Startseite / Adressen

Terminfinder

Größeres Bild
Film

A War

Was ist los im Staate Dänemark? Das kleine Land im Norden produziert seit einigen Jahren ein Meisterwerk nach dem anderen. Selten war die Dichte so hoch wie in diesem Monat. Den Anfang macht das hochspannende Post-Kriegsdrama »Unter dem Sand« (ab 7.4., Passage Kinos). Merken sollte man sich den Namen Tobias Lindholm, der nicht nur Thomas Vinterbergs »Die Kommune« (ab 21.4., Passage) schrieb, sondern mit seiner dritten Regiearbeit »A War« (ab 14.4., Kinobar Prager Frühling) gleich einen Oscarkandidaten ablieferte.

Kinobar Prager Frühling, ab 14.4.

Größeres Bild
Literatur

Lesung mit Stefanie Sargnagel

»Eigentlich möchte ich gar nichts arbeiten, auch nicht künstlerisch, eigentlich will ich nur mit dem Witzmann die Währinger Straße auf und ab spazieren«, meint Stefanie Sargnagel. Schön, dass sich die Wiener Bloggerin trotzdem bisweilen dazu aufrafft. Ansonsten könnten wir uns ja nicht an ihrem neuesten Erzeugnis »Fitness« erfreuen, aus dem sie diesen Monat in der guten alten naTo vorträgt. (Foto: David Bogner)

naTo, 29.5.

Größeres Bild
Literatur

György Dragomán liest aus »Der Scheiterhaufen«

Ein Coming-of-Age-Roman über Securitate-Spitzel und ihre Opfer im Gewand des magischen Realismus - kann das gutgehen? An sich nicht. Nein. Nie und nimmer. Es sei denn, der Schriftsteller, der sich solches vornimmt, heißt György Dragomán. Mit anderen Worten: »Der Scheiterhaufen« ist der verstörendste, packendste, grandioseste Roman, den wir seit Langem - oder vielleicht sogar jemals - gelesen haben. (Foto: Anna T. Szabo)

Haus des Buches, 24.5.

Größeres Bild
Musik

Faun Fables, B'ee

Dawn McCarthy und Nils Frykdahl aka Faun Fables sind nicht einfach nur ein Folk-Duo aus Kalifornien, das seine Sopran- und Bariton-Stimmen bestens mit Glockenspiel und osteuropäischen Einflüssen kombiniert und dessen Sängerin schon mit Bonnie Prince Billy ganze Alben aufgenommen hat. Faun Fables sind auch verrückt. Und vor allem live mehr als eine Band: Performance, Tanz und Puppentheater kann man da im Möbelgeschäft Unterholz erwarten.

Unterholz, 29.5.

Größeres Bild
Musik

Laura Gibson

Laura Gibson gewann einst die Jugend-Hochsprung-Meisterschaften des US-Staates Oregon. Dann wurde sie Musikerin. Zum Glück, möchte man sagen, wenn man ihre Interpretation von Folk hört, ihre Akustikgitarre, ihre Songs über das Leben, in dem Beziehungen kaputtgehen, Häuser in die Luft fliegen und man sehr lange mit Menschen voller Flugangst im Zug von Portland nach New York sitzt. In dieser Bahn ist auch zum großen Teil ihr neues Album »Empire Builder« entstanden. (Foto: Shervin Lainez)

Werk 2/Halle D, 3.5.

Größeres Bild
Clubbing

Parallel

Daniela La Luz hat eine Yoga-Platte von 1976 in einen ihrer Mixe eingebaut. Vielleicht ist das gemeint, wenn die Leute sagen, dass die Producerin in ihren Sets die Grenzen von Techno und House öffnet - Richtung neue Horizonte. Dorthin bewegt sie sich nicht nur in Sets und Mixen, sondern auch mit ihrem kleinen Label »Parallel Berlin«. Wenn sie nicht gerade Yoga-Platten nutzt, singt La Luz ihre Vocals selbst und spielt ihre Sets immer live.

Pferdehaus, 21.5.

Größeres Bild
Clubbing

Animals Have Feelings Tour

Irgendwie begann die Karriere von Sam Baker aka Samiyam in einem Detroiter Stripclub, wo ihn Freunde überzeugten, mal etwas mehr Musik zu machen. Also kündigte er seinen Hausmeisterjob und zog nach Los Angeles, wo er sich mit diversen anderen Beatmakern wie Flying Lotus zusammentat. Inzwischen ist Samiyams viertes Album »Animals Have Feelings« erschienen, mit jeder Menge Funk und Westcoast-Sound von früher. (Foto: Theo Jemison)

Distillery, 26.5.

Größeres Bild
Theater

Germans are different

Plötzlich stülpt sich jeder Zuschauer einen Papphocker über den Kopf und summt, seinen inneren Ton findend, vor sich hin. Unter völliger Albernheit geht man »Germans are different« (Regie: Matthias Matschke) auf den Leim. Hubert Wild gibt den systemischen Musiktherapeuten, der mit dem gemeinsamen Absingen eines Bach-Chorals die Angst austreiben will. »Angstfrei dank Gehorsam«: Auf spezielle Weise rührt der Abend am Bezirzen durch Ästhetik. Unheimlich. (Foto: Rolf Arnold)

Schauspielhaus, 6.5.

Größeres Bild
Theater

Momenta 16 - Improvisationsfestival

Die Theaterturbine, ein alter Hase in Sachen Improtheater, schenkt sich und seinem Publikum erneut ein Festival mit internationaler Besetzung. Eingeladen für Einzelshows sind fünf Stars, die die extreme Bandbreite des Improvisationstheaters zeigen, etwa eine Live-Radio-Show oder Stegreif im Stil eines Schweden-Krimis. Das Festival gipfelt im Impro-Jam, wo Gäste und Turbine-Leute sich gemeinsam Scharmützel liefern. Alles, nur kein Schema F.

naTo, 19.-21.5.

Größeres Bild
Film

Grasp The Nettle

Dok around the clock - das Dok Leipzig wird fortan zur »Schnapszahl« (5.5., 8.8., 10.10.) in ausgewählten Kinos der Stadt Dokumentarfilmperlen der vergangenen Jahre zeigen. Die Cinémathèque eröffnet die Reihe am 5. Mai mit der spannenden britischen Doku »Grasp The Nettle« (Dok 2013) über ein Akti-vist-Innencamp auf dem Londoner Parliament Square. »Occupy« aus der Insiderperspektive.

Cinémathèque in der naTo, 5.5.

Größeres Bild
Film

The Revenant

Es wird Sommer! Das Autokino auf der Alten Messe hat die Open-Air-Kinosaison bereits eingeläutet.
Ende April/Anfang Mai folgen nun auch Feinkost und Luru-Kino mit einer Auswahl der Programmkino-Highlights der vergangenen Monate, ausgewählten Klassikern und Previews kommender Hits. Im Juli zieht das 2cl Sommerkino nach und verbindet die Filme auch immer wieder mit Vorträgen und Diskussionen.

Sommerkino auf der Feinkost, 1.5.

Größeres Bild
Kunst

Moshe Gross

Moshe Gross wurde 1925 in Leipzig geboren und flüchtete 1933 mit seinen Eltern über Paris nach Palästina. Als Erwachsener gründete er in Israel ein Fotostudio und verfolgte mit der Kamera die Gründung des Landes, das dortige Leben, die Menschen und die Architektur. Anlässlich seines 90. Geburtstages sind nun bis Juli Fotografien aus den Anfangsjahren zu sehen. (Foto: Moshe Gross)

Ariowitsch Haus Leipzig, ab 12.5.

Größeres Bild
Kunst

Manaf Halboumi , »Nowhere is Home«

Was packt »der« Deutsche ein, wenn er flüchtet? Im Museum der bildenden Künste sind derzeit zwei Autos zu sehen, die Manaf Halboumi exemplarisch packte. Geboren in Syrien, studierte er an der Dresdner Kunsthochschule und ist heute Meisterschüler bei Eberhard Bosslet. Was wollen uns diese Autos erzählen? Vielleicht am ehesten, dass Klischees nicht unbedingt zur Aufklärung beitragen. Allein deshalb lohnt bereits ein Gang ins Museum. (Foto: B. Kober/Punctum)

Museum der bildenden Künste Leipzig, bis 26.6.