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Fatal Frame II: Crimson Butterfly

Fatal Frame II: Crimson Butterfly

Entwickler/Publisher: Koei Tecmo, Plattform: PC, PS5, Switch 2, Preis: 50 €

Stell dir vor, du bist in einem kleinen Dorf gefangen, in dem es nie Tag wird, böse Geister ihr Unwesen treiben, und das Einzige, womit du dich verteidigen kannst, ist … eine Kamera!? Was etwas albern klingt, ist die Prämisse einer Survival-Horror-Spielereihe mit lange anhaltendem Erfolg. Deswegen wurde nun ein Remake des 2003 erschienenen »Fatal Frame II: Crimson Butterfly / Project Zero 2« veröffentlicht, mit einer runderneuerten Präsentation, aber demselben Inhalt. Das Spiel folgt zwei Zwillingsschwestern, die sich gemeinsam durch ein verlassenes, gespenstisches Dorf kämpfen. Immer mit dabei: die magische Kamera. Während man mit ihr böse Geister abwehren kann, dient sie natürlich auch dazu, Fotos von Orten und Gegenständen zu machen. Dafür sind Kameras ja auch gedacht! Statt Kugeln wie bei einer Pistole ist die Munition hier – wie sollte es auch anders sein – Kamerafilm. Das Spielen erinnert dagegen an Kinofilm, an J-Horror-Klassiker wie »The Ring« oder »The Grudge«, Geister mit langen schwarzen Haaren, dunkle Flure und dieses unangenehme Gefühl, dass irgendwo direkt hinter der nächsten Ecke etwas auf einen wartet. Was auch oft der Fall ist. Begünstigt wird der Gruselfaktor dadurch, dass bis auf diverse Ambiance-Geräusche keine Musik ertönt, die die Stimmung wenigstens ein bisschen auflockern würde. Um vollkommen ins Spiel einzutauchen, empfiehlt es sich, nachts zu spielen; schließlich ist es auch im Dorf nie hell. Wer allerdings schlafende Mitmenschen zu Hause hat, muss schön leise bleiben, wenn sich wieder mal ein Geist von hinten anschleicht. Paula Cespedes


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