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Ein Sommer in Paris

Ein Sommer in Paris

F 2025, R: Valentine Cadic, D: Blandine Madec, India Hair, Arcadi Radeff, 77 min

Sommer 2024: Während ganz Paris im Olympiafieber ist, scheinen die Spiele Blandine, einer jungen Frau aus der Normandie, nur wenig Glück zu bringen. Eigentlich wollte sie sich die Schwimmwettbewerbe gemeinsam mit ihrer Freundin ansehen, doch musste sie nicht nur die Reise in die Hauptstadt allein antreten, sondern verpasst dank der strengen Einlassbestimmungen der Wettbewerbe auch noch, ihre Lieblingsathletin Béryl Gastaldello live um die Medaillen antreten zu sehen. Der Besuch bei ihrer Halbschwester Julie verläuft ebenfalls eher chaotisch. Immerhin findet Blandine schnell einen Draht zu ihrer Nichte Alma, deren Vater – Julies Ex-Mann – sie aber direkt in seinen Olympia-Gegenprotest hineinzieht. Blandines Erlebnisse bilden einen entspannten, fast stoischen Kontrast zum Trubel der Spiele, traumwandlerisch bewegt sie sich durch die Stadt. Auch wenn sie ein ruhiger Charakter ist, bringt ihre Neugier und Aufgeschlossenheit sie immer wieder in neue, absurde Situationen. Dabei geht es weniger um die konkreten Erlebnisse, als vielmehr um ein Gefühl der unendlichen Möglichkeiten, die sich Blandine in ihrer Urlaubswoche zu bieten scheinen, und durch die sie sich langsam treiben lässt. »Ein Sommer in Paris« von Regisseurin Valentine Cadic hält exakt, was der Titel verspricht, und eignet sich damit perfekt für laue Sommerkinoabende – hat am Ende aber zu wenige Höhen und Tiefen, um noch lange nachzuwirken. Hanne Biermann


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