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Film

Ein Geschenk der Götter

36 Jahre alt, Schauspielerin, arbeitslos: Anne findet sich auf dem Arbeitsamt wieder. Kurzerhand nimmt sie das Angebot an, ein Theaterstück mit einer Gruppe von Langzeitarbeitslosen einzustudieren. Die Begeisterung ist weder bei ihr noch bei den Akteuren sonderlich groß. Aber je mehr sie sich in das Stück vertiefen, desto stärker schweißt sie das als Gruppe zusammen. Ein erfrischend leichtes Sozialdrama im Ton der Filme Andreas Dresens.

Passage Kinos, ab 9.10.

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Literatur

Lutz Seiler liest aus »Kruso«

Sagen wir es so: Sollte am 6. Oktober Lutz Seiler für seinen Roman »Kruso« nicht den Deutschen Buchpreis bekommen, möge die Jury der Blitz beim Scheißen treffen. Aber im Grunde ist es auch egal, denn ein solches Buch hat überhaupt keinen Preis nötig. »Kruso« wird noch gelesen werden, wenn dieser Herbst und alle Buchpreise längst vergessen sind. Hauptsache, Seiler kommt zu uns, um daraus zu lesen und darüber zu reden. (Foto: Jürgen Bauer/Suhrkamp Verlag)

Moritzbastei, 12.10.

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Literatur

Madeleine Prahs liest aus »Nachbarn«

Auch die »Dritte Generation Ost« meldet sich zu Wort. In ihrem Romandebüt »Nachbarn« erzählt die Leipziger Schriftstellerin Madeleine Prahs, geboren 1980 in Karl-Marx-Stadt und teils dort, teils in Bayern aufgewachsen, die Schicksale von sechs Menschen zwischen Ost und West von 1989 bis 2006. Die Vergangenheit dieser Menschen ist durch die DDR geprägt, aber ihre Gegenwart ist gesamtdeutsch. »Nachbarn« ist ein Wenderoman im Hier und Heute. (Foto: Louis Volkmann)

Horns Erben, 16.10.

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Theater

Sind wir das Volk?

Gibt es etwas von 1989, das auf die Jugend übergegangen ist, oder ist der Mauerfall nur eine Fußnote der Geschichte? Das Projekt mehrerer soziokultureller Zentren spürt dem praktisch-künstlerisch nach. Rund 30 Mitwirkende aus verschiedenen Kontexten und Blickwinkeln sind beteiligt an dem Rundgang, in dem zahlreiche Aktivitäten wie Tanz und Theater, Musikprojekte und Videofilm eingebunden sind. Als zentral schält sich die Forderung nach Mitbestimmung heraus.

Temporärer Pavillon Wilhelm-Leuschner-Platz, 2.10.

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Theater

Wolokolamsker Chaussee I-V

Endlich wieder Heiner Müller im Schauspielhaus! Wenn auch nur auf der Hinterbühne, aber das war beim letzten Mal 2006 mit »Zement« nicht anders. Gut, etwas gemüllert hat Thomas Thieme in der Centraltheater-Arena letztes Jahr auch. Nun geht es um Aufbäumen und Widerstand, Anpassung und Alternativen - von Rückschlägen der deutschen Wehrmacht vor Moskau bis zur Republikflucht in der DDR der 1980er. Und um die Frage, ob und wie aktuell Müller noch ist. (Foto: Rolf Arnold)

Schauspielhaus, 10., 17., 26.10.

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Clubbing

iTems&Things Label Showcase

Zur iTems&Things-Labelshowcase kommt neben Marc Houle und Troy Pierce auch die wunderbare Chloé aus Paris. Dort hat die DJ neben ihrer eigenen Partyreihe Lumière Noire auch Sounds und Audio-Visual-Shows für die Cinémathèque geschaffen. Im Eli wird sie aber eines ihrer elektronischen Sets spielen, denen man so oft während des Tanzes eine eigene Vision anmerkt.

Elipamanoke, 17.10.

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Clubbing

Soaring Elation

Soaring Elation heißt eine neue Veranstaltungsreihe für elektronische Spielarten im Institut für Zukunft. Als Erstes schaut der Chicagoer DJ und House-Produzent Tevo Howard vorbei, um ein Live-Set zu spielen, das aus Roland 707-Rhythmen, Arpeggio-Bass und hymnischen Pianomelodien besteht und immer gerne auf die achtziger und neunziger Jahre verweist. Und vor allem die Menschen dazu bringt, euphorisch zu feiern. (Foto: Christopher A. Finger)

Institut für Zukunft, 18.10.

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Musik

Marianne Faithfull

Seit 50 Jahren steht Marianne Faithfull inzwischen auf Bühnen, und wie man so hört, wird sie das nicht mehr oft tun weswegen es wohl die letzte Chance sein dürfte, die Grande Dame der Rockmusik live zu erleben. Obwohl die Ankündigung ihres 20. Albums »Give My Love To London« (sie hasst London!) doch noch Hoffnung auf weitere 20 Jahre Bühnenauftritte lässt. (Foto: Eric Guillemain)

Haus Auensee, 17.10.

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Musik

Mark Ernestus presents Jeri-Jeri

Mark Ernestus ist nicht nur Dubtechno-Pionier und Basic Channel/Hard Wax-Gründer, sondern wohl der beste Produzent für afrikanische Musik hierzulande. Mit Jeri-Jeri präsentiert er nun eine senegalesische Gruppe aus bis zu 14 Percussionisten, deren »Straßenmusik« Funk fürs Herz ist. Und die Ernestus produziert, ohne an westlichen Exotika-(Miss-)Verständnissen zu scheitern. (Foto: Planet Rock)

Schauspielhaus, 3.10.

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Kunst

Lindenow #X - 10. Kunstraumtage im Leipziger Westen

Während anderswo die Deutsche Einheit gefeiert wird, lädt das Netzwerk unabhängiger Kunsträume im Leipziger Westen zur zehnten Ausgabe von Lindenow ein. Das Ganze steht unter dem Motto »Denn es ist Jetzt. Und Jetzt ist immer.« Dabei bleibt das Gestern aber nicht auf der Strecke. Die zentrale Anlaufstelle, um nicht die Übersicht zu verlieren, befindet sich in der Lützner Straße 36. (Foto: Klickkat)

Galerien/Off-Spaces/Kunstorte in Lindenau, 3.-5.10.

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Kunst

Krieg der Geister

Weimar hat es schwer. Mit dem mehr als überschaubaren Städtchen verbinden sich zu viele Adern der Weltgeschichte - die Stadt als Wallfahrtsort eines übersteigerten Idealismus mit Nationalethos und -pathos oder die beginnende Moderne im Kunstfeld durch Harry Graf Kessler. Die umfangreiche Schau begibt sich in die Tiefen und Höhen und bildet einen guten Abschluss dieses Erinnerungsjahres. (Foto: Sascha Schneider: Hohes Sinnen, 1903/Klassik Stiftung Weimar)

Neues Museum Weimar, bis 9.11., Di-So 10-18 Uhr

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DOK Leipzig - 57. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm

Ende Oktober fliegen wieder die Tauben über Leipzig. Noch herrscht Stillschweigen darüber, welche Filme von den 2.350 Einreichungen aus 119 Ländern letztendlich ausgewählt wurden. In den kommenden Wochen gibt es sie im kreuzer DOKblog zu lesen, der auch in diesem Jahr das Festival begleiten wird. Ein paar Informationen konnten wir Festivalleiter Claas Danielsen bereits entlocken und werfen zudem einen Blick auf die Sonderprogramme.

Passage Kinos, CineStar, Cinémathèque in der naTo, Schaubühne Lindenfels, 27.10.-2.11.