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Wasteland 3

Entwickler/Publisher: inXile Entertainment / Plattform: PC, PS 4, Xbox One / Preis: 60 € / USK: 18

Total irre, diese Postapokalypse. »Wasteland 3« ist die Fortsetzung der Fortsetzung des Rollenspielklassikers aus dem Jahr 1988. Im dritten Teil geht es ins verschneite Colorado, wo die Desert Rangers sich mit einem charismatischen Diktator einlassen, der sich ganz unbescheiden »der Patriarch« nennt. Er will den dezimierten Rangers in Arizona unter die Arme greifen, wenn diese im Gegenzug seine aufmüpfigen Kinder in die Schranken weisen.

Ob man der Aufforderung nachkommt oder das Angebot ablehnt, bleibt dem Spieler überlassen. »Wasteland 3« hat sich Entscheidungsfreiheit auf die Fahnen geschrieben, und je nach Spielart können sich tatsächlich ganz unterschiedliche Geschichten entwickeln. Die transportiert das Spiel in sehenswerten Kulissen und vollvertonten Dialogen mit abgedrehten Charakteren und derbem Humor – den die Serie schon vor über 30 Jahren zu ihrem Markenzeichen gemacht hat. Roboter mit Sprachfehlern, rauchende Katzen oder ein Cowboy-Kult, der Gott-Präsident Reagan verehrt: Hier ist nichts zu gaga.

Das rundenbasierte Kampfsystem ist einfach gestrickt, dafür kommen andere Rollenspielmechaniken voll zur Geltung. In den gut geschriebenen Dialogen wirken sich die Skills auf die Gesprächsoptionen aus. Und im Inventar kann man Stunden verbringen, um an der idealen Ausrüstung zu feilen. Die ist dann an den Figurenmodellen sichtbar, von der Schweinemaske bis zum Frettchen-Launcher.

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