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Lesbian Space Princess

Lesbian Space Princess

AUS 2025, R: Emma Hough Hobbs, Leela Varghese, 86 min

Prinzessin Saira lebt in einer perfekten, wahrhaftigen Woke-Bubble auf dem Planeten Clitopolis. Gerade hat sie ihre große Liebe gefunden, die abenteuerlustige Kiki, die Saira mit all ihrer Liebe überschüttet und die für sie einen Ausweg aus dem tristen Alltag im Schatten ihrer Mütter repräsentiert. Doch Kiki wird es schnell langweilig mit der Prinzessin, die sich für nichts anderes als Zaubertricks zu interessieren scheint. Auf ihrer Flucht vor der allzu eintönigen Beziehung wird Kiki allerdings von den »Straight White Maliens« entführt, die sie in ihre Männerhöhle verschleppen, wo sie von Saira das letzte Bauteil für ihren »Chick-Magnet« erpressen wollen. Um ihre Ex-Freundin zu retten, muss Saira aus ihrem Safe-Space ausbrechen, ihre Selbstzweifel überwinden und zum ersten Mal in ihrem Leben mutig sein. Ein klassischer Road-Trip beginnt, der ohne Rücksicht auf Verluste auf jedem Klischee reitet und unterwegs jedes erdenkliche Wortspiel einsammelt. Es wird gesungen und sehr, sehr viel geweint. Und am Ende gibt es natürlich auch wichtige Botschaften zu lernen. »Lesbian Space Princess« ist ein völlig überladener Animationsfilm für Erwachsene, der keine Sekunde langweilig ist und selbst alten, mürrischen Boomer-Raumschiffen noch etwas beibringen kann. Bei der Berlinale 2025 wurde die Space Princess völlig verdient dafür mit dem Teddy Award als bester queerer Langfilm ausgezeichnet. Hanne Biermann


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