Hermanos Gutiérrez

Hermanos Gutiérrez

Los Ojos del Cóndor

Hinter Hermanos Gutiérrez verbergen sich die Brüder Alejandro und Estevan Gutiérrez. Ihr Vater stammt aus der Schweiz, die Mutter aus Ecuador und der Urgroßvater aus Peru. Die Verbindung zu Südamerika ist also tief in ihrer Familiengeschichte verankert. »Los Ojos del Cóndor« soll ein »Liebesbrief an Südamerika« sein. Diese Liebe schwingt neben dem Faible der beiden für Western-Soundtracks und Blues auf den bisherigen sechs Alben immer mit. Diesmal ist sie explizit. Alejandro hat das ganze Album auf jener Gitarre mit Nylonsaiten eingespielt, die er mit acht Jahren von seinem Vater geschenkt bekam. Estevan griff erstmals zur Charango, einem für die Andenregion typischen Saiteninstrument. Das Resultat ist gewohnt hypnotisch und entschleunigend. Hermanos Gutiérrez sind mittlerweile eine angenehme Konstante in der wunderbaren Welt der Instrumentalmusik, die Khruangbin vor gut einer Dekade sanft revolutioniert haben. Produziert hat das Album wieder einmal Dan Auerbach von den Black Keys. Er ist so etwas wie der Entdecker von Hermanos Gutiérrez und Freund aus den Anfangstagen. Er hat sie einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Auerbach, der sogar mal eine Platte von Lana Del Rey produzierte, ist ausgewiesener Experte für Soul und Blues und besitzt obendrein mit Easy Eye Sound ein renommiertes Aufnahme-Studio in Nashville. Die perfekte Adresse für den atmosphärischen Sound des neuen Albums. Kay Engelhardt


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