Queens of the Dead

Queens of the Dead

USA 2025, R: Tina Romero, D: Katy O'Brian, Margaret Cho, Jack Haven, 101 min

Mit »Queens of the Dead« gibt es mal wieder einen Zombiefilm aus dem Hause Romero. Dieses Mal allerdings von Tina Romero, der Tochter des 2017 verstorbenen Godfather des Zombiefilms George A. Romero. Sie bringt die Zombieapokalypse nach New York, beziehungsweise vor allem in eine queere Bar. Hier soll am Abend mal wieder eine Party stattfinden, organisiert von Dre. Parallel folgen wir im Krankenhaus ihrer Frau Lizzy, die recht früh den Pfleger und gemeinsamen Freund Sam in die Bar schickt. Kurz nach Beginn der Party bricht die Zombieapokalypse aus und alle sitzen gemeinsam fest. Die Partygesellschaft bildet sich dabei aus diversen Dragperformern, Tänzerinnen und Tänzern, einer Praktikantin, dem Barmann und Barry, dem Schwager von Dre, der zufällig dort ist, um Klempnerarbeiten zu verrichten. Dass der Film sich seiner Klischees und Motive bewusst ist, wird spätestens dann klar, wenn Effekt-Ikone Tom Savini in seinem Cameo-Auftritt davon spricht, dass wir uns nicht in einem »goddamn George Romero Movie« befinden. Das alles könnte man als abgedroschen oder unkreativ wahrnehmen, man kann aber auch einfach eine Menge Freude daran haben, wie hier Genreklischees und Subkultur gefeiert und aufs Korn genommen werden. Florian Thimm


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