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Abenteuerlich

Die Kinotipps der Woche

  Abenteuerlich | Die Kinotipps der Woche  Foto: Filmstill »Das geträumte Abenteuer«/ Komplizen Film,Bernhard Keller

Wir widmen den kreuzer-Klassiker im September dem jüngst verstorbenen Sam Neil mit einer seiner schönsten Rollen. Der aufmüpfige Ricky erhält im ländlichen Neuseeland eine zweite Chance bei seinen Pflegeeltern. Bald muss er jedoch mit dem streitsüchtigen Onkel Hec in die Wildnis flüchten. Die landesweite Fahndung nach ihnen stellt die Gesuchten vor die Wahl: heldenhaft untergehen oder sich zusammenraufen. Wunderbar warmherzige Komödie von Taika Waititi.

»Wo die wilden Menschen jagen (Hunt for the wilderpeople)«: 30.09. 19:00, Luru-Kino in der Spinnerei (kreuzer-Klassiker, OmU)

Film der Woche:

Das geträumte Abenteuer
D 2026, R: Valeska Griesebach, D: Jana Radewa, Syuleyman Alilov Letifov, Stoycho Kostadinov, 164 min

Wie bereits in ihrem 2017 in Cannes gefeierten Film »Western« schlägt auch der Titel »Das geträumte Abenteuer« eine Genrezuschreibung vor, die Grisebach jedoch nicht rahmt, sondern verhandelt. Genauso wie die bulgarisch-türkisch-griechische Grenzregion, die nicht nur Spielort, sondern Protagonistin ihres neuen Films ist.
Hier, am Rande Ost-Europas, leitet die Archäologin Veska eine Ausgrabungsstätte. Mithilfe ihres heterogenen Teams aus Anwohnenden, trägt sie sorgsam die Schichten ab, unter denen Zeugnisse vergangener Jahrhunderte in Erscheinung treten. Veska hat eine optimistische Art und einen festen Blick. Auf dem Weg zur Arbeit trifft sie Said, einen alten Bekannten, den sie lange nicht gesehen hat. Said ist nach Svilengrad gekommen, um einen Diesel-Deal mit einem einflussreichen Händler abzuschließen. Spontan begleitet er Veska zu ihrem Arbeitsplatz, wo er mit dem Metalldetektor den Boden nach Schätzen absucht. Die beiden verstehen sich gut und plaudern in der Pause über die Geschichte der Region, die kommunistische Besatzung Bulgariens und die Vertreibung muslimischer Minderheiten.
Nach dem Arbeitstag begleitet Veska ihn zu seinem Treffen mit dem ominösen »Rabe«, Said im Anschluss Veska in ihr Viertel. Mit anderen Frauen sitzen sie bei Schnaps und Zigaretten und tauschen Neuigkeiten aus. Als Said am nächsten Tag nicht, wie abgemacht, erneut mit Veska zur Ausgrabungsstätte fährt, beginnt sie, sich selbst einen Eindruck von Saids Bekannten zu verschaffen. So dringt Veska vor, in einen Antagonismus zweier Bosse und wird selbst zur handelnden Akteurin.
Ohne moralistischen Blick nimmt die Kamera die Beiläufigkeit dieser ernsthaften Themen auf und springt wie eine Beteiligte zwischen den Frauen, Said und Veska umher. So fügt sich die Bildgestaltung Bernhard Kellers selbst in das Geschehen ein und lässt ihre Figuren die Narration vorgeben.
Die ruhige, eindrückliche Erzählweise füllt die 167 Minuten Film gekonnt aus und die beiden Hauptprotagonisten Yana Radeva und Syuleyman Alilov Letifov laden auf ihre liebevolle und ernsthafte Art dazu ein, sich auf ihre Region einzulassen und ihren Figuren gebannt zu folgen. GRETA JEBENS

»Das geträumte Abenteuer«: ab 24.9., Passage-Kinos


Primetime

USA 2026 R: Lance Oppenheim, D: Robert Pattinson, Merritt Wever, Skyler Gisondo, 110 min

Mit dem Format »To Catch a Predator« für den TV-Sender NBC machte der US-Journalist Chris Hansen Mitte der 2000er Jahre eine Form der Selbstjustiz salonfähig, indem er Pädophile in eine Falle lockte und öffentlich bloßstellte. Über Chats und Foren gewannen seine Mitarbeiter das Vertrauen der Triebtäter und vereinbarten Treffen, bei denen Hansen sie vor laufender Kamera zur Rede stellte.
Die Reality-Show sorgte für Diskussionen darum, wie weit das Fernsehen gehen darf und sollte. Im vergangenen Jahr rollte der Regisseur David Osit in seinem Dokumentarfilm »Predators« den Fall neu auf. Dokumentarfilmer David Osit sprach mit Mitwirkenden und auch mit Hansen selbst und zeichnete ein ambivalentes Bild. Ging es den Machern wirklich um Aufklärung oder nur um die Befriedigung der Sensationslust des Millionenpublikums? Heiligt der Zweck jedes Mittel? Osit gelang es, mit seinem Film die Kontroverse aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und den Betrachter zum Nachdenken anzuregen.
Nun hat sich der Dokumentarfilmregisseur Lance Oppenheim an eine Fiktionalisierung des Stoffes gewagt. Er schildert die Ereignisse hinter den Kulissen und macht daraus einen hochspannenden Thriller. An dessen Anfang ist Chris Hanson (Robert Pattinson) noch ein aufstrebender Fernsehjournalist mit zweierlei Visionen. Er will pädophile Triebtäter zur Strecke bringen und die Welt verbessern. Daneben geht es ihm aber auch darum, dass seine journalistische Arbeit endlich die Anerkennung erhält, die sie in seinen Augen verdient. Hansons Ambitionen machen vor allem seiner Produzentin Andie Bender (Merritt Wever) das Leben schwer. Der Getriebene entscheidet erratisch und ist zunehmend abgelenkt von einem anonymen Anrufer, der dem verheirateten Vater droht, seine Liebesaffäre auffliegen zu lassen.
Robert Pattinson spielt das hervorragend mit der von ihm schon aus »Das Drama« oder »Die My Love« bekannten Mischung perfider Hilflosigkeit. Er spielt Hanson als einen Mann, der bereit ist, alle mit sich in den Abgrund zu reißen. Die Inszenierung mit den grobkörnigen Aufnahmen aus den Überwachungskameras und extremen Close-Ups sorgt für Beklemmung. Die Figur des »Decoy-Dan« (Skyler Gisondo), einem jugendlich-naiv wirkenden Lockvogel, verleiht der Geschichte zusätzliche Tragik. Wer die Doku allerdings bereits gesehen hat und weiß, welchen Ausgang Hansons Karriere nahm, der findet auf Seiten der Story nur wenig Neues. Ein unangenehmes Kinoerlebnis, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

»Primetime«: ab 24.9., Passage-Kinos, Schauburg, Regina-Palast


All You Need Is Kill

J 2026 R: Ken'ichirô Akimoto, Yukinori Nakamura, 86 min

Das japanische Studio 4°C, welches in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag feiert, hebt sich mit seinen Produktionen seit jeher angenehm ab vom Anime-Mainstream. Die Figuren in Filmen wie »Mindgame«, »Mutafukaz« oder »Tekkonkinkret« sind kantiger, der Stil surrealer, visuell aufregender und unverkennbar. Das gilt auch für das Regiedebüt von Ken'ichirô Akimoto und Yukinori Nakamura. Sie haben sich den in Japan äußerst populären Roman »All You Need Is Kill« von Hiroshi Sakurazaka vorgenommen, erzählen die Story aber aus weiblicher Perspektive. Die rothaarige Rita, eine junge Rekrutin in der Vereinigten Verteidigungseinheit, wacht eines Morgens auf und muss feststellen, dass sie in einer Zeitschleife gefangen ist. Eine außerirdische Macht tötet sie und ihre Einheit. Kurz darauf erwacht sie wieder am Morgen zuvor und muss den Tag erneut durchlaufen. Außer ihr scheint niemand davon betroffen. Also entwickelt sie mit jedem Tod neue Strategien und trainiert, um gegen die pflanzenartigen Killer bestehen zu können – allerdings vergeblich. Rita beißt regelmäßig ins Gras. Bis sie entdeckt, dass ihr Schicksal mit dem des Computernerds Keiji verbunden ist. Gemeinsam versuchen sie fortan die Aliens zur Strecke zu bringen und dem Loop zu entkommen.
Wer jetzt denkt, die Story gab es doch schon mal mit Tom Cruise und Emily Blunt: Richtig, auch der Realfilm »Edge of Tomorrow« von Doug Liman basiert auf derselben Romanvorlage. Nun sind die Rollen verdreht und die launische Rita ist die eindeutig interessantere Protagonistin. Die mürrische Einzelgängerin schottet sich am liebsten von der Außenwelt ab. Bis sie dazu gezwungen ist, sich aus ihrem Schneckenhaus zu bewegen. Das ist (in der deutschen Synchronisation) alles ein wenig zu offensichtlich behandelt und ausgesprochen. Visuell ist »All You Need Is Kill« aber eine wahre Wucht mit abgedrehten Ideen und schwindelerregenden Actionszenen.

»All You Need Is Kill«: 29.9., 18 Uhr (OmU), 20 Uhr, Regina-Palast, 29.9., 20 Uhr, Cineplex


Ein Nobody gegen Putin
DK/CZ 2025 David Borenstein, Pawel Talankin, 90 min

Es gibt Auszeichnungen, die sind zweifelhaft. Die Unesco verlieh der 10.000 Einwohner-Stadt Karabasch im russischen Uralgebirge mal den Titel als »giftigster Ort der Welt«. In der Region wird Kupfer abgebaut. Die Gebäude sind grau, die Winter kalt. Und trotzdem möchte der Lehrer Pawel Talankin nirgendwo anders leben. Seine Schüler sind wie Familie für ihn. Seine Mutter repariert Bücher in der örtlichen Bibliothek. Alles könnte so einfach sein. Ist es auch, bis Putins Invasion in die Ukraine das Leben auf den Kopf stellt. Talankin, der sonst die Abschlussfeiern und Schulaufführungen filmt, muss plötzlich Dinge drehen, die ihm weit weniger behagen. Für die Behörden in Moskau dokumentiert er inszenierte Unterrichtsstunden, Flaggenmärsche und andere Propaganda. »Ein Nobody gegen Putin« bietet einen seltenen Blick ins heutige Russland. Über zwei Jahre hat Talankin neben den offiziellen Aufträgen, heimlich aufgenommen. Soldatenbeerdigungen oder Schießübungen mit Kindern hat er online dem amerikanischen Regisseur David Borenstein geschickt. Dann wurde es zu gefährlich. 2024 verließ Talankin Russland, seine Dokumentation stellte er in Dänemark fertig. Mit viel Wärme führt er im Off durch die Szenen. Erinnert sich an die Schüler. Da sitzen sie in einem Garten, rasieren sich und machen Witze über ihre Zukunft als Soldaten. Talankins Film wurde in diesem Jahr mit dem Oscar ausgezeichnet. Ein würdiger Gewinner, der verrückterweise sogar Mut macht. JOSEF BRAUN

»Ein Nobody gegen Putin«: 27.9., Passage-Kinos


Weitere Filmtermine der Woche

Diagnose Demenz − Ein Schrecken ohne Gespenst
D 2013, Dok, R: Günter Roggenhofer, Anna Dalle, Thomas Bogner

In privaten Videoaufnahmen zeigt der Film ungeschönt, aber frei von Panikmache, wie eine Familie mit der Schockdiagnose Demenz umgeht und im Laufe der Jahre eine völlig neue Nähe zueinander findet.

Passage-Kinos, 24.9., 18 Uhr (Special mit Filmgespräch, Woche der Demenz)

Lovebox
D 2025, Dok, R: Alexander Kleider, Daniela Michel, 96 min

Doku über ein Experiment während des südafrikanischen Kulturfestivals Afrika-Burn: Zwei Fremde betreten einen umgebauten Pferdeanhänger, schauen sich lange in die Augen und tauschen sich dann über ihre Gefühle aus.

Luru-Kino in der Spinnerei, 25.9., 19 Uhr (in Anwesenheit des Regisseurs, OmU)

Palliativstation
D 2025, Dok, R: Philipp Döring, 245 min

Der Dokumentarfilm begleitet über mehrere Monate hinweg einfühlsam den Alltag auf der palliativmedizinischen Station des Franziskus-Krankenhauses in Berlin.

​Passage-Kinos, 27.9., 11 Uhr (Special mit Regisseur Philipp Döring)
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Pünktchen und Anton
D 1999, R: Caroline Link, D: Elea Geissler, Max Felder, Meret Becker, 107 min

Die 1999er-Adaption des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner.

​Passage-Kinos, 27.9., 14 Uhr (Erich-Kästner-Spezial, Literatur trifft Film)
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Schön-Rohtraut − Romanzen, Balladen und ein Hundeleben
USA 1918, R: Charlie Chaplin, D: Charlie Chaplin, Edna Purviance. Syd Chaplin, 33 min

Im Konzert des Leipziger Kammerchores treffen gesellschaftskritische Chorballaden Robert Schumanns auf Chaplins Stummfilm »A Dog's Life«, der live projiziert und mit Violine, Klavier und Chor live musikalisch begleitet wird.

​Schaubühne Lindenfels, 26.9., 20 Uhr
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Shorts Attack: Kontrollverlust

Durch Systemfehler und Überforderung ereignet sich Merkwürdiges in neun Filmen in 85 Minuten.

​UT Connewitz, 25.9., 20 Uhr
Schaubühne Lindenfels, 27.9., 18 Uhr
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Wolken über Lützerath
D 2025, Dok, R: Lukas Reiter, 110 min

Lukas Reiter dokumentiert die Zeit im Protestcamp Lützerath, das sich gegen den Abriss des Dorfes und den Braunkohleabbau durch RWE richtete.

​Budde-Haus, 27.9., 16 Uhr (mit Filmgespräch)
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Aelita
UdSSR 1924, R: Jakow Protasanow, D: Julija Solnzewa, Nikolai Zereteli, Nikolai Batalow, 111 min

Der sowjetische Ingenieur Loss träumt nach dem Empfang eines mysteriösen Radiosignals von einer Reise zum Mars. Der Stummfilm basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alexei Tolstoi und gilt als der erste abendfüllende Science-Fiction-Spielfilm der Filmgeschichte.

UT Connewitz, 30.9., 20 Uhr (Stummfilmvertonung mit Cleaning Women)

Aus westlichen Richtungen
D 2026, Dok, R: Juliane Henrich, 61 min

Der Essayfilm spürt nach, wie sich das westdeutsche Gesellschaftsmodell in die Nachkriegsgeschichte und -architektur der Bundesrepublik eingeschrieben hat.

​Museum der bildenden Künste, 30.9., 18 Uhr
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Your Name
J 2016, R: Makoto Shinkai, 110 min

Mitsuha, eine gelangweilte Teenagerin vom Lande, und Taki, ein gestresster Jugendlicher aus Tokio, wachen eines Tages im Körper des jeweils anderen auf. Erfolgs-Anime von Makoto Shinkai.

​Cinestar, 29.9., 20.30 Uhr


expand Avengers: Endgame (Extended)
USA 2019, R: Joe Russo, Anthony Russo, D: Robert Downey Jr., Chris Evans, Scarlett Johansson, 183 min

Das große Finale der Infinity-Saga kommt für einen begrenzten Zeitraum und mit einigen neuen Szenen noch einmal in die Kinos.

Cinestar, 24.9., 15.30, 20 Uhr, 25.9., 15.055 (OF), 19.30 Uhr (3D), 26.9., 15.05, 19.30 Uhr (3D), 27.9., 14.50, 19 Uhr (OF), 29.9., 20.30 Uhr (3D)

Cineplex, 24.9., 19.30 Uhr, 25.9., 19 Uhr, 26.9., 10.45, 19 Uhr, 27.9., 10.45, 16.45, 19.30 Uhr

CT-Lichtspiele Taucha, 27.9., 19.30 Uhr

Call Me Human 
CAN 2020, Dok, R: Kim O’Bomsawin, 78 min

Ein feinsinniges Porträt von Joséphine Bacon, einer der bedeutendsten literarischen Stimmen der Innu First Nation im Osten Kanadas.

​Stadtbibliothek, 28.9., 17 Uhr (Cinéma à la bibliothèque)
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Une Colonie
CAN 2018, R: Geneviève Dulude-De Celles, D: Émilie Bierre, Irlande Côté, Jacob Whiteduck-Lavoie, 102 min

Die zwölfjährige Mylia muss in der kanadischen Provinz Québec den Übergang an eine weiterführende Schule bewältigen. Hin- und hergerissen zwischen den familiären Spannungen zu Hause und dem oberflächlichen Druck ihrer neuen Mitschülerinnen auf Hauspartys, findet sie Halt bei Jimmy, einem künstlerischen Jungen aus dem benachbarten Abenaki-Reservat.

​Stadtbibliothek, 29.9., 19 Uhr (Cinéma à la bibliothèque, OmU)
​

Eco Anxiety
D 2026, Dok, R: Valentina Parati, 25 min

Der Medienkunstprojekt-Kurzfilm dreht sich um ökologische Fragen.

​Schaubühne Lindenfels, 30.9., 21 Uhr (Eintritt frei, Q&A mit der Regisseurin und Mitgliedern der Jungen Akademie)
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Themroc
F 1973, R: Claude Faraldo, D: Michel Piccoli, Béatrice Romand, Marilù Tolo, 105 min

Ein vom Leben frustrierter Anstreicher verschanzt sich in seiner Wohnung und beschließt, in der Evolution rückwärts zu gehen - Kannibalismus und Inzest inklusive.

​Luru-Kino in der Spinnerei, 28.9., 20 Uhr (Luru Archiv – 35 mm Doppel)


Yuppi Du
I 1975, R: Adriano Celentano, D: Adriano Celentano, Charlotte Rampling, Claudia Mori, 120 min

Irrwitziger Mix aus Musical, Komödie, Romanze und Drama von und mit Adriano Celentano, der einen Einwohner Venedigs spielt, dessen vor zwei Jahren ertrunkene Frau plötzlich wieder vor ihm steht, dabei allerdings behauptet, eine ganz andere Person zu sein.

Luru-Kino in der Spinnerei, 28.9., 20 Uhr (Luru Archiv – 35 mm Doppel)

Eraserhead
USA 1977, R: David Lynch, D: Jack Nance, Charlotte Stewart, Allen Joseph, 89 min

Der Nobody Henry und seine Freundin Mary bekommen ein Kind. Das ist allerdings ein wahres Monstrum und lässt das Paar einen Albtraum erleben, aus dem es nur ein böses Erwachen geben kann.

​Cinémathèque, 30.9., 19 Uhr
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Grand Budapest Hotel 
USA 2013, R: Wes Anderson, D: Ralph Fiennes, Tony Revolori, Forrest Murray, 96 min

Die meisterhaft erzählte, abenteuerliche Geschichte von Gustave H., dem legendären Hotelconcierge eines berühmten europäischen Hotels, und seinem Protegé, dem Hotelpagen Zero Moustafa. Beide werden enge Freunde, als sie in den Streit um ein großes Familienvermögen und den Diebstahl eines wertvollen Renaissance-Gemäldes verwickelt werden. All das passiert zu einer Zeit, in der Kriege ausbrechen und Europa sich vollkommen verändert.

​Cinémathèque, 30.9., 21.15 Uhr (OmU)
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Something You Said Last Night
CDN/CH 2022, R: Luis De Filippis, D: Carmen Madonia, Ramona Milano, Paige Evans, 96 min

Ren fährt mit ihrer dysfunktionalen Familie in den Sommerurlaub. Im engen Feriendomizil kommen nach und nach so einige Konflikte auf und Geheimnisse ans Licht.

Passage-Kinos, 30.9., 20.30 Uhr (OmU, QueerBLICK)

Sound of Metal 
USA/B 2019, R: Darius Marder, D: Riz Ahmed, Olivia Cooke, Paul Raci, 120 min

Intensives Drama über einen Drummer, der plötzlich sein Gehör verliert. Einnehmend umgesetzt und stark gespielt von Riz Ahmen.

​Ost-Passage-Theater, 30.9., 20 Uhr (OmU)
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Tatis herrliche Zeiten (Playtime)
F/I 1967, R: Jacques Tati, D: Jacques Tati, Reinhard Kolldehoff, Rita Maiden, 108 min

Monsieur Hulot reist in ein futuristisches Paris, das vor lauter Stahl, Glas und Beton sein Gesicht verloren hat. Er kämpft in einem Büro- und Ausstellungskomplex gegen die Tücke des modernen Objekts. Klassiker voll tragikomischer Modernismuskritik.

​Cinémathèque, 29.9., 19.15 Uhr
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Wo die wilden Menschen jagen 
NZL 2016, R: Taika Waititi, D: Julian Dennison, Sam Neill, Rima Te Wiata, 101 min

Der aufmüpfige Ricky erhält im ländlichen Neuseeland eine zweite Chance bei seinen Pflegeeltern. Bald muss er jedoch mit dem streitsüchtigen Onkel Hec in die Wildnis flüchten. Die landesweite Fahndung nach ihnen stellt die Gesuchten vor die Wahl: heldenhaft untergehen oder sich zusammenraufen. Wunderbar warmherzige Komödie von Taika Waititi.

​Luru-Kino in der Spinnerei, 30.9., 19 Uhr (kreuzer-Klassiker, OmU)​


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