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Love Sarah Größeres Bild

Love Sarah

Gaumenfreuden

Passage Kinos, 6.9. (Preview), ab 10.9., Schauburg, ab 17.9.

Bewertung: 4 Kreuzer

GB/D 2020, 97 min, R: Eliza Schroeder, D: Celia Imrie, Shannon Tarbet, Shelley Conn

Am Anfang steht der Schock: Eigentlich wollte Isabella mit ihrer besten Freundin Sarah eine Bäckerei im hippen Londoner Stadtviertel Notting Hill eröffnen. Doch dann stirbt Sarah überraschend bei einem Unfall. Der Schmerz sitzt tief. Aber Sarahs 19-jährige Tochter Clarissa will den Traum ihrer Mutter nicht mit ihr sterben lassen. Sie sieht darin auch eine späte Möglichkeit, sich mit ihr zu versöhnen. Also setzt sie alles daran, Isabella zu überreden, den Plan umzusetzen. Dafür sind sie auf die Hilfe von Sarahs Mutter Mimi angewiesen. Auch zwischen ihr und Sarah gab es ein Zerwürfnis und das Trauma des Verlusts sitzt tief. Doch sie lässt sich überreden. Im Schmerz vereint und mit der Hilfe des Kochs Matthew setzen sie den Plan einer Bäckerei schließlich um – und kommen dabei auf die lukrative Idee, die Küchen der unterschiedlichen Einwanderer des Viertels in ihrem Laden zu vereinen. »Love Sarah« nennen sie ihre Bäckerei, in der sich die Schicksale kreuzen. Freundschaft, Schmerz und eine Liebesgeschichte sind die Zutaten dieser herzerwärmenden Melange britischer Prägung. Die deutsche Regisseurin Eliza Schroeder, die Großbritannien zu ihrer Wahlheimat gemacht hat, spielt leichtfüßig auf der Klaviatur der Emotionen und zaubert daraus eine schmackhafte Mischung, die Herz und Magen berührt. Das überzeugende Ensemble sorgt für einen Feelgood-Film, bei dem man das politische Geschehen in Britannien einmal außen vor lassen kann.

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