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Musik

Gurr

Angeblich stammt der Name des Berliner Duos Gurr davon, dass Laura Lee Jenkins Angst vor Tauben hat und ihretwegen immer die Straße wechseln muss. Inzwischen hat sie zusammen mit Andreya Casablanca auch ihre Musikrichtung nach dieser Macke benannt: First Wave Gurrlcore. Was durchaus in die Irre führen könnte. Denn Gurr sind anders als die Riot Grrrls, machen nicht ganz neuen Wave und kein bisschen Hardcore. Dafür aber Surf-Punk-Pop mit E-Gitarren.

Conne Island, 26.1.

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Musik

Weirdo Festival

Immer wenn man das Wort Weirdo hört, singt ja eine Stimme im Kopf gleich: »What the hell I'm doing here«. Das Weirdo-Festival hat nun gar nichts mir Radiohead zu tun, lädt aber alle Creeps und die, die fucking special sein wollen, zur großen Feierei. Zum Glück kommt Peaches. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie riesige Vulvas mitbringt, ist hoch. Und dass sie mit ihrer feministischen, provokanten Electroclash-Performance die Frage aufwirft: What the hell she is doing there?

Täubchenthal, 28.1.

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Literatur

Initiative Wort & Bild: Talk #15

Literatur und bildende Kunst in neuen Formaten zusammenbringen - das ist das Ziel der »Initiative Wort & Bild«. Im Januar begegnen sich beim Talk der Fotograf Andrzej Steinbach und der Videokünstler Jakub Simcik. Beide arbeiten in ihren Werken immer wieder mit literarischen Texten und werden an diesem Abend neue Projekte zur (Publikums-)Diskussion stellen. So geschehen auch im Oktober, als die Installationskünstlerin Alex Lebus (links im Bild) die Gedichte des Lyrikers Tim Holland in Szene setzte. (Foto: Jakub Simcik)

Café Bau-Bau, 26.1.

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Film

The Big Lebowski

Die Kinobar Prager Frühling, beliebtes Kiezkino im Leipziger Süden, feiert 2017 runden Geburtstag und macht sich und uns Geschenke: Jeden Monat läuft eine Auswahl der Publikumslieblinge aus 20 Jahren Kinobar. Im Januar etwa Sofia Coppolas Großstadtballade »Lost in Translation« und der Kultfilm der Coens »The Big Lebowski«. Im Sommer wird dann gefeiert, und zwar open air, denn das Sommerkino auf der Feinkost wird zehn!

Kinobar Prager Frühling, 17.1.

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Clubbing

Jahtari & Friends

Die Weiterentwicklung des Reggae und Dub hat sich das Leipziger Label Jahtari schon immer auf die Fahnen geschrieben, als »Digital Laptop Reggae« zum Beispiel. Kiki Hitomi benutzt auf ihrem Album »Karma No Kusari« zwar keinen Laptop, aber macht schönen 8-bit Digi Dub, der irgendwo zwischen Japan und Jamaica einzuordnen ist. Hiphop inklusive. Hitomi lebt inzwischen in Leipzig. Ihr Auftritt in der Distillery dürfte also ein Heimspiel werden, vor allem weil auch ihr King-Midas-Sound-Kollege Roger Robinson dabei sein wird.

Distillery, 27.1., 23.30