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Couragiertes Kino

Die Kinostarts im Überblick und was sonst Filmisches in der Stadt geschieht

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In diesen Tagen ist das Motto der Medienwoche, die der Landesfilmdienst Sachsen bereits im 15. Jahr veranstaltet, wichtiger denn je. Ebenso wie die Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und andere Diskriminierungen, egal ob von Nazis oder »besorgten Bürgern«. Eine Woche sind Schüler und Schülerinnen und alle Interessierten daher zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch und zu zahlreichen Filmvorführungen u.a. mit David Wnendts »Kriegerin«, »Wir sind jung, wir sind stark« über die Ereignisse in Rostock 1992 und Jafar Panahis Berlinalegewinner »Taxi Teheran« eingeladen.
Courage leben, 3.–11.12. Cineding

Film der Woche: »The Duke of Burgundy« beginnt auf der Tonspur mit der malerischen Idylle von Wasserplätschern und Vogelgezwitscher. Von dort an hören wir immer wieder knarzendes Leder, klackernde Absätze, knisternd-elektrisch aufgeladene Kleider und Strümpfe, nachtaktiv summende Insektenschwärme oder leise berstende Seifenschaumbläschen. Inmitten diesem immer mehr ins subtil Surreale driftenden Soundteppichs bewegen sich Evelyn und Cynthia. Sie verbringen ihre Zeit gemeinsam und dekadent in einem alten Schloss und inszenieren dort abgeschlossen von der Außenwelt ihren Beziehungsalltag in erotischen Dominanzritualen. Wenn sie einmal nicht vor Ort sind, arbeiten sie als Insektenforscherinnen. In einer reinen Frauenwelt angesiedelt, lotet der Film betörend, ohne dabei jemals voyeuristisch zu werden, die komplexe Beziehung der beiden aus, verschachtelt sich dramaturgisch durch erzählerische Loops und eine Optik aus Dopplungen von trügerischer Eleganz immer mehr hinein in das Unterbewusste seiner Figuren, die versuchen ihr gegenseitiges Begehren im Angesicht der Phantasien der anderen in eine gemeinsame Taktung zu bringen. »The Duke of Burgundy« ist ein doppelbödiges Prachtstück. Ausführliche Kritik von Stephan Langer im aktuellen kreuzer.

»The Duke of Burgundy«: ab 7.12., Cinémathèque in der naTo

Der liebe Gott (gewohnt ruppig: Benoît Poelvoorde) lebt, wohnt in Brüssel und hat neben seinem bekannten Christus-Sohn auch noch eine zehnjährige Tochter, Éa (grandios und in Sitges mit dem Darstellerpreis prämiert: Pili Groyne), die er bislang in seiner Wohnung ohne Aus- und Eingang vor der Welt verborgen hielt. Da Éa mit dem Sadismus ihres Vaters hadert, begibt sie sich mit Hilfe ihres Bruders auf die Erde, wo sie sechs Apostel um sich sammelt, um ein »brandneues Testament« zu schreiben. Zuvor schickt sie allerdings noch allen Menschen eine Nachricht, in der diesen auf die Sekunde genau der Zeitpunkt ihres Todes mitgeteilt wird. Das verändert in der Welt so ziemlich alles, was sich auch auf die Begegnungen Éas mit den Menschen und ihren künftigen Aposteln auswirkt. Selten zuvor hat man einen derart vor skurrilen Einfällen überquellenden Film gesehen, dem im wahrsten Sinne des Wortes nichts heilig ist und der sich mit einem tiefschwarzen Humor über die Menschen und die westlich-christliche Geschichte auslässt. Ausführliche Kritik von Frank Brenner im aktuellen kreuzer.

»Das brandneue Testament«: ab 3.12., Passage Kinos

Es ist Weihnachten, aber die „4 Könige“, die in der Jugendpsychiatrie ankommen, um die Feiertage unter ärztlicher Aufsicht zu verbringen, sind alles andere als Heilige. Lara wird von ihren betuchten Eltern vernachlässigt und kompensiert den Mangel an Liebe durch Drogen und Aufmüpfigkeit. Alex leidet unter der Scheidung ihrer Eltern und der psychischen Instabilität der Mutter. Fedja wurde Opfer von Mobbing an seiner Schule und die Spuren an seinem Körper zeugen davon, was der verschlossene Teenager erleiden musste. Schließlich stößt auch Timo zur Gruppe. Der aggressive junge Mann wird aus der geschlossenen in die offene Station verlegt, auf Geheiß des Psychiaters Dr. Wolff, der sich der Gruppe annimmt. Das Gefüge der unfreiwilligen Insassen befruchtet sich, aber Timos Unberechenbarkeit stellt eine konstante Gefahr dar, die Wolff aus den Händen zu gleiten droht.
Ein beachtliches Ensemble an Jungdarstellern hat Theresa von Eltz für ihr Regiedebüt versammelt: Jella Haase, bekannt als Chantal aus „Fack Ju Göhte“, verleiht Lara eine natürliche Dreistigkeit, Paula Beer („Poll“) lässt vieles erahnen, was in ihrer Figur vor sich geht. Moritz Leu überzeugt als der von Angstzuständen zerfressene Fedja und auch Jannis Niewöhner („Rubinrot“) bewältigt die schwierige Aufgabe des Psychopathen der Gruppe, der sich nur mit Gewalt zu helfen weiß, überzeugend. Am Ende hat jeder von ihnen Spuren beim Betrachter hinterlassen und die teilweise konstruiert wirkende Handlung gerät in den Hintergrund.

»4 Könige«: ab 3.12., Kinobar Prager Frühling, ab 26.12., Schaubühne Lindenfels

Chuck Norris kann alles. Das ist spätestens bekannt, seit der bärbeißige Actionstar dank des Internets ein ganzes Witzgenre für sich gepachtet hat. Dass er einst die sozialistische Diktatur in Rumänien zu Fall brachte, ist allerdings für die meisten wohl ein neues Chuck-Norris-Faktum. Dieser steilen These widmen sich die Macher von »Searching for Sugarman« in diesem charmanten Doku-Projekt. Genauer geht es um den inspirierenden Einfluss des US-Kinos auf ein System, das seine Bevölkerung wirtschaftlich und kulturell vom Westen zu isolieren versuchte.
Unter der Regierung Ceausescus sind amerikanische Filme in Rumänien verboten – und entsprechend heißbegehrt. Trotz drohender Gefängnisstrafen haben es sich einige mutige Filmbegeisterte zum Auftrag gemacht, ihre Mitmenschen (und sich selbst) mit dem Stoff zu versorgen, aus dem amerikanische Träume sind. Die rumänische Regisseurin Ilinca Calugareanu mischt Ausschnitte aus den Kultfilmen, mit denen wir hierzulande so selbstverständlich aufgewachsen sind, mit nachgestellten Szenen und Kommentaren der damals Beteiligten zu einer rührenden Liebeserklärung an das Medium Film und seine befreiende Kraft. Allzu sehr ins politische Detail geht sie dabei nicht, die Atmosphäre von Meinungsdiktatur und Überwachung wird aber auch so spürbar. Dank der sympathischen Protagonisten trotzdem ein jederzeit beschwingter Spaß mit einem Hauch von Ostalgie, im besten Sinne des Wortes. Ausführliche Kritik von Karin Jirsak im aktuellen kreuzer.

»Chuck Norris und der Kommunismus«: ab 3.12., Cineding, 10./11.12., UT Connewitz, ab 26.12., Schaubühne Lindenfels

Regisseur Sékou Neblett versammelt und interviewt in »Blacktape« die Protagonisten der deutschen HipHop-Szene und liefert ein Porträt über die Ursprünge einer Subkultur, die sich aus einem Lebensgefühl heraus entwickelte. Gemeinsam mit Marcus Staiger , Falk Schacht , Max Herre, Thomas D, Afrob, Azad, Eko Fresh, Fünf Sterne Deluxe, Samy Deluxe, Haftbefehl, Megaloh, Stieber Twins, Jaybo aka Monk, Steve Blame, Neffi Temur u.v.a. erinnert sich Neblett an die Entstehungszeit des deutschen HipHop. Auf seiner filmischen Reise spürt er dem Mysterium Tigon nach, der den Stein ins Rollen gebracht haben soll. Mehr und mehr werden die Auswirkungen und damit die Relevanz des HipHop auf die deutsche Popkultur – deren Sprache und musikalische Entwicklung – sichtbar.

»Blacktape«: ab 3.12., Luru Kino in der Spinnerei

kreuzer verlost Freikarten. Email an film@kreuzer-leipzig.de (Betreff: »Reime«)

Im Winter 1820 überstand die Besatzung des amerikanischen Walfängers Essex einen Angriff, dessen Wucht sämtliches Vorstellungsvermögen der Seeleute überstieg: Ein gigantischer Wal entwickelte bei seiner Attacke einen menschenähnlichen Drang nach Vergeltung. Die authentische Schiffskatastrophe inspirierte Herman Melville später zu seinem Roman »Moby Dick«. Doch das Buch erzählt nur die halbe Geschichte. »Im Herzen der See« zeigt den qualvollen Überlebenskampf der verbliebenen Besatzung, der die verzweifelten Seemänner dazu bringt, Unvorstellbares zu tun. Stürme, Hunger und Panik nötigen die Männer dazu, den Wert des menschlichen Lebens und die Ethik ihres Berufs infrage zu stellen, während sich der Kapitän auf dem offenen Meer zu orientieren versucht und der erste Offizier an seinem Plan festhält, den großen Wal doch noch zu erlegen. Ron Howard inszenierte das als großes Abenteuerkino mit hervorragender Besatzung und beeindruckenden Effekten.

»Im Herzen der See«: ab 3.12., Cineplex, CineStar, Regina (3D)

 

Weitere Filmtermine der Woche

Elling
Tragikomödie um zwei Freunde, die frisch aus der Psychiatrie entlassen wurden. In einer für sie oft beängstigenden Umwelt suchen sie nach ihrem Platz in der Gesellschaft und nach Liebe. Dank sensibler Charakterzeichnungen gleitet der Film nie ins Geschmacklose ab.
4.12., 22 Uhr, Cinémathèque in der naTo (OmU)

 

Nicht alles schlucken
Psychisch erkrankte Menschen, Angehörige und Klinikpersonal berichten über ihren oft problematischen Alltag. Im Anschluss Gespräch mit Betroffenen, Angehörigen und Experten, Moderation: Thomas Seyde (Psychiatriekoodinator der Stadt Leipzig)
4.12., 19.30 Uhr, Cinémathèque in der naTo

 

Erich Mielke – Meister der Angst
Doku mit Archivmaterial und nachgestellten Spielszenen über den Werdegang Erich Mielkes, des berüchtigten und undurchsichtigen Ministers für Staatssicherheit der DDR. Nach dem Film gibt es eine Podiumsdiskussion mit dem Regisseur.
4.12., 18 Uhr, Museum in der »Runden Ecke«

 

Ich und Earl und das Mädchen
Der siebzehnjährigen Greg ist ein Einzelgänger wie er im Buche steht. Soziale Kontakte vermeidet er. Nur seinen Kumpel Earl lässt er näher an sich heran, denn beide hegen eine Leidenschaft für das Drehen von Kurzfilmen. Als Greg von seiner Mutter gebeten wird, Zeit mit einer an Leukämie erkrankten Mitschülerin zu verbringen, ist er gezwungen sein Schneckenhaus zu verlassen. Schöne Coming-of-Age-Geschichte über Freundschaft und das Übernehmen von Verantwortung.
R: Alfonso Gomez-Rejon; D: Thomas Mann (II), Olivia Cooke, RJ Cyler , USA 2015, 106 min
6.12., 19.30 Uhr, LURU-Kino in der Spinnerei

 

Mythos Freiheit 3
Die Cinémathèque blickt zum Abschluss ihrer Themenreihe »Mythos Freiheit« tief in die Seele. In (Kurz-)Filmen, Expertengesprächen, Workshops und Theatervorstellungen wird die Seele als Synonym für die Psyche des Menschen beleuchtet. Auf ganz unterschiedlichen Ebenen, etwa mit der bewegenden Doku »Death of a Serpent God«, um eine 18jährige, die aus ihrem gewohnten Umfeld nach Senegal abgeschoben wird, oder Workshops zu den Themen Diskriminierung, Flucht und Asyl.
1.–7.12., Cinémathèque in der naTo

Prison Terminal – The Last Days of Private Jack Hall
Als Jack Hall, ein Held des Zweiten Weltkrieges, den Drogendealer erschießt, der seinen Sohn süchtig machte, wird er zu lebenslanger Haft verurteilt. Dort erkrankt er später schwer und verbringt seine letzten beiden Lebenswochen in einem Gefängnishospiz, gepflegt durch Mithäftlinge. Im Anschluss an die Doku findet ein Gespräch über Sterbekultur und Hospizarbeit statt. Zu Gast ist Bianca Bretschneider (Geschäftsführerin Gemeinnützige Hospizium Leipzig GmbH und Leiterin Hospiz ADVENA Leipzig).
5.12., 20 Uhr (OF)

Shortbus
Im titelgebenden New Yorker Swinger-Kleinkunst-Club erfahren eine Therapeutin, ihr Freund, ein schwules Paar, eine Domina und andere Besucher neue Aspekte über ihre Sexualität und Beziehungen. Bei den Sexszenen wird wirklich alles gezeigt, doch dieser »Arthaus-Porno« bietet vor allem einen ungewöhnlich offenherzigen Seelenstriptease.
5.12., 22 Uhr (OmU)

Hip Hop-Eration
Hip Hop-eration statt Hüftoperation: Dokumentarfilm um eine ungewöhnliche Seniorentanzgruppe aus Neuseeland, die zu den Hiphop-Tanzweltmeisterschaften nach Las Vegas eingeladen wird.
6.12., 19.30 Uhr

Shaun das Schaf – Der Film
Durch ein Missgeschick wird der Bauer vom Hof in die große Stadt befördert und verliert dabei sein Gedächtnis. Seine Scherkünste lassen ihn dort jedoch bald zum Starfriseur avancieren. Schaf Shaun und seine Freunde wollen ihn zurückholen, werden dabei jedoch von einem bösartigen Tierfänger verfolgt. Eine Sternstunde des Animationsfilms.
6.12., 11 Uhr

 

Cinema Italia
Aktuelle italienische Filme in der Originalversion und im Gegensatz zu den Französischen Filmtagen kann man hier echte Entdeckungen machen, da die meisten Filme bisher keinen Kinostart auf heimischen Leinwänden haben.
3.–9.12., Passage Kinos (alle Filme OmU)

Smetto quando voglio – Ich kann jederzeit aussteigen
Ein frisch arbeitslos gewordener Neurobiologe gründet mit einigen ebenfalls entlassenen Kollegen einen Dealerring, der bald die begehrteste Droge Roms herstellt und vertreibt. Doch mit dem Erfolg wachsen auch die Probleme. Böse Satire auf Wirtschaftskrisenzeiten.
5.12., 19 Uhr

Che strano chiamarsi Fedderico
Filmisches Porträt über Italiens bedeutendsten Regisseur, Federico Fellini. Erinnerungen, Fragmente, Archivmaterial, Ausschnitte aus seinen Filmen und nachgestellte Spielszenen aus Fellinis Leben fügen sich zu einem erhellenden Gesamtwerk zusammen.
6.12., 17 Uhr

Torneranno i prati – Die Wiesen werden blühen
Im Ersten Weltkrieg stehen sich in den Alpen italienische und österreichische Soldaten gegenüber. Die Sinnlosigkeit des Krieges, eingefangen in großen Bildern.
7.12., 19 Uhr

Smetto quando voglio – Ich kann jederzeit aussteigen
Ein frisch arbeitslos gewordener Neurobiologe gründet mit einigen ebenfalls entlassenen Kollegen einen Dealerring, der bald die begehrteste Droge Roms herstellt und vertreibt. Doch mit dem Erfolg wachsen auch die Probleme. Böse Satire auf Wirtschaftskrisenzeiten.
8.12., 19 Uhr

La terra dei santi – Das Land der Heiligen
Der Thriller schildert die Machenschaften der »ehrenwerten Gesellschaft« aus den ungewohnten Blickwinkeln der Frauen zweier Mafia-Gangster und einer Staatsanwältin.
9.12., 19 Uhr

 

Courage leben – Gegen Rassismus
3.–11.12., Cineding

Taxi Teheran
Der iranische Regisseur Jafar Panahi wurde in seiner Heimat mit einem Arbeitsverbot für die nächsten 20 Jahre belegt und dreht trotzdem weiter. Sein neues, überraschend heiteres Werk, eine Taxifahrt durch Teheran mit allerlei illustren Gästen, erhielt auf der Berlinale den Goldenen Bären.
5., 8.12., 20.30 Uhr

Das radikal Böse
Mit Hilfe von Gerichtsprotokollen, Briefen und Tagebuchaufzeichnungen gewährt Filmemacher Stefan Ruzowitzky einen Einblick in die Gedankenwelt von Nationalsozialisten, Kriegsverbrecher und Mittäter der Judenverfolgung.
9.12., 20.30 Uhr

Elysium
Im Jahr 2154 ist die Menschheit in zwei Klassen aufgeteilt: Die wenigen Reichen, die in einer luxuriösen Raumstation Elysium leben, und den Rest, der auf der vollkommen ruinierten, überbevölkerten Erde dahinvegetiert. Die politische Hardlinerin Rhodes vertritt die Regierung und geht für den Schutz des Luxus-Status der Raumstation und ihrer Bewohner buchstäblich über Leichen.
10.12., 20.30 Uhr

Verdrängte Geschichte – Die globalen Dimensionen des 2. Weltkriegs
Abschlussveranstaltung von Courage leben – Gegen Rassismus
11.12., 20.30 Uhr

 

Wir sind jung. Wir sind stark.
Die Ereignisse um den Brand eines Asylbewerberwohnheims in Rostock im August 1992 gibt dieser dramatische Spielfilm packend und inhaltlich leider wieder höchst aktuell.
10.12., 19 Uhr, Zeitgeschichtliches Forum

 

Die Muppets Weihnachtsgeschichte
Was für ein verbitterter Geizkragen ist doch dieser Ebenezer Scrooge. Erst durch eine magische Reise erkennt er die wahre Bedeutung von Weihnachten. Was gibt es Schöneres, als zwischen Weihnachtsessen und Geschenken der verrückten Muppetgang auf der großen Leinwand zu folgen?
6.12., 16 Uhr, Kinobar Prager Frühling

 

Flohmarkt mit Kinoutensilien, Büchern, DVD
6.12., 11 Uhr, Kinobar Prager Frühling

 

View from a blue moon
Über drei Jahre hat der Surfer John Florence sich und einige seiner Freunde an Strände rund um den Globus begleitet und spektakuläre Wellenritte eingefangen.
6.12., 20 Uhr, Kinobar Prager Frühling

 

Speculative Fiction Series IV Episode 2
Lynn Hershman Leeson »Teknolust« – Filmscreening und Interview mit der Künstlerin – mit Vorfilm »opt+]«
Eine Wissenschaftlerin erschafft drei künstliche Frauen, die aussehen wie sie selbst. Zum Überleben sind sie aber auf Sperma angewiesen. Da die Männer, die die Klon-Wesen verführen, nach dem Sex erkranken, tritt bald das FBI auf den Plan.
8.12., 20 Uhr, LURU-Kino in der Spinnerei

 

The 24th Day
Die AIDS-Hilfe Leipzig e.V. zeigt diesen Thriller nach einem Bühnen-Kammerspiel: Anstelle wie erhofft einen One-Night-Stand mit seiner attraktiven Eroberung zu haben, wird Dan von Tom an einen Stuhl gefesselt. Für den Fall, dass er es war, der ihn einst mit HIV infizierte.
8.12., 19 Uhr, Cinémathèque in der naTo (OmU)

 

Feuerwerk am hellichten Tage
Nach einem desaströs verlaufenen Einsatz fristet der Ex-Polizist Zili Zhang als Wachmann sein Dasein. Als die Mordserie, die für seine Suspendierung gesorgt hat, aber wieder aufzuflammen scheint, ermittelt er auf eigene Faust. Der ruhig und bisweilen surreal erzählte Thriller gewann 2014 den Goldenen Bären in Berlin.
9.12., 19 Uhr, Konfuzius-Institut Leipzig (OmU)

 

Nikolaus-KurzfilmScreening der Kino Datsche
Weihnachtliche Kurzfilmvorführung mit Musik des DJ-Duos CarlMarx.
6.12., 21 Uhr, Projektwohnung Krudebude

 

Ciné Soirée: La Dune
Ein Fahrradhändler aus Israel taucht ohne Erinnerung in Frankreich auf. Ein Polizist, der kurz vor dem Ruhestand steht, aber auf Vermisstenfälle spezialisiert ist, ermittelt. Betont ruhiges Thrillerdrama.
10.12., 18.30 Uhr, Institut Français (OF)

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