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Tomodachi Life: Wo Träume wahr werden

Tomodachi Life: Wo Träume wahr werden

Entwickler & Publisher: Nintendo, Plattform: Switch 1&2, Preis: 60 €

Lebenssimulationen sind so einfach wie genial: Man erstellt eigene Figuren, ganz egal, ob sie auf der Familie, Freunden oder dem liebsten Trash-TV-Promi basieren, und schon kann man sich davon überzeugen, dass die besten Geschichten immer noch das Leben schreibt. Auch wenn es virtuell ist. Eigentlich ist es ein Wunder, dass neben den beliebten »Sims« nicht mehr Spiele das Konzept nutzen. Die »Tomodachi«-Reihe, benannt nach dem japanischen Wort für »Freund«, findet eine ganz eigene Nische. Angst haben muss man nicht, denn anders als die Sims können die »Mii«-Charaktere weder verhungern noch im Pool ertrinken. Stattdessen liegt der Fokus auf den Figuren, die miteinander interagieren und mit leicht blechernen Roboterstimmen sprechen. Und was sie dabei sagen und erleben, ist gespickt mit japanischem absurdem Humor. Während die Sims artig das Leben im Puppenhaus nachstellen, diskutieren die Miis hier, ob ein Tomatensaft als einzige tägliche Mahlzeit wirklich erstrebenswert ist, oder sie werden in Träumen von einem sprechenden Teller Bohnen verfolgt. »Tomodachi Life: Wo Träume wahr werden« hat nicht nur einen der voraussichtlich längsten Spieletitel des Jahres, es ist auch eines der witzigsten. Das chaotische Leben der Miis findet auf einer Insel statt, die frei gestaltbar ist. Damit hat es für kreative Köpfe kaum Grenzen. Was es nicht im Spiel gibt, kann selbst gezeichnet werden. So wächst eine private virtuelle Community, die man immer wieder gerne besucht. Colin Schröder


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