu diesem Thema sind in der lokalen Fußballgeschichte kaum bis gar nicht zu finden. Das Leipziger Fanprojekt recherchierte im Vorfeld mit jugendlichen Fußballfans verschiedener Vereine zu diesem blinden Fleck. Erste Ergebnisse dazu ergänzen nun die Wanderausstellung.

Neues Rathaus, Wandelhalle, 27.1.-5.2.

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Literatur

Mutmaßungen über die Wirklichkeit

Noch ein Auftakt: Die neue Reihe »Mutmaßungen über die Wirklichkeit« soll das Verhältnis von Fiktion und Realität umkreisen. Der junge Dramatiker Wolfram Lotz (»Die lächerliche Finsternis«) diskutiert mit dem jungen Schriftsteller Leif Randt, dessen utopischer - oder vielleicht doch eher dystopischer, jedenfalls nicht im engeren Sinne realistischer - neuer Roman »Planet Magnon« demnächst erscheint und aus dem er auch vorliest. (Foto: Zuzanna Kaluzna)

Haus des Buches, 19.2.

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Literatur

T.C. Boyle liest aus »Hart auf hart«

Einen Monat vor der Buchmesse und sogar noch vor Erscheinen des Buchs in den USA liest Kultschriftsteller T. C. Boyle aus seinem neuen Roman »Hart auf hart«. À la bonne heure: Das nennen wir einen spektakulären Auftakt zu »Leipzig liest«. Was dürfen wir verraten? Der Romanheld ist natürlich exzentrisch bis wahnsinnig, die Handlung rasant, und es geht um Probleme von globaler Brisanz. Michael Pempelforth liest die deutsche Übersetzung. (Foto: Jamieson Fry)

Werk 2/Halle A, 15.2.

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Film

Abrir puertas y ventanas

Freunde des lateinamerikanischen Kinos frohlocken: Nachdem die Argentinischen Filmtage vor einigen Jahren ihr Aus beklagen mussten, gibt es mit den Lateinamerikanischen Filmtagen und dem Cinebrasil zwischenzeitlich hochkarätige Nachfolger. Nun holt der Verein Sudaca auch die argentinische Filmkunst wieder auf Leipziger Leinwände. Unter dem Motto »Geschichten des Südens« präsentiert er ausgewählte Filmproduktionen der letzten Jahre, die auf verschiedene Weise einen Einblick in die Geschichte und Gesellschaft des südamerikanischen Landes geben.

Cineding, 2./3.2.

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Film

Lilting

Kai ist nicht mehr da. Richard (einfühlsam gespielt von Ben Whishaw) trauert um seinen Partner. Kais Mutter kann ihm dabei nicht beistehen, denn die chinesisch-kambodschanische Einwanderin wusste nicht, dass ihr Sohn schwul war. Es beginnt ein zäher Annäherungsprozess zwischen den beiden Hinterbliebenen. Ähnlich wie der meisterhafte »A Single Man« erzählt auch »Lilting« (dt. Trällern) von der Unfähigkeit zu trauern aufgrund gesellschaftlicher Konventionen.

Passage Kinos, 25.2.

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Musik

Curse

Curse war einer der ersten Deutschen Rapper, die auf die glorreiche Idee kamen, Hiphop mit Instrumenten auf die Bühne zu bringen, was damals aus Hardcore-Hiphop-Kreisen noch belächelt wurde und heutzutage quasi Standard ist. Auch auf der jetzigen Tour zum neuen Album »Uns« bringt M. S. Kurth - sein bürgerlicher Name wurde zu Curse (eng. Fluch) umgewandelt - zwei Schlagzeuger mit, um seine komplexen Texte zu untermalen. (Foto: Robert Eikelpoth)

Conne Island, 3.2.

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Musik

Pere Ubu

Pere Ubus Platte »The Modern Dance« taucht immer wieder in den typischen Die-besten-Alben-der-Welt-Listen auf. Denn damit prägte die Punkband aus Cleveland, Ohio, den Punk und New Wave der siebziger Jahre entscheidend mit. Jetzt haben sie mit »Carnival Of Sounds« ihr 16. Studioalbum herausgebracht, das als erneutes zeitloses Meisterwerk gelobt wird. Live wird die Band um Sänger David Thomas die Songs dann wohl mit Ach und Krach zerstören. (Foto: Alexandre Horn)

Werk 2/Halle D, 12.2.

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Clubbing

Connwax

Das Leipziger Technolabel Connwax lädt zur zweiten Labelnacht ins Institut für Zukunft und holt dafür den interessantesten DJ und Produzenten Spaniens in den Kohlrabizirkus. Seit zehn Jahren kombiniert Tadeo, der auch das spanische Label Cyclical Tracks managt, den klassischen Detroit- und Chicagosound mit experimenteller elektronischer Avantgarde. Nun auch zum ersten Mal im IfZ.

Institut für Zukunft, 7.2.

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Clubbing

Acid on the Low pres. High on Hope

Acid ist zurück? Könnte man meinen, wenn man sich nachts in den Technoschuppen der Stadt rumtreibt. Aber wie kam Acid House in den Neunzigern von Chicago nach England, wo Thatcher gerade restriktiv regierte und die Jugendlichen kaum Zukunftsperspektiven sahen? Der bislang hier nie gezeigte Dokumentarfilm »High On Hope« geht der Undergroundjugendkultur nach, die damals in die größten Massenverhaftungen nach dem Krieg mündete. Nach dem Film darf Acid on the Low getanzt werden.

Conne Island, 6.2.

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Theater

Gelbe Landschaften

Performance-Doppel mit koordinierten Terminen: Am gleichen Abend können die Zuschauer zwei Produktionen zum rabattierten Preis erleben. Tänzerin Hyoung-Min Kim präsentiert in ihrem Solo »Gelbe Landschaften« feine, minimale Bewegungen und reduziertes Geschehen. Hermann Heisig feiert mit »STRTCH« den Kontrollverlust, lässt drei Tänzer Stille Post spielen und herrliche Missverständnisse der Bewegungskunst hervorbringen. (Foto: Crispin-Iven Mokry)

Lofft, 6./7.2.

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Kunst

Die 100 besten Plakate der Burg

Ihren 100. Geburtstag feiert die Burg Giebichenstein und startet mit einer Plakatausstellung in das Feierjahr. Dafür wählte eine Jury die schönsten und besten Produkte aus 99 Jahren aus - wie etwa das von Walter Funkat, dem Begründer der Klasse für Gebrauchsgrafik. Im März folgt dann eine Buchausstellung. Zum ersten Mal treten alle heute lehrenden Professoren in einer Schau ab April an, fein getrennt von den Studierenden, die sind dann im Sommer zu sehen.

Burg Galerie im Volkspark Halle, bis 22.2.

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Kunst

Vision and Fear Station

Die Hochschule ist einfach überall: Am 12. Februar eröffnet der HGB-Rundgang und bereits seit dem 11. zeigt das zweite Studienjahr der Medienkunst Arbeiten zu Jubel im Tapetenwerk. Weit davon entfernt scheint das in der GfZK stationierte Projekt »Vision and Fear Station« der Klasse »Expanded Cinema« zu Zukunft und Realität und Angst. Ein Paket, das jeder kennt, aber wie nimmt es der Einzelne wahr? Dazu entsteht ein Labor, das Filmbühne und Platz für Performances und Konzerte zugleich sein wird.

Galerie für Zeitgenössische Kunst, Hochschule für Buchkunst, Tapetenwerk, 12.-15.2.

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Party

Wachgeküsst

Der Felsenkeller schüttelt den Dornröschenschlaf ab und nimmt zum 125-jährigen Jubiläum wieder vollen Betrieb auf. Zur Wiedereröffnung führt ein Ball in die Anfangszeit der Vergnügungsstätte zurück. Simone de Boudoir von den Lipsi Lillies bittet zur burlesquen Nacht mit Spektakel und ganz viel Tanz zur Belle Époque. Die Lillies sind mit dabei, Bert Callenbach schwingt das Zeremonienzepter und das Neue Salon Orchester Leipzig lässt alle Puppen tanzen. (Foto: C. Balsters)

Felsenkeller, 21.2., 20 Uhr