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Kinder & Familie

Der Zauberer der Smaragdenstadt

Der Himmel hängt voll Styroporkugeln. Dann werden diese zum betäubenden Mohnfeld und zu fliegenden Affen. Mit einfachsten, aber durchdachten Mitteln wird der Ostblock-Kinderbuch-Klassiker inszeniert. Alexander Wolkows Nachdichtung der »Oz«-Geschichte ist melodischer und insgesamt fantasievoller als die US-Vorlage. Ebenso originell ist diese Mischung aus Schauspiel und Figurentheater, die das hochsympathische Duo Nina Maria Föhr und Stefan Schleue gibt.

Cammerspiele, 14./15.3.

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Literatur

Karen Köhler liest aus »Wir haben Raketen geangelt«

Karen Köhler schreibe »von Momenten, in denen das eigene Universum zerbricht und weit und breit kein neues in Sicht ist. Ihre Erzählungen sind voller fröhlicher Melancholie und dramatischer Leichtigkeit.« So bewirbt in mustergültiger Klappentext-Prosa der Veranstalter »Wir haben Raketen geangelt«. Normalerweise würden wir so was nie und nimmer abschreiben. Nur: In diesem Fall ist es nicht gelogen. Jedes verdammte Wort stimmt! (Foto: Julia Klug)

Lehmanns Buchhandlung, 26.3.

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Literatur

Wolfgang Welt liest aus »Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe«

An Wolfgang Welt scheiden sich die Geister. Der ehemalige Musikjournalist, der als Nachtportier am Bochumer Schauspielhaus arbeitet, gilt als literarischer Underdog. Andererseits erscheint sein Hauptwerk, die autobiografische Romantrilogie »Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe«, immerhin bei Suhrkamp. Und da gehört es auch hin. Was wiederum nicht heißt, dass Welt nicht ins Noch Besser Leben gehört. Oh doch, das tut er sehr wohl! (Foto: Peter Wasielewski)

Noch Besser Leben, 6.3.

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Theater

Madama Butterfly

Die »Madama Butterfly«-Premiere garniert die Oper mit zwei anderen Werken des italienischen Komponisten. So findet sich die musikalische Tragödie um die japanische Schmetterlingsdame, die in deren Selbstmord gipfelt, eingerahmt von »Manon Lescaut« und »Tosca«. Giacomo Puccini nannte die ergreifende Geschichte der verschmähten Alleinerziehenden mit Exotik-Erotik seine liebste Oper. Regie führt Aron Stiehl (»Das Liebesverbot«). (Foto: Kirsten Nijhof)

Oper Leipzig, 14., 22., 28.3.

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Musik

Bratsch

40 Jahre waren Bratsch nun unterwegs in der Musikgeschichte von Jazz, Klezmer und südosteuropäischem Folk. Für die Franzosen, die sich immer wieder auf Wanderschaft begaben, um neue Kulturen zu entdecken und einzubeziehen, wurde extra die Musikrichtung »imaginäre Folklore« erfunden. Nun gehen die »ausgefuchsten Akustiker« (FAZ) und »Balkan Blues Brothers» (SZ) auf Abschiedstour, um in der naTo eine der letzten ihrer stets hervorragenden Live-Shows zu spielen. (Foto: François Junot)

naTo, 4.3.

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Musik

Feine Sahne Fischfilet

»Ich bin komplett im Arsch!«, brüllen alle mit, wenn Feine Sahne Fischfilet auf der Bühne beginnen. Tausende Rock-am-Ring-Besucher genauso wie der kleine Antifa-Punk im Provinzjugendclub. Die Band wird seit Jahren vom Verfassungsschutz als gefährlich beworben. Was die Fangemeinde der Band nicht davon abhält, kontinuierlich größer zu werden und sie selbst immer melancholischer, wie sich auf ihrem neuen Album »Bleiben oder gehen« zeigt. Komplett im Arsch schon wieder. (Foto: owieole)

Täubchenthal, 7.3.

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Clubbing

Electric Island

Ein Abend der Everybodys Darlings: Ben Ufo, der Mitbetreiber von Hessle Audio, hat sich diesen Namen vor allem durch seinen eklektischen, deepen Stil zwischen House, Bass und Techno erworben. Karen Gwyer hat sich diesen Titel nicht nur mit 15-minütigen Musikvideos, sondern vor allem durch ihre ebenso langen Ambient-Techno-Tracks verdient. Und Kassem Mosse gilt ja sowieso als Darling der Leipziger Tanzgesellschaft.

Conne Island, 20.3.

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Clubbing

Overdubclub Record Release Party

Vor nicht einmal drei Jahren lud der Overdubclub zum ersten Mal zum Jammen und zum Austausch an Ableton, MPC, Synthesizer in die Wärmhalle Süd ein. Seitdem ist die beschauliche Runde immer mehr gewachsen und dank (voraussichtlich erfolgreichem) Crowdfunding wird der erste Vinyl-Sampler in der Distillery gefeiert. Mit Sets von Ranko, Duktus oder Crssspace und mit Genres von House über Low Fi zu Instrumental Hiphop.

Distillery, 20.3.

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Film

Alfred-Hitchcock-Filmreihe

Ende April jährt sich der Tod von Alfred Hitchcock zum 35. Mal. Der Regina Palast zeigt in seiner Classic-Filmreihe fünf Meisterwerke des Master of Suspense am Stück: den Tierhorrorfilm »Die Vögel«, den voyeuristischen Krimi »Das Fenster zum Hof«, den Psychothriller »Marnie«, »Psycho« - sein wohl bekanntestes Werk - und schließlich Höhenkoller mit »Vertigo - Aus dem Reich der Toten«. Zehn Stunden Spannung pur!

Regina Palast, 29.3.

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Film

X-Men: First Class - Erste Entscheidung

Die Comics aus dem Hause Marvel reflektieren immer wieder, in das Universum der Superhelden verwoben, aktuelle gesellschaftspolitische Ereignisse und Strömungen. So erzählt der Reboot der X-Men-Serie nicht nur von den Anfangstagen, als Professor Xavier seine erste Generation X-Men um sich scharte. Das ausgesprochen sehenswerte Prequel setzt sich auch mit der Angst vor dem Fremden auseinander, wie Andreas Rauscher in seinem Vortrag »Mutanten-Patchwork der Minderheiten« herausstellen wird.

Cinémathèque in der naTo, 24.-26.3.

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Kunst

Kafka im Künstlerbuch

Da sich im März eh alles um Bücher dreht, sei nicht nur auf die neue Wechselausstellung zu Kafka und Künstlerbuch im Buch- und Schriftmuseum verwiesen, sondern auch ein Besuch der Dauerausstellung »Zeichen - Bücher - Netze« sehr empfohlen. Danach lassen sich nicht nur die auf der Buchmesse feilgebotenen Produkte besser einschätzen. Die Ausstellungen bereiten auch auf den anderen Monatstipp in die Leipziger Druck- und Verlagsvergangenheit vor.

Deutsches Buch- und Schriftmuseum/Deutsche Nationalbibliothek, 11.3.-6.9.

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etc.

Kafka im Künstlerbuch

Da sich im März eh alles um Bücher dreht, sei nicht nur auf die neue Wechselausstellung zu Kafka und Künstlerbuch im Buch- und Schriftmuseum verwiesen, sondern auch ein Besuch der Dauerausstellung »Zeichen - Bücher - Netze« sehr empfohlen. Danach lassen sich nicht nur die auf der Buchmesse feilgebotenen Produkte besser einschätzen. Die Ausstellungen bereiten auch auf den anderen Monatstipp in die Leipziger Druck- und Verlagsvergangenheit vor.

Deutsches Buch- und Schriftmuseum/Deutsche Nationalbibliothek, 11.3.-6.9.

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Kunst

Leipzig beeinDruckt. 500 Jahre Druck- und Verlagsstandort

Leipzig als Metropole - dies galt tatsächlich für die Druck- und Verlagsbranche. Heute erinnert das Grafische Viertel ebenso daran wie die teils noch sehr repräsentativen Gebäude. Die Ausstellung schaut 500 Jahre in die Geschichte zurück. So bieten sich nun Drucke und Maschinen aus Zeiten an, in denen Leipzig für das Zentrum des Zeitungs- und Zeitschriftenwesens und später im 19. und 20. Jahrhundert für das des grafischen Gewerbes stand. Etwas Melancholie darf dabei mitschwingen. (Foto: Klaus-D. Sonntag)

Museum für Druckkunst Leipzig, 28.3.-4.10.