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Schmuck und aufgeräumt

Ausflugstipp: Die Parthe-Mulde-Route nach Grimma

Nahe der Parthe: Schloss Schönefeld, Foto: Flickr/Michimaya Größeres Bild

Es hat ja eigentlich was Übergriffiges, wenn man bei fremden Leuten reinläuft und sich anguckt, wie die sich so einrichten. Bei den Tagen der offenen Gartenpforte geschieht genau das. Für einen Tag im Jahr werden die Gärten im Partheland, im Muldental und um Delitzsch herum geöffnet.

Der Radweg Richtung Grimma startet am Heuweg am Elsterbecken. Folgt man der Parthe Richtung Schönefeld, ändert sich der triste Eindruck, den sie in Zoonähe macht, und mit Mariannenpark, Schlosspark Schönefeld und dem Abtnaundorfer Park fährt man weitgehend außerhalb der urbanen Bebauung. Am Bagger in Thekla findet sich eine paradoxe Mischung zwischen Plattenbauten und Sommerfrische am Wasser. Alsdann schlängelt sich die Parthe Richtung Taucha, die Endmoräne aus der Saalekaltzeit gestattet den Blick auf Hügel. Die verschiedenen Gebäude des Tauchaer Rittergutsschlosses werden seit einigen Jahren saniert, vor fünf Jahren wurde das Museum eröffnet und an einer Hangseite wird Wein angebaut.

Durch schmucke und aufgeräumte Dörfer geht es nach Beucha. Hier findet sich eine kleine künstliche Seenplatte. Kloster Eicha, Naunhof und Schloss Pomßen führen schließlich nach Grimma und an die Mulde.

Länge: 51 km vorwiegend auf asphaltierten Straßen, wenig Höhenunterschied
Karten: http://www.zv.parthenaue.de/cms/front_content.php?idcat=25
Tag der offenen Gartenpforte: Partheland 5.6. 10–17, Muldental 18.6. 10–17, Delitzsch 19.6. 13–18 Uhr

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