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Sunny Dancer

Sunny Dancer

GB 2026, R: George Jaques, D: Bella Ramsey, Neil Patrick Harris, Daniel Quinn-Toye, 106 min

Die 17-jährige Ivy hat gerade eine schwere Krebserkrankung überstanden. Seit zehn Monaten befindet sie sich in Remission, will jedoch keinesfalls auf ihre Krankheitsgeschichte reduziert werden. Ihre Eltern halten es für eine gute Idee, sie in ein spezielles Sommerlager in den schottischen Highlands zu schicken, eins für Teenager mit ähnlichem Schicksal. Ivy reist mit der Erwartung ins »Chemo-Camp«, die schlimmste Zeit ihres Lebens zu haben. Dort trifft sie allerdings auf neue Freunde, die dem Schicksal ins Gesicht lachen. »Sunny Dancer« ist klassisch warmherziges Coming-of-Age-Sommerkino, mit einem Twist: Wo Filme wie »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« auf die Tränendrüse zielen, werden hier die Lachmuskeln anvisiert. Mit Erfolg: Der Humor ist sehr britisch, geradeaus und ziemlich finster. In der Umarmung mit dem Tod werden die Wochen für die Jugendlichen zur Feier des Lebens. Im Mittelpunkt eines glänzenden Ensembles frischer Gesichter steht Bella Ramsey (»The Last of Us«) als Ivy. Als völlig überforderter Camp-Leiter Patrick ist Neil Patrick Harris (»How I Met Your Mother«) an Bord. »Sunny Dancer« glänzt außerdem mit einem wunderbaren Sommer-Soundtrack mit Songs von Jamie xx, Fred again und den Cranberries. Zudem hat der britische Singer-Songwriter James Blunt einen herrlich selbstironischen Gastauftritt im Camp. LARS TUNÇAY


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