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Eels

Eels

Hombre Lobo

Hombre Lobo

Man wusste es ja schon immer. Mark Oliver Everett aka E hat es nicht leicht. In der kürzlich erschienenen Autobiografie des Eels-Sängers wird klar, warum. Viel Tod in seiner Familie, Einsamkeit, Missverständnisse und die stete Suche nach irgendwas. Nun bringt er sein siebtes Studioalbum heraus. Und es klingt, als hätte er den inneren Seelenfrieden immer noch nicht gefunden. 12 Songs Of Desire lautet passend der Untertitel des Albums. »Ich dachte, was passiert, wenn der junge Dog Faced Boy (vom Souljacker Album) erwachsen wird? Am besten ein ehrwürdiger alter Werwolf«, benennt E die Intention des Werks. Und so klingt es dann auch. Er heult, besingt die Einsamkeit und fordert auf, endlich die Stadt zu verlassen. »The road in front of us is long and wide«. So schön und schlimm wie eh und je. Leicht verzerrt, mal krachig, mal ganz ruhig. Mit dem unterschwelligen Optimismus, der ihn immer weiter gehen lässt. Um am Schluss zum Schluss zu kommen: »I?m no ordinary man«. Das nun wirklich nicht. Und genau das macht auch diese Platte wieder zu einem Meisterwerk. Juliane Streich


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