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Pragmata

Pragmata

Entwickler/Anbieter: Capcom, Plattform: Switch 2, PC, PS5, Xbox X/S, Preis: 69,99 €

Für Videospieler und -spielerinnen ist das japanische Studio Capcom derzeit der Heilsbringer schlechthin. Gerade erst bot »Resident Evil Requiem« zum 30. Geburtstag der Serie Fanservice pur (s. kreuzer 5/2026), da steht mit »Pragmata« ein frischer Titel im Regal, der das Potenzial zu einer eigenen Franchise beweist. Zwar ist die klassische Story um einen Astronauten, der das mysteriöse Verschwinden der Belegschaft einer Mondbasis untersucht und dabei Hilfe von einer kindlichen KI erfährt, in sich abgeschlossen. Nach mehr als einer Million verkauften Exemplaren ist eine Fortsetzung allerdings nur eine Frage der Zeit. Im Kern ist »Pragmata« ganz Videospiel und hebt sich damit angenehm von den spielbaren Filmen der amerikanischen Studios ab. Die Steuerung des Protagonisten Hugh geht glänzend von der Hand, das Handling der aufrüstbaren Waffen ist makellos und mit der zweiten Hauptfigur Diana weckt »Pragmata« nicht nur den Beschützerinstinkt der Spielenden. Mit ihrer Fähigkeit, die komplexen Gegner zu hacken und so verwundbar zu machen, bietet Diana auch eine clevere, innovative Spielmechanik. Das Zusammenspiel aus Action und Knobeln motiviert und erinnert ein wenig an die »Metroid«-Reihe. Um den Weg zurück zur Erde zu finden, dringen die beiden immer tiefer in die Mondbasis vor. Das ist visuell bisweilen etwas schlicht, spielerisch aber angenehm herausfordernd und motiviert auch über den berührenden Abspann hinaus, der Spielwelt die letzten Geheimnisse zu entlocken. Lars Tunçay


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