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Splatoon Raiders

Splatoon Raiders

Entwickler: Nintendo, Publisher: Nintendo, Plattform: Switch 2, Preis: 50 €

Das Konzept von Nintendos Splatoon-Reihe klingt für Außenstehende etwas seltsam: Jahrtausende nach dem Aussterben aller Säugetiere beschießen sich Cartoonfiguren, halb Mensch und halb Tintenfisch, in Online-Gefechten mit Wasserpistolen voller Tinte. Doch für Gedanken über das Ende der Menschheit ist keine Zeit, denn in den Multiplayer-Schlachten werden unter Zeitdruck möglichst viele Level mit Farbe markiert. Und in »Splatoon Raiders«, dem jetzt erschienenen Singleplayer-Spin-off der Reihe, werden Schätze gesammelt und böse Lachse besiegt. Der Spielercharakter strandet zunächst mit drei geldgeilen Popstars auf einer fremden Insel, doch das Ziel des Quartetts ist ehrenhaft: Geld sammeln, weil der Bürgermeister die Stadt in den Ruin gewirtschaftet hat. Wie macht man das? Indem man sich durch kurzweilige Level kleckst, alles mitnimmt, was glänzt, und gegen dümmlich schauende Fischwesen mit fantastischen Namen kämpft. Der Fisch, der giftigen Rauch auf uns schleudert, ist beispielsweise der Räucherlachs. Wer »Splatoon Raiders« spielen möchte, sollte sich nicht nur auf viele Fischwortwitze einstellen, sondern auch Lust mitbringen, seinen eigenen Charakter immer wieder zu verbessern und mit verschiedener Ausrüstung an neue Situationen anzupassen. Denn das Spiel wird schon auf normalem Schwierigkeitsgrad immer mal wieder knifflig. Dann aber entwickelt die Tintenschlacht einen Sog bis zum letzten Lachs. Nur noch eine neue Spritzpistole, nur noch ein Schatz, nur noch ein Level. Colin Schröder


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