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Hope

Hope

KOR 2026, R: Na Hong-jin, D: Hwang Jung-min, Zo In-sung, Jung Ho-yeon, 156 min

Als Polizeichef Ko Bum-seok, der nahe der Grenze zu Nordkorea ein eher beschauliches Leben führt, von seinem Cousin Sung-ki zu einer brutal getöteten Kuh gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass wenig später in seinem Heimatdorf Hope die Hölle losbrechen wird. Denn: Dort treibt ein Alien sein blutiges Unwesen und zerfetzt Einwohnerinnen und Einwohner ebenso mühelos wie Zäune und Häuser. Zusammen mit einer jungen Polizistin und einem Ex-Colonel versuchen die Kos, das Wesen zu stoppen. Mit »Hope« bringt der südkoreanische Regisseur Na Hong-jin nach den Thrillern »The Chaser« und »The Yellow Sea« sowie dem Dämonenhorror »The Wailing« und zehn Jahren Pause seinen erst vierten Spielfilm in die Kinos. Für Monsterfilmfans hat sich die lange Wartezeit gelohnt, punktet »Hope« doch mit einigen intensiv und rasant inszenierten Verfolgungsjagden, und auch das Kreaturendesign weiß zu überraschen – wobei der Film in der ersten Stunde, in der man das Ungeheuer noch nicht zu Gesicht bekommt, trotzdem am besten ist. Mit zweieinhalb Stunden etwas zu lang und repetitiv ist die generische Handlung geraten und auch an dem im asiatischen Genrekino üblichen hektischen Chargieren der Figuren vom Reißbrett sollte man seinen Spaß haben, um Nas jüngstes Werk wirklich ins Herz zu schließen. Dessen offenes Ende teasert zudem ein geplantes, aber noch nicht in Stein gemeißeltes Sequel an. Peter Hoch


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