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Mouse: P.I. for Hire

Mouse: P.I. for Hire

Entwickler: Fumi Games, Anbieter: Playside Studios, Plattform: Switch 2, PC, PS5, Xbox X/S, Preis: 29,99 €

Mouseburg in den Dreißigern: Nach dem Krieg in der alten Welt, dem »Ziemlich großen Ding«, ist die Stadt ein Sumpf aus Korruption und Verbrechen. Die Prohibition von Käse hat viele Mäuse in den Untergrund getrieben. Schmelzkäse fließt durch die Adern von Süchtigen, die ganz Harten konsumieren Blauschimmel und Gorgonzola. Inmitten dieses Molochs ermittelt Jack Pepper in einem haarsträubenden Komplott bis in die höchsten Ränge der Stadt und trifft dabei auf Anhänger eines Kults und Ze Professor, der seine finsteren Machenschaften im Schatten ausübt. »Mouse: P.I. for Hire« ist ein waschechter Film Noir im Mausgewand. Jacks Stimme Troy Baker kommentiert die Ereignisse trocken in den ausufernden Dialogen und sarkastischen Monologen. In ihrem Shooter-Debüt legen die polnischen Entwickler von Fumi Games erstaunlich viel Wert auf Story. Dabei zeichnet es sich zunächst ganz offensichtlich durch sein Stilbewusstsein aus: Alle Figuren und Sets sind dem Rubberhose-Stil der dreißiger Jahre nachempfunden, also den Trickfilmen von Max und Dave Fleischer, den »Merry Melodies« und Walt Disneys »Steamboat Willie«. Das wurde ähnlich bereits im 2D-Run-and-Gun »Cuphead« kongenial umgesetzt. »Mouse« nutzt den Stil für einen Egoshooter alter Schule. Wie bei »Duke Nukem« ist die Umgebung Teil der Spielerfahrung und wird hier mit unzähligen Referenzen und ungewöhnlichen Ideen angereichert, die wirklich für eine mausgezeichnete Zeit sorgen. Lars Tunçay


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