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Cut Worms

Cut Worms

Transmitter

Transmitter

Hinter dem Projektnamen Cut Worms steckt Max Clarke. Er stammt aus Cleveland und ist mittlerweile in Brooklyn ansässig. Auf den letzten drei Alben hat er auf grandiose Weise Bob Dylan, die Beatles und Brian Wilson zitiert. Ohne sich anzubiedern, hat er seinen eigenen verspielten Sound aus den großen Referenzen gebastelt. Nach einer gemeinsamen Tour von Cut Worms und Wilco im Sommer 2024 verabredeten sich Wilco-Chef Jeff Tweedy und Clarke zur gemeinsamen Produktion von »Transmitter«. Tweedy hat praktischerweise Gitarren- und Basslinien beigesteuert und sein Studio in Chicago zur Verfügung gestellt. Die zehn Songs auf »Transmitter« sind fraglos gefällig und laufen gut durch. Mit Bedauern stellen wir jedoch fest, dass Cut Worms in dieser Konstellation die Experimentierfreude und Üppigkeit der Vorgängeralben abhandengekommen ist. Das neue Album ist arm an echten Höhepunkten. Mit »Evil Twin« und »Shut in« gibt es immerhin zwei rühmliche Ausnahmen. Und mit Verlaub: Seit dem letzten großen Wurf von Wilco (»Yankee Hotel Foxtrot«) sind leider auch schon ein paar Jahre ins Land gegangen. Kurzum: »Transmitter« ist zwar absolut solide, aber definitiv nicht das »Pet Sounds« von Cut Worms. Kay Engelhardt


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