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Theater

Fetisch/Liebe

Liebe verbindet sich im Kopfkino mit Happy End, Fetisch mit Ausnutzen. Beginnt man erst, darüber zu sprechen, wird es noch komplizierter. Das Leipziger Regieduo Warrug holt drei Performer auf die Bühne, um sich und ihre Biografie in dieser Hinsicht zu entblößen. Angereichert mit Recherchematerial entsteht ein Abend zwischen Doku und Als-ob. Dessen schönes Schillern aus Sein und Schein kann den eigenen Projektionen vielleicht neue Filmschnipsel beifügen. (Foto: Rolf Arnold)

Residenz, 28., 30.1.

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Literatur

Jaroslav Rudis liest aus »Nationalstraße«

Auch die Tschechen hatten ja ihr 1989. In seinem aktuellen Roman »Nationalstraße« lässt unser Prager Lieblingsschriftsteller Jaroslav Rudis den ehemaligen Polizisten und nunmehrigen Wendeverlierer Vandam zu Wort kommen: 1989 war der bräsige Vorstadt-Rambo und Kampfsport-Fan so etwas wie ein Held. Er hat nämlich - aus Versehen und zugleich buchstäblich - die »Samtene Revolution« losgetreten. (Foto: Jan Rasch)

Haus des Buches, 29.2.

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Literatur

Südvorstadt-Lesung

Mit der »Universum-Buchhandlung« und »Kü's Buchhandlung« waren 2015 gleich zwei Buchläden aus der Südvorstadt verschwunden. Nun haben drei »Kü's«-Veteraninnen, Katja Junghanns, Gabriele Heise und Carmen Polee, am selben Ort die »Buchhandlung Südvorstadt« eröffnet. Und die lokalen Literaturgrößen Ralph Grüneberger, Andreas Reimann, Bernd-Lutz Lange lassen es sich nicht nehmen, das frohe Ereignis mit einer Lesung zu feiern. (Foto: S. Hauptmann)

Buchhandlung Südvorstadt, 28.2.

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Film

And The Oscars Goes To ...

Fünf Jahre lang versorgte die Programmvideothek Memento den Kiez um die Kolonnadenstraße mit Filmkunst und Futter. Daneben gab es auch viele bebilderte Filmvorträge von Claudia Cornelius, in denen sie die Dekaden der amerikanischen Filmgeschichte durchstreifte und cinephilen Personenkult pflegte. Am 26. Februar blickt sie ein letztes Mal in die Geschichte der Oscars. Tags drauf wird das Memento schließen und eine Lücke in der Leipziger Kulturlandschaft hinterlassen.

Memento, 26.2.

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Musik

Safi

»Safi, Band, Musik, Leipzig, Berlin, Pias, Golem, Ausgebrannt, Offensichtlich, Indie, Punk« - so fasst sich Safi selbst in wenigen Worten zusammen. Was natürlich nicht annähernd vollständig sein kann. Wir könnten an dieser Stelle noch ergänzen: »Gitarre, Stimme, Janus, Schminke, Krach, Stille, Springen, Edding-Tattoos, Vorband von Wire, Vorband von Refused, Krawall, Trio, Sängerin, Sagen und Denken, Schreien« ... und müssten dann doch nur sagen: »Schaut sie euch an!«

Moritzbastei, 27.2.

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Musik

Youth Lagoon

»Ich habe mich nie richtig wohl gefühlt. Es ist dieses Gefühl von Unwohlsein, das einem überallhin folgt, weil die Gedanken nie still sind«, sagt Trevor Powers. Dieses Unwohlsein hat er jetzt in seine Musik gepackt. Psychedelischer Dream-Pop ist daraus geworden, indem er gegen Reihenhäuser und das Streben der Gesellschaft danach, eine fehlerlose Existenz zu führen, ansingt. Mit hoher Stimme, bei der man sich ganz und gar nicht unwohl fühlt. (Foto: Matt de Jong)

UT Connewitz, 23.2.

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Clubbing

Caramba! No. 1 Sensation

Caramba! Records sind wieder da. Was genau das Leipziger Label und Netzwerk für Künstlerinnen der elektronischen Musik Neues plant, bleibt geheimnisumwoben, wird aber jetzt schon »Sensation« genannt. Klar ist aber: Zur Nacht im IfZ spielt Jennifer Touch live ihre dunklen 80er-Synth-Pop-Sounds, zudem legt Natascha Kann ihren Berliner Chicago Detroit House Techno auf und auch die Caramba!-DJs Smilla, Lucis & CFM laden zum Tanz.

Institut für Zukunft, 19.2.

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Clubbing

Born in Ruins Album Release

Inzwischen ist es fast schon außergewöhnlich, was man über den DJ André Galluzzi erzählen kann: Er liebt Vinyl und legt auch mit den Platten auf. Seine Gigs, die durchaus mal die Zehn-Stunden-Grenze überschreiten, sieht er selbst als Reise, auf die er die Clubbesucher mitnimmt, indem er sie durch diverse Landschaften seiner Sounds führt. Mit seinem selbst gegründeten Label Aras zog er von Berlin nach London. Jetzt führt ihn seine Reise auch nach Leipzig.

Distillery, 27.2.

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Theater

Lobgesang

Licht und Finsternis: Das Leipziger Ballett ertanzt Mendelssohns »Lobgesang« und Poulencs »Figure humaine« - und zwar gleichzeitig. Wie ein Gespräch werden Elemente der Zuversicht und Hoffnungslosigkeit gegenübergestellt. Das gab es noch nie zu hören! Zum Dialog gestaltet Ballettchef Mario Schröder Szenen voller Menschlichkeit sowie deren Abgründe: »Die zwei Komponisten funktionieren, als würden sie sich unterhalten, und wir sind dazwischen.« (Foto: Kirsten Nijhof)

Oper Leipzig, 6., 19., 27.2.

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Kunst

Rundgang HGB Leipzig 2016

Mitte Februar ist es wieder so weit: Die Studierenden der HGB zeigen, was sie das ganze Jahr dachten und machten. Zudem sind die Diplome des Wintersemesters zu erspähen. Wie in den letzten Jahren stellt sich die Frage, ob die Inszenierung von temporären Getränkeständen einen Lehrinhalt darstellt. Wer genau schaut, kann aber selbst dabei erhebliche Unterschiede erkennen. Dazu und zur Kunst alles Nähere bei kreuzer online. (Foto: Eric Meier)

Hochschule für Grafik und Buchkunst, 11.-14.2.

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etc.

K: KafKa in KomiKs

Das Druckkunstmuseum zeigt Kafkas Leben und Werk reich bebildert - allerdings nicht im Farbrausch, was zum Poeten auch nicht so richtig passen würde. Stattdessen schauen uns schöne schwarz-weiße Zeichnungen an, die gemeinsam mit David Zane Mairowitz entstanden. Am 5. Februar um 19 Uhr präsentiert hier zudem The Millionaires Club eine Lesung mit unter anderem Anna Haifisch und James Turek, die unserer Leserschaft bekannt sein sollten. (Foto: Gold und Wirtschaftwunder, Stuttgart)

Museum für Druckkunst, bis 3.4.