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Nulpen

Nulpen

D 2026, R: Sorina Gajewski, D: Bella Lochmann, Pola Geiger, Cedric Eich, 81 min

Ramona und Nico haben gerade ihr Abi geschafft und wissen nichts mit sich anzufangen. Es ist Hochsommer in Berlin. Sie haben kein Geld, um sich beim Späti Chips und Spaßgetränke zu kaufen, in der Nachbarschaft gibt es nur Stress und auf die Klimademos vor ihrer Tür haben sie keine Lust. Dabei gehören sie zur Generation Hoffnung, auf ihren Schultern liegt die Zukunft der Welt. Ramonas Bruder Noah ist wesentlich wütender und bestürzt über die Lethargie seiner großen Schwester. »Die Erde brennt«, denkt er und hält in einer Szene einen brennenden Luftballon in Globusoptik in der Hand, um das Bild zu verdeutlichen. Das Einzige, was Ramona interessiert, ist Magie – und Nico. Ihre teilweise improvisiert wirkenden Gespräche tragen den Film, dessen Handlung im gleißenden Sommerlicht jedoch eher verschwimmt, genauso wie Realität und Eskapismus sowie die Grenzen der Handlung selbst. Der konsequente Schwebezustand der Erzählung kippt schnell in erzählerische Leere, und was als sensibles Porträt einer überforderten Generation anmutet, verliert sich in seiner eigenen Trägheit und lässt das Publikum eher unberührt zurück. Dabei setzt Regisseurin Sorina Gajewski auf Atmosphäre statt Plot. »Nulpen« ist ihr erster Langspielfilm, nachdem sie Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin studierte. Seine Premiere feierte der Film 2025 auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis. Greta Jebens


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